TourenFührer - Route

Gipfel: Sustenhorn, 3503 m

AndréTT

Route: Steingletscher – Umpol – Steigletscher (via 1. u. 2. Bruch) – P 3089 – Westrampe – Sustenhorn - retour

Steingletscher – Umpol – Steigletscher (via 1. u. 2. Bruch) – P 3089 – Westrampe – Sustenhorn - retour
Schneeschuhtour
1638 m
8.5 Stunden
Zufahrt:
Von Westen (Interlaken) über die Autobahn A8, oder von Norden (Luzern) nach Meiringen. Dann weiter durch das Haslital über Innertkirchen ostwärts ins Gadmer Tal ostwärts bis Steinegletscher unterhalb vom Sustenpass. Von Osten über die A2 Anreisende fahren von Ausfahrt Wassen westwärts zum Sustenpass. Nach einer kurzen und dann langen Serpentine gelangt man zur Rechtskehre, auf deren Innenseite sich viele Parkplätze befinden beim Hotel „Steingletscher“ mit dem „Alpin Center Sustenpass“ an der Außenseite, wo der alte Sustenweg (heute rot-weiß signalisierter Wanderweg) abzweigt (1865 m). Rechts hinter dem Hotel und links von der Brücke zur Alpkäserei beginnt ostwärts eine ca. 3 km lange schmale geteerte und kostenpflichtige Privatstraße der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) zur Steinalp (2111 m), welche sich dann nach Süden wendet rechts vom Parkplatz am Steisee (1932 m) und links am Gedenkstein vorbei und danach gen Südwest dreht zum großen geschotterten Parkplatz im breiten Delta vom Steinwasser bei Umpol (2051 m), unterhalb der Steinalp. Wer vom Alpin Center zu Fuß läuft, benötigt bis dorthin 30 min.
Route (Schwierigkeit: WT 4 / WS+):
Beim Parkplatz westlich der Hochfläche Umpol läuft man zur kurzen Betonbrücke über den Bach, dann links an rot-weißer Schranke vorbei und folgt unmarkierten, aber deutlichen Pfadspuren ostwärts anfangs unsteil zu gerölligem Gelände und durch dieses dann bergauf zu einem unscheinbaren Felssattel südlich vom Chüöbärgli (2100 m). Nach einer kurzen Felsstufe hält man sich rechts und passiert vom ehemaligen Gletscher geschliffene Felsen zur Westseite des Gletscherrestes. Dabei traversiert man ein nordostseitiges Altschneefeld, welches sich lange im Sommer hält. Auf dem Steigletscher, der an dieser Stelle fast flach ist, läuft man unschwierig zu dessen spaltenfreie Mitte hin und hält südwärts zur ersten Barriere aus Felsen an den Rändern und Eis in der Mitte (75 min.). Zwar gibt es mittig des 1. Eisbruchs (ca. 2400 m) kaum Spalten, aber auch kaum Schnee, weil dieser sich auf dem Buckel (nicht mehr als 35° Schräge) dort nicht lange hält, wenn über diesen mit Skiern massenhaft abgefahren wird. Hier leisten dann Steigeisen und ein Eishandgerät gute Dienste. Im Auf- u. Abstieg kann dies für SS-Läufer zur Schlüsselstelle werden, falls man keine Eisausrüstung dabei hat. Dann empfielt es sich, besser über rechten Felsausläufer am nördlichen Ende vom Bockberg aufzusteigen (einfache Kletterei). Nun folgt man der Gletschermitte nach Südwesten Richtung markantem Gwächtenhorn mit seinem Steilabbruch an rechter Seite und Schneebuckel links. Wo der Gletscher zwischen der Tierberglihütte (2795 m) im Nordwesten und den kleinen Seracs vom 2. Eisbruch (ca. 2950 m) im Süden wieder flacher wird, trifft man auf die Spuren der Route zum Sustenhorn von der Tierberglihütte ausgehend (ca. 2800 m, 50 min.). Nun links haltend, mit Abstand unterhalb der Nordflanke vom Gwächtenhorn und rechts unterhalb der Eisformationen mit Abstand nach links zu den Spalten des 2. Eisbruchs unsteil gletscheraufwärts in großem Linksbogen Richtung Osten drehend und so linke Spalten umgehend bis man auf eine flache Ebene trifft (P 3089) am Ende des Ostrückens vom Gwächtenhorns und nördlich der Felsen vom Rotstock und der Lücke Sustenlimi (1 Std.). Von hier die rampenförmige Westflanke des Sustenhorns nicht zu sehr nach links hinauf, welche nicht steiler als 33° ist, Richtung Südgrat, dann letztes Stück davor nach Norden drehend zum inzwischen sichtbaren Holzkreuz von 1986 auf flachem Gipfelbuckel, dessen Ostseite meist stark verwächtet ist (1 Std.).
Abstieg:
Wie Aufstieg retour (3,5 Std.)
SS-Schuhe, Steigeisen, Eishandgerät
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Nr. 1 vom 04.07.2016
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