TourenFührer - Route

Gipfel: Drusenfluh, 2827 m

Günter Joos (Gringo)

Route: ab Alpe Grüsch zum Klettersteig Blodigrinne

ab Alpe Grüsch zum Klettersteig Blodigrinne
Klettersteig
schwer
1300 m
5.0 Stunden
Zufahrt: Von Schiers aus erreicht man nach 7 kurvenreichen und hypersteilen Kilometern über ein Asphaltsträßlein die Miniortschaft Schuders (tolle Lage, sehenswerte Walser-Holzhäusern). Unterwegs wird die Brücke über den Salginatobel passiert, welche als Weltkulturerbe deklariert ist. Weitere 7 km führen über eine holprige Naturstraße zur Alpe Grüsch (zwei Parkplätze wenig oberhalb der Alpe, 1700 m).
Vom Parkplatz bei der Alpe Grüsch wandern wir hinauf zum Schweizer Tor. Die große Schleife des Wanderweges kann gekürzt werden, indem man den Zustiegspfad zu den Klettereien in der Südwestwand der Drusenfluh nutzt (Drahtseil, kurze Stelle KS C). Vom Schweizer Tor aus weiter über den Öfapass, dahinter wird etwa 150 hm abgestiegen.

Der Rätikon-Hauptkamm trägt hier die Grenze zwischen dem öterreichischen Vorarlberg und dem schweizerischen Graubünden. Somit ist die Drusenfluh ein Zweiländerberg. Im Umfeld dieses Kammes stößt der Wanderer häufig auf alte, steinerne Zollhäuschen, die aber heutzutage wohl meist oder gar immer unbesetzt sind.
Der Einstieg zum "Klettersteig Blodigrinne" ist am Wegweiser angezeicht. Nach einem kurzen Anstieg bieten sich zunächst zwei Varianten: die linkerhand ist die etwas schwierigere, sportlicher und ausgesetzter (KS D). Rechts geht es etwas winfacher, dafür landschaftlich reizvoller unterhalb eines mächtigen Felskessels empor (KS C). Weiter oben treffen sich beide Routen wiede. Der Anstieg ist ein Wechsel aus schottrigem Gehgelände (mögliche Steinschlaggefährdung, wenn mehrere Gruppen unterwegs sind) und versicherten Klettersteigpassagen in gutem, festem Kalk. Zur Orientierung dienen Steinmännchen und verblichene, orangefarbene Farbtupfer. Orientierungssinn ist bei dieser Tour dennoch gefragt. Besonders im Abstieg können weniger Erfahrene schnell mal in eine falsche Rinne geraten.

Abstieg über die Aufstiegsroute. Am besten benutzt man im Aufstieg die etwas schwierigere Variante und steigt über die leichtere Variante ab.
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Nr. 2 vom 11.08.2014
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