TourenFührer - Route

Gipfel: Gross Windgällen, 3187 m

Reto Baur

Route: Normalweg über die Ost-Nordost Flanke

Normalweg über die Ost-Nordost Flanke
Berg-/Hochtour (Sommer)
1150 m
8.0 Stunden
Von der  Windgällenhütte dem Blau-Weiss markierten Weg der Richtung Furggeli führt folgen. Auf knapp 2300m ü. M, am Beginn der Schwemmebene des Staffelfirns, hält man sich nach rechts und verlässt den Blau-Weiss markierten Weg. Die Richtung weisst ein grosser Steinmann welcher bereits von der Hütte aus sichtbar war. Nun folgt man roten Markierungen in Richtung NE über Schutt und kleine Felsriegel (Wegspuren). Den Staffelfirn erreicht man einfach zwischen Felsbändern auf 2480m ü.M., westlich des pt. 2589m des Schwarz Berges. Nun in nördl. Richtung über den Staffelfirn (wenige Spalten), unter dem Hölenstock durch und in einem Bogen nach N Richtung Gr. Windgälle. Über den steiler werdenden Gletscher bis an seinen höchsten Punkt. Dort oder etwas rechts davon gelangt man in den Fels. Ein Stahlseil und die ersten Sicherungsstangen sieht man vom Gletscher aus. Spät im Jahr ist die Überwindung der Randspalte schwierig. Dann am ehesten ganz rechts probieren und über abwärtsgeschichtete Felsen (3+, Haken) zum ersten Fixpunkt klettern. Nun von einer Sicherungstange zur nächsten, zuerst etwas nach links und dann gerade hoch. Kletterstellen (2, meist Haken) wechseln sich mit Gehgelände ab. Ein markanter Turm in der Wandmitte wird rechts in einer Verschneidung umgangen. Am Schluss über eine Rippe auf den N-Grat aussteigen und über diesen in 10min zum Gipfel. Im Abstieg kann direkt auf den Gletscher abgeseilt werden (ca. 35m). Die Abseilstelle ist markiert und befindet sich an der Kante orog. rechts des Routeneinstiegs. Die Route ist dem Steinschlag ausgesetzt, insbesondere wenn im oberen Teil noch Schnee liegt.
Gletschermaterial, Kletterausrüstung inkl. einigen Expressschlingen. Wenig Keile und Friends können hilfreich sein. Helm obligatorisch!
PRINT- ODER ONLINE-PUBLIKATIONEN ZU DIESER ROUTE (AUSWAHL)
topo.verlag Hochtouren Topoführer Urner, Glarner und Tessiner Alpen (2017)
 
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Nr. 2 vom 14.11.2009
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Markus Mueller, Reto Baur

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