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Gipfel: Zugspitze, 2962 m

KN

Route: Jubiläumsgrat

Jubiläumsgrat
Berg-/Hochtour (Sommer)
9.0 Stunden
Mit der Seilbahn vom Eibsee (D) oder Ehrwald (A) auf die Zugspitze.
Die Plattform durch das Eisentürchen verlassen und in Richtung Zugspitzgipfel. Kurz vor dem Gipfel links auf Steigspuren zur Abzweigung des Höllentalanstieges. Ab dort (Jubiläumsgrattafel) weiter im Bereich des Grates (Wegspuren), bis man auf die ersten Kletterstellen trifft. Abwärts kletternd gelangt man zu einer glatten Rinne (3-), welche die erste Schlüsselstelle darstellt. Nach der Rinne klettert man wieder aufwärts und folgt im stetigen Auf und Ab dem Grat bis zur ersten drahtseilversicherten Klettersteigstelle.
Es reihen sich Gehgelände, drahtseilversicherte Passagen und Türmchen aneinander.
Nach 3 ½ Stunden laut Buch gibt es eine Abzweigung, welche zur Knorrhütte führt. Immer im Bereich des Grates geht’s weiter zum Grathüttl (rotes Biwak). Danach die Schlüsselstelle: der Klettersteig auf dei Vollkarspitze (D/K4). Weiter auf den Hochblassen zu, bis man zu einer rot markierten Abzweigung gelangt. Dort links hinunter, unter den Nordabbrüchen des Hochblassen-Vorgipfels vorbei. Dann steigt man wieder in einer Rinne zum Grat auf. Von da an kurz auf dem Grat, weiter auf Steigspuren im Schutt zur Griesskarscharte.
Von da an entweder dem Grat folgend auf die Alpspitze und von dort mittels eines Klettersteiges zur Bahn oder durch das Mathaisenkar zur Höllentalangerhütte oder das Griesskar runter und nach Garmisch –Partenkirchen ins Tal absteigen.

Anmerkung: Bei einer kürzlichen Begehung kam erst hinter dem Grathüttl eine glatte Rinne die man abklettern muss. Das ist durchaus heikel und die schwerste Stelle der Tour.


Bemerkung:
Der Jubiläumsgrat gehört zu den spektakulärsten Gratüberschreitungen der Ostalpen. Die über 5km lange Gratüberschreitung ist eine anspruchsvolle Tour. Ein kaum enden wollendes Auf- und vor allem Ab prägt diese Tour. Es ist ein Gemisch zwischen T-Gelände, Klettersteig und alpinem Unternehmen (besonders bei Vereisung). Es gibt nur eine Fluchtmöglichkeit in der Gratmitte, deshalb unbedingt bei sicheren Wetterverhältnissen starten. Zudem empfiehlt es sich, genügend Zeit einzuplanen. Wird die erste reguläre Bahn um 8.40h genommen, empfiehlt es sich, eine Stirnlampe mitzunehmen.
Die Tour kann auch in zwei Tagen mit Übernachtung im Grathüttl (Biwak – kein Wasser und beschränkte Platzzahl!) gemacht werden.
Selten gibt es Sonnenaufgangsfahrten oder man übernachtet im scheinbar oft überbelegten Münchnerhaus.


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Nr. 4 vom 03.10.2014
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K.Janett, Dr.Nemo, KN

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