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Gipfel: Pizzo Centrale, 2999 m

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Route: Hospiz- Passo Posmeda - Giübin - Pizzo Prevat - Rotstocklücke - Ostgrat - Pizzo Centrale - Guspissattel - Lago della Sella - Hospiz

Hospiz- Passo Posmeda - Giübin - Pizzo Prevat - Rotstocklücke - Ostgrat - Pizzo Centrale - Guspissattel - Lago della Sella - Hospiz
Alpine Wanderung
1200 m
7.0 Stunden
Vom Gotthard-Hospiz dem Teersträsschen bis zur Staumauer des Lago della Sella folgen, dann diese überqueren und links auf Fahrstrasse abzweigen. Nach rund 60 Metern biegt man auf einen rot-weiss markierten Bergweg ab, der in Richtung Laghetti degli Ovi führt. Bevor man diese erreicht, führt der Weg links weg, hoch zu einem gut sichtbaren Steinmann. Von da folgt der Weg mehr oder weniger der Höhenlinie bis einem Alpgebäude auf 2520 m, ab da leicht ansteigend auf den Passo Posmeda. Vom Passo führt ein markierter Weg zum Giübin (2776 m). Entweder steigt man zum Gipfel auf oder quert leicht absteigend zum Sellapass (2700 m).

Der Weg führt vom Sellapass nordwärts unmarkiert und folgt mehrheitlich dem Gratverlauf über teilweise groben Blockschutt zum Pizzo Prevat. Die Schwierigkeit liegt hier bei T4. Wegspuren teilweise vorhanden.
Bei Punkt 2772 war Wegverlauf nicht klar; die Anhöhe kann ostseitig durch sehr groben Blockschutt umgangen werden. Durch eine steile Rinne führt zurück auf den Grat, dann wieder leicht absteigend in einen Sattel. Der Schlussaufstieg zum Pizzo Prevat führt ebenfalls über groben Blockwurf, was zum Teil den Einsatz der Hände erfordert.
Vom Gipfel 90 HM-Abstieg in die Rotstocklücke, ebenfalls über Blockschutt. Dann folgt ein Gegenanstieg am Rand einer steilen Grasflanke hoch auf den Grat.
Die letzten 250 Meter auf dem Grat sind die schwierigsten der Tour. Vor allem der Abstieg in die Nordflanke in einen kleinen Sattel zwischen Ostgipfel und Hauptgipfel ist insbesondere bei Nässe oder Frost heikel und ausgesetzt. Wegspuren sind auf dem Grat vorhanden, aber nicht immer eindeutig. Man muss nicht alle Blöcke überklettern. Teilweise ist ein relativ einfaches Ausweichen in die Flanken möglich resp. nötig.
Vom Gipfel erfolgt der Abstieg steil auf dem normalen, markierten Bergwanderweg (T3-T4) unterhalb des Guspissattels und Sasso di Paisgion zum Lago della Sella und auf der Fahrstrasse zum Hospiz. Wegfindung zwischen Guspissattel und Sasso nicht immer einfach. Steinmännchen erleichtern die Orientierung.
ÖV-Zeiten von www.arrlee.ch
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Nr. 5 vom 29.09.2016
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