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Gipfel: Hochwanner / Kothbachspitze, 2745 m

AndréTT

Route: Salzbachbrücke (Gaistal) – Schäferhütte – Schönbergjoch – ehem. Rotmoosalm – namenloses Joch – Predigtstein – Mitterjöchl – Hochwanner – Steinernes Hüttl – Tillfussalm – Gaistalalm –Ganghoferweg - Salzbachbrücke

Salzbachbrücke (Gaistal) – Schäferhütte – Schönbergjoch – ehem. Rotmoosalm – namenloses Joch – Predigtstein – Mitterjöchl – Hochwanner – Steinernes Hüttl – Tillfussalm – Gaistalalm –Ganghoferweg - Salzbachbrücke
Alpine Wanderung
1600 m
12.0 Stunden
Zufahrt:
Von Norden (Penzberg) über Wallgau auf der B12, oder von Westen (Garmisch-Partenkirchen) auf der B2 nach Mittenwald. Oder von Süden (Innsbruck) auf der B177 in diese Richtung. Am südlichen Ortsende biegt westwärts die Landstraße ins Leutaschtal Richtung Seefeld i.T. ab. Im Tal südwestwärts entlang bis Oberweidach. Dort biegt man rechts (westwärts) ab nach Kirchplatzl (1136 m). Am westlichen Ortsende der Siedlung beginnt mautpflichtige Straße ins Gaistal. Am schrankenlosen Mauthäuschen steht ein Ticketautomat für Münzen und Bankcard. Auf den 5 Parkplätzen danach nur noch ein Münzautomat. Alle geben jedoch kein Wechselgeld heraus. Man fährt die 4 km lange, schmale Teerstraße nun westwärts am rechten Bachufer der Leutascher Ache entlang bis zum letzten Parkplatz nach der Kneippanlage an der Salzbachbrücke, wo ein WC-Haus und eine Wandertafel neben einer Tisch-Bank-Garnitur stehen (1250 m).
Zustieg:
Vom Parkplatz läuft man westwärts (Wegweiser Wettersteinhütte), wo der Straßenbelag endet und dann auf Schotterweg links an einer Quellfassung vorbei zur Brücke über den Salzbach. Danach passiert man 2 weitere unterirdische Wasserfassungen und rot-weiß signalisierter Waldweg dreht nach Norden. Ersten Linksabzweig ignoriert man. Beim Rigele zweigt noch mal ein Steig ab (Wegweiser) nach links hinab in den waldfreien Tobel, wo man einen Bach überquert. Hier trifft man auf den Pfad Nr. 41, der von der Hämmermoosalm hierher führt und auf dem man über Wurzigen Steig zur Wettersteinhütte käme. Nach kurzem Stück nordwärts trifft man auf nächsten Bach. Danach verläßt man geradeaus den Weg Nr. 41, welcher nach Süden abknickt. Im Zickzack führt ein spärlich markierter Pfad nordwärts zur Schäferhütte (1835 m) mit einem Wasserbrunnen (1 Std.). Im schlammigen Kar Schafleger dreht der Weg, welcher auch von den Weidetieren benutzt wird, teilweise auf rutschigen Brettern nach Westen. Entweder traversiert man nun vom Sulzboden nach Südwesten auf kaum sichtbarem Weg zur 2009 gebauten Rotmoosalm (2030 m). Oder steigt nach dem Sulzlehn weglos über blockreiche Ebene nordwärts zum sichtbaren Südsteig (Weg-Nr. 12) in 25 min. Auf diesem dann in 5 min. zu nahem Wiesensattel nördlich vom Schönberg (2142 m). Der Wegweiser dort weist nur noch den Grasweg über den Schönberg hinab zur neuen Rotmoosalm im Süden aus. Man läuft jedoch abkürzend westwärts unsteile Senke der Weidenwiese hinab anfangs weglos, bis man auf deutlichen Pfad trifft mit alten rot-weißen Markierungen. Auf diesem bequem in Serpentinen zum sichtbaren unbefestigten Fahrweg hinab, an dessen nördlichster Kehre (1904 m) eine kleine Holzhütte steht mit Wegweiser (Steinernes Hüttl) und sich ein Brunnen befindet (0,5 Std.). Hier stand früher die Rotmoosalm. Vom Parkplatz kann man mit dem Fahrrad bis hierher fahren, will man auf gleichem Weg wieder absteigen. Allerdings über den Bike-Trail zur Gaistalalm und dann über den Güterweg Nr. 44. Der Schotterweg endet im Osten am Südbuckel vom Schönberg bei der neuen Rotmoosalm. Nun läuft man den Wiesenhang vom Grutekar auf rot-weiß markiertem Pfad 30 min. hinauf zum Bergsattel zwischen den südlichen Felswänden des Hinterreintalschrofen und dem vorgelagerten Predigtstein, bzw. Predigtstuhl (2234 m). Auf dem Bergsattel steht eine schiefe Bank (2100 m). Wer Lust und Zeit hat (0,5 Std. hoch und wieder runter), unternimmt einen Abstecher auf den aussichtsreichen Predigtstein (2234 m) mit dem Holzkreuz. Von der Holzbank führt in 25 min. rot-weiß markierter Südsteig (Weg-Nr. 12) in großem Linksbogen horizontal die Südhänge der rechten Felswände im Kothbachkar zum Mitterjöchl (2150 m). Dort sieht man markanten, im unteren Bereich grasigen Südrücken, der zum Geröllfeld vom Hochwanner hinauf streicht. Auch dort steht eine schiefe Holzbank. Von hier sieht man zurück ins Kothbachkar und erkennt ganz schwach alte Pfadspur, welche bei einem Feld mit größeren Geröllsteinen rechts den Südsteig verlassen und in die Flanke des Kars zum grasigen Rücken hochzieht, allerdings bei dem großflächigen Erdabbruch an der Ostseite des Bergrückens abrupt endet und so nicht mehr gangbar ist. Vom Mitterjoch sieht man gen Westen hinab zum Steinernen Hüttl und nach Norden hinauf zum Hochwanner. Auf unsteilem, grasigen Rücken läuft man nun nordwärts weglos hinauf, bis man auf Trittspuren trifft, dann weiter links von der Erdabbruchkante vorbei. Hier wimmelt es an Murmeltieren. Der Rücken wird nun schrofiger, je höher man zum Felsriegel steigt (25 min.).
Route (T5-, K1+):
An der Felsstufe steht mit hellroter Farbe ein großes „W“ geschrieben mit Pfeil darüber, der nach oben zeigt. Hier klettert (K1) man durch eine schräge, ca. 30 m lange, halbkaminartige Felsrinne ins steile Hochwannerkar. Dort trifft man auf sporadische Steigspuren und Steinmännern, die nach rechts weisen. Das gesamte Kar ist schuttübersäht. Man hält sich stets rechts und orientiert sich zum auffällig hellbraunen Felssattel (ca. 2600 m) rechts vom Gipfel. Von hier nun anfangs auf dem Ostgrat, dann links von diesem über den 40° steilen Geröllhang immer wieder Trittspuren findend aufwärts. Aufmerksam findet man hin und wieder einige Steinmännchen vor. 1,5 Std. nach dem Einstieg steht man auf Deutschlands zweithöchsten Hauptgipfel neben dem Zugstein-Massiv mit seinem eigenwilligen, verzinkten Eisenkreuz von 1984.
Abstieg:
Zurück zur Sitzbank auf dem Mitterjöchl wie aufgestiegen (2 Std.), lediglich nicht über den Felsriegel am Einstieg, sondern über die Schotterrinne wenige Meter westlich daneben. Vom Mitterjöchl läuft man nun auf dem Südsteig weiter gen Westen hinab (30 min.) zum Steinernen Hüttl (1925 m). Dabei überquert man 2 Bäche, wo man sich erfrischen kann. Hier kommt auch der Wanderweg Nr. 816 vom Gatterl, bzw. von der Zugspitze (Nr. 47) an. Von dieser kleinen, urigen Jausenstation nun in Serpentinen auf bequemen Wanderweg (Nr. 45) durch den Wald südostwärts links von der Bachschlucht, welche man nach der Hälfte des Wegs auf einem Holzsteg nach Westen durchquert. Anschließend hinab durch den Wald zur Tillfussalm (1382 m) neben dem Ganghofer Jagdhaus (70 min.). Von hier auf horizontalem Weg durch den Wald über einen Bach nach Osten bis man auf eine Hanglichtung trifft (10 min.). Hier über unsteile Wiese rechts hinab zur sichtbaren Gaistalalm (1366 m). Dort trifft man auf den Güterweg zur Rotmoosalm. An der Alm beginnt breiter Kiesweg nach Osten, der Ganghoferweg, den man baute, um darunter die Strom- und Telekommunikationskabel zu verlegen. Dessen Abschnitt ist identisch mit dem Tiroler Adlerweg. Nach 1 Std. mündet dieser in den Schotterweg zur Hämmermoosalm. Bei nächster Güterweg-Kreuzung hält man sich geradeaus und verbleibt auf dem Ganghoferweg. Auf diesem nun bis zur Brücke über den Loatenbach und zum Parkplatz (45 min.).
Teleskopstöcke
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Nr. 2 vom 12.08.2016
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