TourenFührer - Route

Gipfel: Vilan, 2376 m

AndréTT

Route: Seewis (Skilift) – P 1116 – Fallider – Wurzaneina – Sadreinegg – P 2142 – Vilan – P 2142 – Frumaschan – Gügli - P 1729 – Pricavalli – P 1432 – Runggalatsch – Ruoboden – Skilift (P 997)

Seewis (Skilift) – P 1116 – Fallider – Wurzaneina – Sadreinegg – P 2142 – Vilan – P 2142 – Frumaschan – Gügli - P 1729 – Pricavalli – P 1432 – Runggalatsch – Ruoboden – Skilift (P 997)
Schneeschuhtour
1380 m
7.0 Stunden
Zufahrt
Auf der Autobahn A 13 von Sarganser Dreieck (Norden), bzw. Chur (Süden) bis Ausfahrt Landquert. Von dort auf der Nationalstraße 28 ostwärts Richtung Klosters. Bereits wenige Kilometer nach der Autobahn verläßt man die Fernverkehrstraße bei Seewis-Valzeina und fährt auf der Kantonsstraße über Pardisla bergauf nach Seewis. Im Ort biegt man nach einer Linkskehre scharf rechts ab in eine enge Straße (Von-Sarlis-Str.) zwischen den Häusern bis man auf die Flensastraße trifft. Auf diese westwärts bergauf bis zu einer Rechtskehre, wonach die öffentliche Zufahrt endet. Davor befindet sich an rechter Straßenseite ein kleiner kostenpflichtiger Schotterparkplatz (997 m) gegenüber einer kleinen Wasseranlage, rechts unterhalb der Talstation des Winter-Schlepplifts. Alternativ benutzt man kostenpflichtiges Parkhaus Leschga in der Ortsmitte an linker Straßenseite vor der Kirche (ca. 900 m) und läuft die Straßen in nordwestliche Richtung hoch.
Route: Schwierigkeit: WT 4 / WS-
Links von der Rechtskehre beginnt die Terlischastraße. Man läuft jedoch vom Parkplatz die geteerte Flensastraße nordwärts weiter bis zu einer Gabelung mit Wegweiser. Hier biegt man links ab in das Sträßchen Jerplan Richtung Jugendhaus. Bei nächster Linksgabelung zum Jugendhaus (P 1072) bleibt man geradeaus auf dem Teerweg Richtung Norden. Nach einer Rechtskehre mit Bachbrücke verläßt man diese beim Wegweiser (P 1116) und läuft auf rot-weiß markiertem Waldweg aufwärts an einem Heustadl vorbei Richtung Norden, bis man auf ein weiteres Teersträßchen trifft. Entweder auf diesem rechts weitere, welches linksherum zum Bergbauernhof Fallida (1310 m führt, oder beim Wegweiser diese Linkskehre abkürzend über einen Weidehang zu diesem Hof (30 min.). Nach links setzt sich ein Forstweg fort, welchen man jedoch dem Wegweiser entsprechend Richtung Norden hangaufwärts abkürzt. Entweder folgt man diesem dann bis zu einer Linkswendung und verläßt diesen Richtung Guora. Oder kürzt auch hier ab und wählt direkten Aufstieg in nordwestliche Richtung über lichte Hänge zu den paar verstreuten Hütten von Wurzaneina. Dabei überkreuzt man noch einmal einen Güterweg. Bei der großen Hanglichtung Wurzaneina hält man auf 3 nahe beieinander stehenden Holzhütten zu (1535 m). Direkt an ihnen links vorbei beginnt ein unscheinbarer Waldweg nordwärts bis man auf einen unbefestigten Fahrweg trifft, der von Valcaus kommt (35 min.). Auf diesem rechts weiter bis zum Wegweiser, wo der Sommerweg von Guora rechts hochkommt und nach links bergaufwärts nach Sadreinegg führt. Auf diesem Bergweg nun in kurzem Zickzack zu einer Hanglichtung. Diese aufwärts an der Jagdhütte von Ruod vorbei, bis man wieder auf diesen Güterweg trifft, welchen man so abgekürzt hat. Auf dessen nächsten kurzen Serpentinen folgt man nun
nordwestwärts bis man auf den Wegweiser am nächsten breiten Querweg trifft (45 min.). Nach links käme man nach Gilieila, bzw. Matan. Man läuft jedoch auf diesem rechts zur nahen 1991 gebauten Holzhütte von Sadrein (1893 m). Beim Wegweiser Sadreinegg (Richtung Vilan) hält man leicht links zum frei werdenden Ostkamm hin. Über diesen unsteil aber stetig hinauf bis zu einem Wegweiser (P 2053). Nach links durch die Lawinenverbauungen aus Trapezblech gelangt man zu den sichtbaren 4 Hüttchen von Frumaschan (Wegweiserrichtung Matans, bzw. Gilieila). Nach Westen auf dem Kamm bleibend kommt man nun bei großer Steinpyramide (P 2142) auf kleinem Vorgipfel an, welche man schon von Sadreinegg aus sieht. Nun geringfügig steiler werdend, aber nie über 30°, folgt man dem SO-Kamm zum Gipfel (1,5 Std.). Auf diesem steht ein Wegweiser, eine Holzbank, an der sich das Gipfelbuch in einer Box befindet und, man glaubt es kaum, ein aus Rohrmaterial gefertigter Skiständer, der schon einige Jahre gesehen hat.
Abstieg:
Zurück bis zum Wegweiser P 2053. Dort quert man durch die Lawinenverbauungen durch bei einer Hangneigung von knapp 30° zum Wegweiser Frumaschan (2060 m). Bei dem Mini-Hüttchen „Wildheimolli“ kann man dank der klappbaren Sitzbank in der Mittagssonne windgeschützt Rast machen. Nun bergab entweder links von den Verbauungen hinab wie der Sommerweg, bis man auf den breiten Wanderweg trifft, der von links, von Sadreinegg hinab kommt. Oder rechts von den Verbauungen hinab. Letztere Variante ist etwas ausgesetzter, kann aber je nach Schneeverhältnisse (Windverfrachtungen, Firn) ggfs. besser sein. In diesem Fall orientiert man sich im unteren Muldental Gügli erst nach Süden, dann nach Südosten, um auf den Wanderweg beim Wegweiser (P 1729) zu treffen. Dort kommt auch rot-weiß markierter Sommerweg an, welcher im großen Westbogen über die Felsschwelle Frumaschan führt. Man folgt nun nicht dem Güterweg nach Matan, bzw. Malans gemäß Wegweiser, sondern kreuzt diesen nur. Weiter südostwärts hinab durch die Waldschneise von Läuizug an einer Badewannen-Tränke vorbei bis man auf unbefestigten Fahrweg nach Valcaus trifft. Auch diesen überkreuzt man nur und steigt unsteilen Wiesenhang hinab bis zu darunter liegendem Fahrweg. Von dort südwärts eine Weidewiese an den beiden Hütten von Pricawalli (1519 m) vorbei bis man auf eine Fahrweg-Gabelung mit Wegweiser (P 1432) trifft. Rechts ginge es nach Matan. Links nach Guora. Man folgt jedoch der Wegweiser-Richtung halblinks hinab zum Mini-Hüttchen mit der Nr. GR 1618, dem Bienenhaus. Kurz danach verläßt man den Fahrweg nach Plinezza, bzw. Ganialboden nach rechts auf einem unmarkierten Weg, welcher durch kurzes Waldstück am Ende nach rechts über einen Bach führt zur Hangwiese von Runggalatsch. Diese nun unsteil hinab an einigen Hütten rechts vorbei, dabei mehr rechtshaltend, um erst kurz vor der Kehre des Teersträßchens nach Matan auf dieses zu stoßen, wo sich die Bergstation auf dem Ruoboden (1186 m) des Winter-Schlepplifts befindet. Nun auf unsteilen Skihang links vom Lift hinunter zu dessen Talstation mit dem „Flensa-Beizli“ und Parkplatz kurz darunter (3 Std. ab Gipfel).
ggfs. Steigeisen bei verfirnten Verhältnissen
Ergänze diese Route (Seewis (Skilift) – P 1116 – Fallider – Wurzaneina – Sadreinegg – P 2142 – Vilan – P 2142 – Frumaschan – Gügli - P 1729 – Pricavalli – P 1432 – Runggalatsch – Ruoboden – Skilift (P 997)) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Füge dieser Route (Seewis (Skilift) – P 1116 – Fallider – Wurzaneina – Sadreinegg – P 2142 – Vilan – P 2142 – Frumaschan – Gügli - P 1729 – Pricavalli – P 1432 – Runggalatsch – Ruoboden – Skilift (P 997)) deine eigenen Fotos hinzu.
Nr. 1 vom 12.02.2017
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