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Gipfel: Nadelhorn, 4327 m

AndréTT

Route: Saas Fee – Trift – Schönegge – Mischabel-Hütten – Hohbalmgletscher – NO-Grat – Nadelhorn - retour

Saas Fee – Trift – Schönegge – Mischabel-Hütten – Hohbalmgletscher – NO-Grat – Nadelhorn - retour
Berg-/Hochtour (Sommer)
2540 m
15.0 Stunden
Zufahrt:
Von Osten über die Furkastraße (19) von der Grimselstraße (6), oder vom Oberalppass kommend bis nach Visp. Weiternach Stalden durchs Saastal bis zum runden Parkhaus an linker Straßenseite (1792 m). Alternativ und günstiger fährt man mit dem Postbus von Saas Grund das kurze Straßenstück hoch, wenn man auf der Mischabel-Hütte übernachtet.
Route:
(Schwierigkeit: WS / PD /Zustieg zur Mischabel-Hütte: KS 2, obiger Felsgrat: K II-)
Durch den Ort von der Bachschlucht rechtshaltend, also vor hoher Brücke rechts abbiegen bis zur Kirche. Vom Ortsteil Leeboden (30 min.) führt rot weiß markierter Wanderweg zu den Lawinenverbauungen am Torrenbach. Über das Gelände der bis 1965 benutzten Schafpferche im Stafelwald wird anschließend durch eine Öffnung in großer Felssteinmauer Skipistenterrain erreicht. Dieses wird gequert, dann zum 2500 m3 fassenden Reservoir im Stafelwald der Wasserversorgung Saas-Fee hinauf und weiter südwestwärts zum Torrenbach, über den ein großer Steg mit einseitigem Handlauf führt (1923 m). Nun in unzähligen kurzen Serpentinen westwärts den Hang hoch in 70 min. (ab Leeboden) zur Trift (2213 m). Zuvor zweigt bei einer großen Lärche links ab der Wanderweg zum Gletschersee hinab. Von der Trift in 30 min. hinauf zu nächster Wegteilung bei Schönegge (2419 m). Hier kommt von Spissen, bzw. Hannig (Ökoweg) im Osten ein Weg an (Alternativer Zustieg zur Hütte mit der Gondel-Seilbahn zur Bergstation Hannigalp (2336 m) und von dort traversierenden Weg über den Torrenbach-Graben zur Schönegge in 30 min.). Weiter in blau-weiß markierten Kehren auf dem Bergrücken über den Graben der Fallauinen bergauf zum Unteren Distelhorn (2638 m) und weiter hoch zum Felsfuß (ca. 2760 m). Ab hier beginnen Felsblock-Passagen mittels Eisenbügel stellenweise seilversichert. Oberhalb Oberen Distelhorns gibt es sogar noch eine Leiter. Der Nordostgrat wird durch eine kleine Felsterrasse unterbrochen, auf welcher die beiden Hütten des SAC und der 2010 sanierten des Akademischen Alplen-Clubs Zürich (AACZ) stehen (3329 und 3340 m), die in 2,5 Std. ab Schönegga erreicht werden. Hinter der Mischabelhütten führt ein Fixseilgeländer hoch auf gerölligen Moränenrücken links neben den zerklüfteten Hohbalmgletscher. Hierbei folgt man Wegspuren und Steinmännchen, zwischendrin kurzer Leiter neben einer Holzplattform hinauf bis kurz vor weißen Behälter mit Funkmast (P 3620). Auf ca. 3600 m nun auf flacherem Gletscherteil nach Norden (rechts) queren und im rechten Bogen auf das Ulrichshorn hinhalten, wo zuvor 4 Spalten zu überwinden sind. In nun steileren Firnflanke (ca. 30°) befinden sich noch 2 Spalten, die man halbrechts überwindet. Danach wendet man sich links zum Windjoch zwischen Nadelhorn (links) und Ulrichshorn (rechts) hinauf (3850 m), vor welchem man nach 2 Std. links anfangs breiten Felsgrat angeht. Schmaler werdend wandelt dieser sich zum Firngrat mit Wächten. Im oberen Abschnitt bis zum Gipfel sind felsige Zacken rechts zu umklettern. Unterhalb des Gipfels dann auf südlicher Seite (links). Nach 3,5 Std. (ab Hütte) steht man auf dem Gipfel mit kleinem feuerverzinktem Kreuz, wo nicht viel Platz ist zum Aufhalten.
Abstieg:
Wie Aufstieg (7 Std.).
Gletscherausrüstung
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Nr. 3 vom 10.08.2015
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