TourenFührer - Route

Gipfel: Egghorn, 2726 m

Hanspeter Willi

Route: Weisstannen - Valtüsch - Piltschina - Westgrat

Weisstannen - Valtüsch - Piltschina - Westgrat
Alpine Wanderung
1666 m
3.5 Stunden
Am Ortsende von Weisstannen wandert man nach der Brücke über den Gufelbach diesem folgend die Fahrstrasse etwa 600 Meter entlang Richtung Süden, bis diese in den Wald führt.
Hier Parkplatz für Autos und eigentlicher Ausgangspunkt der Tour (1060 m).
Schwierigkeit: T1, Strasse.
Zeitbedarf: plus 15 Minuten ab Weisstannen.

Ein Alpweg führt nun das Tal weiter einwärts über Unterlavtina zum eindrücklichen Talkessel von Batöni, wo fünf Bachläufe teilweise als Fälle die Felswände herunterstürzend zusammentreffen.
Schwierigkeit: T2, Alpweg, markiert.
Zeitbedarf: 1 Stunde.

Hier folgt man dem steilen, teilweise in den Fels gehauenen Weg zur Alp Valtüsch.
Schwierigkeit: T2, Alpweg, markiert.

Kurz vor dem Säss Valtüsch, wo der Erlengürtel aufhört und die Weiden beginnen, verlässt man den Alpweg, überschreitet ostwärts haltend den Sässbach und erreicht den Felsen in der Westflanke des Piltschinabüchels folgend die Weiden von Altsäss. Eine ansteigende, stellenweise fast überwachsene Schneise im Erlengürtel ermöglicht nun Schafspuren folgend über dessen Nordrücken den Aufstieg zum Piltschinabüchel.
Vom Piltschinabüchel folgt man weiter den Schafspuren bis etwa 2200 Meter Höhe im Ober Piltschina.
Schwierigkeit: T4, weglos, Tierspuren.
Zeitbedarf: 1½ Stunden.

Nun hält man südwärts und steigt über Gras, Schutt und leichte, aber brüchige Schrofen über Punkt 2222 zum Gratverlauf vom Egghorn zum Zinerspitz (2508 m) auf. Die Grathöhe erreicht man je nach Routenwahl idealerweise irgendwo zwischen den Gratpunkten 2452, 2435 und 2485.
Schwierigkeit: T5+, weglos, brüchige Schrofenkletterei im Schwierigkeitsgrad I.
Zeitbedarf: 30 - 45 Minuten.

Dem Grat folgt man nun ostwärts bis zum Egghorn. Er besteht im unteren Teil aus mit leichten, brüchigen Felsstufen durchsetztem Gras, im oberen Teil aus plattigem, schuttbedecktem Fels. Die Begehung ist etwas mühsam, erfordert aber bei vernünftiger Routenwahl nirgends Kletterei.
Schwierigkeit: T4+, Gras und plattiger, schuttbedeckter Fels.
Zeitbedarf: 30 - 45 Minuten.
Bei einwandfreien Tourenbedingungen, wie man sie im Sommer und Herbst normalerweise antrifft, ist nebst festem Schuhwerk keine weitere bergtechnische Ausrüstung notwendig.
Rechnet man mit erschwerten Verhältnissen wie Hartschnee, Eis oder gefrorenen Böden, entschärft das Mitführen und die Verwendung von Steigeisen brenzlige Situationen und hilft, unnötige und leider allzu oft tragisch endende Bergunfälle zu verhindern.

zusätzliche Hinweise:
Von Weisstannen her kommend ist diese Route wesentlich weniger kräfteraubend als der Anstieg zum Marchtalsattel (2656 m).
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Nr. 3 vom 30.11.2017
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Hanspeter Willi

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