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Gipfel: Aroser Rothorn / Piz Cotschen, 2980 m

AndréTT

Route: Arosa-Isel – Welschtobel – Alp Ramoz – Ramoz-Hütte – P 2525 / Sessels – Ostrampe - Arosa Rothorn - retour

Arosa-Isel – Welschtobel – Alp Ramoz – Ramoz-Hütte – P 2525 / Sessels – Ostrampe - Arosa Rothorn - retour
Schneeschuhtour
1362 m
9.0 Stunden
Anfahrt:
Nach der Ausfahrt Chur-Süd von der Rheintal-Autobahn A13 biegt man ab und fährt durch Chur ostwärts Richtung Arosa. Nach Umfahrung der Altstadt (676 m) biegt man links ab zur Brücke über die Plessur und unmittelbar dahinter wieder rechts in die Arosastraße. Von nun an geht’s bergauf. Nach Maladers (916 m) und durch den Calfreisen-Tunnel nach Castiel (1174 m). Nach dem Clasaurer Tunnel gelangt man nach St. Peter (1259 m). Von dort fährt man weiter auf der kurvenreichen Straße Nr. 566 bis zum Ortseingang von Arosa (1729 m). Die 2. Straße links (Sandhubel) fährt man dann hinab in die Neubachstraße Richtung Strandbad Untersee, bzw. ARA. Beim Strandbad trifft die Neubachstraße auf die Unterseestraße. Hier biegt man links ab, fährt über die Gleise der meterspurigen Schmalspurbahn von Chur in 2 Serpentinen hinab bis zum Parkplatz vor der Plessur, dem Klärwerk und dem Beginn der Langlauf-Loipe (1618 m).
Alternativ:
Von Chur 25 km mit der Schmalspurbahn nach Arosa (1 Std.)
Route: (Schwierigkeit: WT 5)
Vom Parkplatz läuft man auf kurzer Fahrbrücke über die Plessur, dann an der linken Seite der Abwasserreinigungsanlage (ARA) vorbei bis man auf die Langlauf-Loipe Isla trifft. Auf dieser an linker Seite ein kurzes Stück südwärts bis die Loipe eine Linksbiegung macht. Dort verläßt man die Loipe nach rechts zum Waldrand, wo man die rot-gelbe Markierung an Bäumen sieht, und der Bergweg in den Welschtobel beginnt. Danach stößt man auf den Wegweiser (P 1643). Nach rechts führt ein Sommerweg zum Müliboden. Man läuft geradeaus in den Wald südwärts auf erkennbarem Sommerweg durch Latschenkiefern unsteil, aber Höhe gewinnend gegenüber dem Bachlauf des Welschtobelbachs. Bei einer Weggabelung nach links hinunter gelangt man in den Tobel zu einer Brücke (P 1657), deren Trittflächen im Winter jedoch abgebaut sind. Über diese käme man zum Alteiner Wasserfall, der im Winter vereist ist. Geradeaus traversiert man den Latschenhang nun nach Südwesten drehend bis zu eine Hängebrücke. Auch deren hölzernen Trittplatten sind im Winter ausgebaut und an den Brückenenden aufgestapelt, um Lawinen weniger Angriffsfläche zu bieten. Hier steigt man rechts von der Brücke hinab in kleinen verschneiten Bachlauf und auf anderer Seite wieder hinauf. Danach verliert der Bergweg an Höhe und führt nach 1¼ Std. zu kleinem Steg über den Bach hinab bei den Usseren Sandböden (1870 m). Nun läuft man entlang des Welschtobelbaches an dessen rechten Seite südwestwärts gemächlich ansteigend durch den breiten Tobel an einem Felsbrocken vorbei bis zu den Inneren Sandböden (2019 m). Danach erhebt sich eine kurze Felsschwelle, die rechts und links durchbrochen ist. Entweder umgeht man diese links durch eine schräge Mulde, oder geradezu über einen Buckel, links von schmaler Rinne. Danach befindet man sich auf der Hochfläche der Alp Ramoz und erblickt rechts oben auf einem Schrofenbuckel die kleine Selbstversorger-Hütte der SAC Sektion Arosa. Man hält auf den Wegweiser zu (2265 m) bei dem kleinen Hüttchen der Alpe (75 min.). Von hier in 5 min. hinauf zur 1945 gebauten Ramoz-Hütte (2293 m). Ein blau-weiß signalisierter alpiner Sommer-Steig führt in nordwestlicher Richtung durch flaches Tal hoch zum Erzhornsattel und nordseitig wieder hinab nach Arosa. Man orientiert sich jedoch nach Westen und steigt über die anfangs unsteilen Hänge und Mulden bis zum runden Buckel vor Sessels (P 2525). Nun wird das Gelände steiler und es folgen die schwierigsten 200 Hm der Tour. Man orientiert sich zu steilem, zerklüfteten Felsgrat (P 2849) unterhalb vom Gipfel. Dieser wird rechts umgangen über eine 33° schräge schmale Rampe zu einem Zwischensattel und danach links hinter dem Felsporn über kurzen, sich zurücklehnenden Osthang zum Gipfel (2¼ Std.).
Abstieg:
Wie aufgestiegen, jedoch nicht über den Bergweg, sondern ab Usseren Sandböden weiter nordwärts entlang an rechter Seite des Bachtales bis man auf die südlichste Kurve T5 der Loipe trifft. Von dort auf der linken Loipe entlang bis man den Winterwanderweg kreuzt und auf diesem zum nahen Parkplatz zurück (4 Std.).
SS, Stöcke, Steigeisen, bei Verfirnung Eishandgerät
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Nr. 3 vom 26.02.2017
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