TourenFührer - Route

Gipfel: Gross Schibe / Grossi Schiben, 2937 m

Hanspeter Willi

Route: Walabütz - Alp Foo - Chratzerli - Gspaltengrat - Älplichopf - Älplijoch - Ostgrat

Walabütz - Alp Foo - Chratzerli - Gspaltengrat - Älplichopf - Älplijoch - Ostgrat
Alpine Wanderung
1676 m
5.0 Stunden
Ausgangspunkt ist das im hintersten Weisstannental gelegene Untersäss (1361 m) im Walabütz, erreichbar auf einer Teerstrasse ab Mels über Weisstannen.
Von hier wandert man auf dem Alpweg westlich der Seez über den Tritt und die Enggi zur Alp Foo.
Schwierigkeit: T2, Alpweg, markiert.
Zeitbedarf: 1¼ Stunden.
Hinweis: Es besteht die Möglichkeit, nach Passieren der Enggi auf 1800 m Höhe über die Seez zu wechseln und in direktem Anstieg durch einen Erlengürtel die sogenannten Matten zu erreichen.

Ab Hütte der Alp Foo steigt man weglos in südlicher Richtung der Seez folgend über die Matten in den Schuttkessel des Chratzerli (2241 m) auf, wobei man die direkt unterhalb des Chratzerli gelegenen Seezquellen idealerweise westseitig umgeht.
Schwierigkeit: T4, Weide und Schutt.
Zeitbedarf: 1 Stunde.

Im Chratzerli (2241 m) hält man sich ostwärts und steigt über Gras und Schutt zum Punkt 2395 im Nordwestgrat des Gspaltengrats (2625 m).
Von hier folgt man mehrheitlich im Schutt mit hie und da etwas leichter Kletterei in festem Blockwerk dem Grat zum Gipfel des Gspaltengrats.
Schwierigkeit: T4, Schutt, Blockwerk.
Zeitbedarf: 45 Minuten - 1 Stunde.

Vom Gipfel des Gspaltengrats steigt man südseitig über schuttbedeckte, brüchige und auch etwas heikel zu begehende Schieferplatten in die Kerbe im Gratverlauf zum Älplichopf (2641 m) ab.
Der Wiederaufstieg zum Grat Richtung Älplichopf weist eine kurze, fast senkrechte, aber nicht ausgesetzte Kletterstelle im Schwierigkeitsgrad II auf.
Anschliessend wandert man westseitig dem Gratverlauf folgend zum Gipfel des Älplichopfs.
Schwierigkeit: bis T5+, heikle Platten, kurze Kletterstelle.
Zeitbedarf: 30 Minuten.

Vom Gipfel des Älplichopfs steigt man über den wenig steilen, in kurzen Stellen aber leicht ausgesetzten Westsüdwestgrat ab ins Älplijoch.
Schwierigkeit: T4+, Grat.
Zeitbedarf: 15 - 20 Minuten.

Vom Älplijoch folgt man nun dem aus Schutt und Schrofen gebauten Ostgrat über den Punkt 2634 hinweg zum eigentlichen, felsigen Gipfelkopf.
Auch für dessen Besteigung hält man sich mit stellenweise etwas Kletterei im I. Schwierigkeitsgrad an den hier aus Fels und Schrofen gebauten Grat. Umgehungen erfolgen wo notwendig auf der Calfeisentalseite, wobei man danach trachtet, raschmöglichst wieder die Grathöhe zu erreichen.
Schwierigkeit: T5, Schrofen, kurze Kletterstellen in festem Fels.
Zeitbedarf: 1 Stunde.
Bei einwandfreien Tourenbedingungen, wie man sie im Sommer und Herbst normalerweise antrifft, ist nebst festem Schuhwerk keine weitere bergtechnische Ausrüstung notwendig.
Rechnet man mit erschwerten Verhältnissen wie Hartschnee, Eis oder gefrorenen Böden, entschärft das Mitführen und die Verwendung von Steigeisen brenzlige Situationen und hilft, unnötige und leider allzu oft tragisch endende Bergunfälle zu verhindern.

Zusätzliche Hinweise:
Obwohl länger und schwieriger, ist diese Route weitaus schöner als der Direktaufstieg aus dem Chratzerli zum Älplijoch und diesem unbedingt vorzuziehen.

Vom Gspaltengrat aus lässt sich mit einem Zeitaufwand von einer guten Stunde (hin und zurück) auch noch das Marchegghorn (2615 m) erreichen.
Schwierigkeit: bis T6-, brüchig, in Gipfelnähe heikle Plattenzone, die den Einsatz der Hände erfordert.
Ergänze diese Route (Walabütz - Alp Foo - Chratzerli - Gspaltengrat - Älplichopf - Älplijoch - Ostgrat) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Nr. 2 vom 01.01.2018
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