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Gipfel: Wildhorn, 3243 m

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Route: wildhornhütte - col du sanetsch (via nordrippe - wildhorn - gältehore - arpelistock)

wildhornhütte - col du sanetsch (via nordrippe - wildhorn - gältehore - arpelistock)
Berg-/Hochtour (Sommer)
1550 m
6.5 Stunden
zustieg:
von der wildhornhütte auf weg richtung chilchligletscher und wildhorn bis zur verzweigung bei pt.2473 und entlang von steinmännern auf den unbenannten pass südlich des niesenhorns. zum see absteigen und an dessen südlichem ufer vorbei. richtung silberritzpass und germanrippe verfolgt man weiterhin die zahlreichen steinmänner, für die von uns gewählte nordrippe südwestlich des pfaffehorns beginnt man richtung SSW anzusteigen. man geht die rippe von rechts her über steiles gehgelände an und erreicht so die gratkante. ¾h

route:
zunächst etwas links, dann alles der kante entlang in ziemlich brüchigem fels auf den schönen grat, der den tungelgletscher nordwestlich begrenzt (wer lieber etwas weniger brüchig unterwegs ist, wählt den aufstieg über die germanrippe oder aber den nordwestgrat vom silberritzpass aus - wenngleich so die eleganz der aufstiegslinie etwas verloren geht). nun alles dem grat entlang, zum schluss kurz in der nordflanke auf den nordgipfel (3246,3m) und anschliessend auf den anderthalb meter höheren südgipfel (3247,6m) des wildhorns. ZS, III; 2¼h
für den abstieg zum col du brochet verfolgt man den SW-grat bis zu einem markanten steinmann. ein kurzer abstieg bringt einem zu einer felskanzel, wo man an einem stahlseil 20m nach norden auf ein schneeband abseilen oder durch die steile rinne abklettern kann. auf dem band wenige meter nach links in eine scharte, vor der kante circa 2m auf's untere band abklettern, auf diesem band um die kante und weiter zum sattel vor dem markanten turm. rechts des turmes durch eine weitere rinne auf die schutthänge unterhalb der gipfelfelsen abklettern. auf wegspuren runter zum col du brochet (gältepass, 2759m) mit dem schönen seelein. WS, II; 1½h
der folgende aufstieg zum grat des gältenhorns sieht infolge des vielen gerölls sehr mühsam aus, doch erstaunlicherweise rutscht einem das gestein überhaupt nicht unter den füssen weg. etwas auf die südliche seite ausholend erreicht man nach ungefähr 120hm den grat, welchen man bis zur steilstufe verfolgt. diese wird auf der nördlichen seite in brüchigem fels angegangen (II). anschliessend verfolgt man alles den hie und da ausgesetzten grat in nicht immer zuverlässigem gestein und übersteigt so pt.3004 und gelangt zum gältehore (3065m). abstieg in den pass und über den nun einfacheren grat zu pt.3051 und den arpelistock (3036m). WS, II, 2½h

abstieg:
ein wanderweg leitet durch die südflanke des arpelistocks in den kleinen pass auf circa 2930m. man könnte weiter auf dem weg bleiben, schöner hingegen ist ein kurzer anstieg auf die nächste graterhebung, um anschliessend solange wie möglich auf dem luftigen grat zu bleiben. nur die letzten zwei türme müssen südöstlich umgangen werden. nun auf dem fantastischen arête de l'arpille via die punkte 2652, 2514 und 2328 zum col du sanetsch (2252m), wo einem um halb sechs der nachmittagskurs des postautos nach sion bringt. T5; 1¼h
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Nr. 1 vom 11.08.2016
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