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Gipfel: Oberaarhorn, 3631 m

AndréTT

Route: Oberaarsee-Staumauer - Norduferweg - Oberaargletscher - Oberaarjoch - Oberaarhorn - zur Finsterarhornhütte

Oberaarsee-Staumauer - Norduferweg - Oberaargletscher - Oberaarjoch - Oberaarhorn - zur Finsterarhornhütte
Berg-/Hochtour (Sommer)
1350 m
13.0 Stunden
Zufahrt:
Entweder von Norden durchs Haslital auf der Grimselstraße (Nationalstraße 6) durch Guttannen hinauf zum Grimselpass (2165 m). Oder von Walliser Seite auf der Furkastraße (Nationalstraße 19) durch Gletsch nordwärts. Am Grimselpass zweigt westwärts die Oberaarstraße (Privatstraße der Kraftwerke Oberhasli) ab. Auf dieser in ca. 15 min. bis zum Berggasthaus Oberaar und hinab zu großem Parkplatz vor gewinkelter Staumauer.
Route:
Vom Parkplatz (2305 m) vor der Staumauer der KWO am Oberaarsee. Nach 15 min. passiert man auf rot-weiß signalisiertem Nordufer-Weg links vierkantigen Felsblock (P 2317). Nach 70 min. ist das See-Ende erreicht mit breitem Gletscherwasser-Delta (2306 m). Nach dem blauen Linkspfeil Richtung Oberaarjochhütte folgt man geradeaus auf rechter Endmoräne des Oberaargletschers anfangs einigen Steinmännchen und Trittspuren. Diese verlieren sich jedoch sehr bald. Nun muß man selber seine Aufstiegsmöglichkeiten suchen. Anfangs westwärts unsteil über den Geröllrücken, bis man sich leicht linkshaltend dem Gletscherrand nähert. Nicht zu früh beginnen, auf diesem zu laufen. Denn er ist unten recht zerklüftet. Auf dem Oberaargletscher läuft man stetig aufwärts, anfangs mittig bis man erste schmale Spalten überquert. Bei nächst größerer hält man sich rechts. Nächster breiter Spalte folgt man links (südwärts), bis sich schmalere Stelle findet zum Übersteigen. Nun wieder etwas rechts haltend aufwärts an einigen schmalen Spalten links vorbei. Im letzten Teil befinden sich keine Spalten mehr. Man läuft nun mittig direkt auf das Oberaarjoch über ca. 25° steilen Gletscherhang zu. Nach 4,5 Std. steht man auf dem Oberaarjoch (3223 m). Wie ein Schwalbennest ist kleine Oberaarjochhütte in linkem Fels oben gebaut worden, zu der man erst über kurzen Felsschuttrücken aufsteigt, dann mit Kettenhilfe und die letzten Meter auf senkrechter Eisenleiter am braunem Fels zur kurzen Galerie, die vor Steinschlag schützt.
Von der Hütte führt direkt vorm Toilettenhäuschen aus Holz rechts (südwestlich) in den Fels ein mit orangenen Punkten, Strichen und Pfeilen gekennzeichneter steiler Steig, anfangs mit kurzem Eisen-Kettenstück. Beim Aufstieg wendet man sich dann im blockigen Gelände nach rechts oberhalb des Steinfangnetzes. Von dort gerade nordwärts hinauf bis man auf ca. 30° schräge Firnfläche trifft. Auf diesem Buckel direkt, oder im Zickzack hinauf. Vor dem Gipfel neigt sich der Südhang immer mehr zurück. Nach ca. 1,5 Std. ist kleines geschmiedetes Gipfelkreuz erreicht.
Abstieg:
wie Aufstieg. Oder ab Oberaarjoch westwärts zu weiteren Zielen in abgeschiedener Bergwelt.
Steigeisen, Teleskopstöcke, Eispickel
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Nr. 2 vom 20.08.2014
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