TourenFührer - Route

Gipfel: Alvier, 2343 m

AndréTT

Route: Parkplatz 4 – Thürlerweg – Stofel – Barbieler Grat – NO-Rücken – Alvier – S-Flanke – Chemmi – In der Stei – Berghaus Palfries – Labria – Gauschla-Hüttli – Scheidweg - Parkplatz 4

Parkplatz 4 – Thürlerweg – Stofel – Barbieler Grat – NO-Rücken – Alvier – S-Flanke – Chemmi – In der Stei – Berghaus Palfries – Labria – Gauschla-Hüttli – Scheidweg - Parkplatz 4
Schneeschuhtour
1100 m
8.0 Stunden
Anfahrt:
Nach der Ausfahrt Trübbach / Balzers (Liechtenstein) von der Rheintal-Autobahn A13 biegt man rechts ab und fährt von Trübbach gen Süden ca. 450 m. Dann biegt man scharf links ab nach Azmoos (495 m). Im Ort kurz links und gleich wieder rechts nach Gatina. Auf schmaler Serpentinenstraße nun Richtung Westen durch den Böschenwald zum Gasthaus Lafadarsch (872 m). Weiter nach Norden zur Bergstation Malanser Holz der Gondelbahn von Oberschaan (975 m). Am dortigen Kurhaus Alvier rechts vorbei und nordwärts auf der Alpenstraße zu einem Rechtsabzweig nach Oberschaan, welchen man ignoriert. Geradeaus kommt man nach Vermärsch mit Parkplatz P1 und seinem Parkscheinautomaten. Dieser Parkplatz ist kostenfrei. Nicht jedoch die folgenden Parkplätze P2 bis P9, für die man hier ein Tages-Ticket löst. Man fährt die Straße hinauf je nach Schneeverhältnisse. Parkplatz P2 liegt links an der Straße am Buchboden (1132 m). Von hier sind’s bis Stofel 70 min. Parkplatz P3 kommt linksseitig 5 Fuß min. kürzer am Schnapsgrotza, bzw. Hübschen Waldboden (1222 m). Parkplatz P4 befindet sich an rechter Straßenseite ca. 150 m vor der nördlichen Straßenkehre (P 1300), wo der Thürlerweg beginnt.
Route (Schwierigkeit. WT 5):
Vom Parkplatz P4 läuft man nordostwärts durchs Ulmenloch rechts von den Felswänden teilweise über Stege und künstliche Steintreppen hoch in 35 min. zum Guggstein (1450 m) am Nothilfekasten vor dem Kuhgatter vorbei. Von dort überquert man in 15 min. Richtung Norden flache Hänge zur Alpe Stofel (1472 m). Links zweigt dort der Vormsweg ab zum P 1410 oberhalb vom Parkplatz 5, welchen man am Rückweg auf der Straße passiert. Man quert jedoch nordwestwärts durch die flachen Hänge der Schaner Alpe hinauf zum Sattel des Barbieler Grats (1977 m). Von der Nordseite kommt hier der Pfad an von Untersäß, Obersäß- Federen und –Fina, bzw. vom Berghaus Malbun und Glanna. Von links der Weg südlich des Barbieler Grats von Wisliboden über die Alp Arin. Nun geht man den NO-Rücken des Bergs an, der nicht steiler ist als 35°. Im kurzen Zickzack hält man sich besser an dessen Südseite, die meist schneeabgeblasen ist. Zwischendrin erinnert ein Blechkreuz an einen am 23.8.1972 verunglückten Drogisten. Links von einem Felsrücken mit aufgemaltem Schweizer Wappen hält man daran vorbei und steigt direkt hoch zum flachen Gipfel-Buckel, der schon mal verwächtet sein kann und den man dann rechts oberhalb des Felsrückens umgeht. Man kommt direkt an der Steinpyramide raus mit der hellgrünen Kunststoffhülle darin, in welcher sich das Bergbuch befindet (3 Std. ab Parkplatz P4).
Abstieg:
Die Route durch die Südflanke ist steiler (bis 40°) als über den NO-Rücken. Im Zickzack steigt man zu einer Felsnische im Felsgrat zum Gauschla hinab, wo ein Felskamin endet (2185 m). Dort oben endet auch seine kurze Eisentreppe mit Gitterrosten da durch. Über eine Holztreppe weiter hinab, entlang einem schwarz kunststoffummantelten Sicherungsseil an linker (in Abstiegsrichtung gesehen) Felsseite, welches bis zum unteren Ende des Kamins führt. Danach steigt man in Serpentinen erst rechts haltend, dann links zur Felswand haltend hinab zum P 1880 und weiter zum Wegweiser in der Stei (1789 m) in 1 ¾ Std. bei winterlichen Verhältnissen. Während es nach rechts hinunter geht zu Stralrüfi Maluns, Sennis, bzw. nach Berschis, biegt man links ab ins kupierte Gelände Richtung Berghaus Palfries. Dieses am Ende vom Stralrüfiweg erreicht man in 30 min. Dort befindet sich Parkplatz P9. Nun läßt man es gemütlich ausklingen. Es beginnt ein 1 ½ stündiger Latscher entlang der Straße zum Parkplatz P4 zurück, denn man zwar zwischendurch abkürzen könnte. Aber will man das noch nach dem kraftraubenden Abstieg über die Südflanke und nach dem Chemmi ? Der gemütliche Abschluß entlang winterlicher Straßenverhältnisse führt südostwärts an der Bergstation (P 1721) der roten Minigondelbahn von Ragnatsch vorbei. Weiter südostwärts zum Parkplatz P8 (Chamm) und zur Südkehre (P 1692), wo der Wanderweg zum Berghaus Gonzen abzweigt. Weiter zum Parkplatz 7 Hinterlabria (1602 m) und hinab zum Gauschla-Hüttli unterhalb vom Parkplatz 6 (Skihaus). Der Straße folgt man weiter am P 1410 vorbei, wo der Vormsweg von der Stofel-Alpe endet, und zum Scheidweg (1362 m) mit Parkplatz P 5 hinab. Von hier sind es nur noch 400 m zum Parkplatz P4 zurück.
SS, Steigeisen, Eishandgerät, Stöcke
Ergänze diese Route (Parkplatz 4 – Thürlerweg – Stofel – Barbieler Grat – NO-Rücken – Alvier – S-Flanke – Chemmi – In der Stei – Berghaus Palfries – Labria – Gauschla-Hüttli – Scheidweg - Parkplatz 4) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Füge dieser Route (Parkplatz 4 – Thürlerweg – Stofel – Barbieler Grat – NO-Rücken – Alvier – S-Flanke – Chemmi – In der Stei – Berghaus Palfries – Labria – Gauschla-Hüttli – Scheidweg - Parkplatz 4) deine eigenen Fotos hinzu.
Nr. 2 vom 02.01.2016
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