TourenFührer - Route

Gipfel: Scheffauer, 2111 m

AndréTT

Route: Widauersteig

Widauersteig
Klettersteig
leicht
1200 m
5.5 Stunden
Zufahrt:
Von Norden (Autobahndreieck Inntal) kommend auf der Autobahn A93 nach Kiefersfelden und über die Grenze mautfrei auf der A12 bis Ausfahrt Kufstein-Süd. Von Süden (Innsbruck) gelangt man Vignetten-pflichtig auf dieser Autobahn dorthin. Von dort auf der B 173 Richtung St. Johann i.T., Nach einigen Kilometern verläßt man die Straße nach Norden in den Ort Scheffau am Wilden Kaiser. Von Osten (St. Johan i.T.) fährt man auf dieser Fernverkehrsstraße dorthin. Nun durch diesen Ort durch dann links haltend auf der Hauptstraße Richtung Hintersteiner See. 800 m vor dem See befindet sich an linker Straßenseite der Gasthof mit Pension Bärnstatt, auf rechter Straßenseite die St.-Leonhard-Kapelle (Bärnstattkapelle). Unmittelbar dahinter zweigt rechts ein Schotterweg in den Wald ab mit kostenpflichtigen Parkplatz (916 m). Wer den Abstieg zur Kaindlhütte plant mit Rückweg über die Walleralm im Westen, parkiert alternativ beim kostenpflichtigen Parkplatz am Ostufer des Hintersteiner Sees unterhalb des Gasthofs Seestüberl (882 m).
Zustieg über den Südsteig:
Vom Parkplatz begibt man sich auf dem Forstweg geradeaus durch den wald an einem Rechtsabzweig vorbei zu erstem Wegabzweig (944 m) nach 3 min. (Wegweiser), wo man auf rot-weiß markiertem Weg Nr. 821 nach links einschlägt. Danach trifft der Forstweg auf weitere Schotterpiste, wo man links abbiegt (Wegweiser). Bei nächster Gabelung hält man sich im Wald wieder links Richtung Steiner Hochalm (Wegweiser). Rechts führt der Wanderweg Nr. 821 zur Kaiser Hochalm über den Wilden Kaiser-Steig (WKS). Bei einer gerodeten Lichtung gabelt sich der Weg zum dritten Mal (Wegweiser) und man bleibt wieder links und steigt auf zur Wiese der Steiner Niederalm (1142 m) mit nächstem Wegweiser. Durch ein Holztor nun zu einer Sitzbank mit Aussicht hinab zum Hintersteiner See. Nach 35 min. trifft man auf den Güterweg von der Steiner Niederalm zu gleichnamiger Hochalm mit weiterem Wegweiser (1151 m). Nach 10 min. trifft man auf den Schottweg und WKS-Abschnitt und nach 10 min. bei der Steiner-Hochalm ein (1261 m), die nur temporär geöffnet hat für Getränkeverkauf. Wenn dortiger Senner Zeit hat, greift er auch schon mal zur Harfe und sorgt für Unterhaltung. Nun nordwärts an einem Felsbrocken mit kleinem Kreuz rechts vorbei hangaufwärts rot-weißen Signalisierungen folgend zu rechtem Waldrand. Danach stößt der Pfad Nr. 814a auf einen Geröllhang, welchen man nach rechts quert zu einem Latschen-Gürtel. Dort trifft man nach 30 min. auf den Adlerweg Nr. 814 von rechts hierher hochziehend von der Kaiser Hochalm, bzw. von der Gruttenhütte (1612 m). Nun nordwestwärts steiler werdend zu den Felsen, wo man auf erste Seilsicherung trifft. Einige Trittbleche am Fels helfen zur kleinen Grotte, die man links vorbei passiert. Bei einem kleinen Sattel mit Felssporn sieht man 2 Gedenktafeln von 1964 und 2014 an Abgestürzte. Nun hinauf durch offenes Hanggelände vorbei an abgefallenem Holzgedenkschild zum Bergsattel (1 Std.), der die Sicht nach Norden frei gibt (sofern Sicht herrscht). Beim dortigen Wegweiser biegt man links ab zum flachen Gipfelaufbau. In einer grasigen Mulde befindet sich eine kleine Steinburg. Nach 10 min. steht man am nagelneuen (in diesem Jahr erneuerten) Holzkreuz der Heimkehrer von Scheffau in Erinnerung an 2 Weltkriege.
Route: Schwierigkeit: T 4 / KS 1 (A) hier beschrieben im Abstieg nach Norden:
Über den Widauersteig (Weg Nr. 814) beginnt man im oberen Kar meist seilgesichert nordseitig, dabei links zu einer Felsrinne auf schottrigen Bändern abzusteigen, dann rechts vorbei an einem kleinen Felsfenster hinab und danach nach rechts querend zur Rinne unterhalb des Westlichen Hackenkopfes. Nach 150 Hm hinunter manchmal mittels Trittbügel, vorbei an der Gedenktafel an den ÖAV-Wegwart bis 1996, erreicht man erste Latschengewächse, wo das Seil davor endet. Nun hinab zum Geröllfeld „Großer Friedhof“. Die Trittspuren dort sind unübersehbar hin zum bewaldeten Sattel. An kleinem Tümpel links vorbei zu gerodetem Waldhang. Über diesen rot-weiß signalisiert hinab an einem Wasserschacht vorbei zum Felsklotz oberhalb der Hütten in den Steinberg-Almen. Danach trifft man bei der kleinen Kapelle (1293 m) auf breiten Kiesweg zwischen Hocheck, bzw. zur Walleralm im Westen und dem Bettlersteig im Osten, rechts von einer Wasserstelle mit ausgehöhltem Baumstamm (2 ¼ Std.). Gleich hinter der Kapelle steht traditionsreiche Kaindlhütte. Oberhalb von ihr erinnert eine Tafel an die Erzählung über eine junge Hirtin und dortigen Steinberger Friedhof der Schwoicher Bauern unterhalb des Scheffauers. Der Rückweg zum Hintersteiner See führt westwärts über Hocheck (1470 m) zurück zur Walleralm (1171 m) und dann links herum ostwärts zum Hintersteiner See hinab (2 Std.). Oder aber wenn man früh genug startete, Hm-intensive „Rundtour“ über den Bettlersteig (Weg-Nr. 827) zum Güttlersteig (Nr. 821) mit zweiter Kaiser-Überquerung zum Sonneck, alternativ über den Kufstein-Klettersteig zum Unteren Gamskarköpfl (1975 m) und nach Kopfkraxen hinab nach Bärnstatt in 9,5 Std.
Steinschlaghelm
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Nr. 1 vom 21.07.2016
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