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Gipfel: Wildstrubel, 3243 m

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Route: Wildstrubel - Iffigalp - Wildstrubel - Schneehore -Glcier de la plaine morte - Wildstrubelhütte - Iffigalp

Wildstrubel - Iffigalp - Wildstrubel - Schneehore -Glcier de la plaine morte - Wildstrubelhütte - Iffigalp
Berg-/Hochtour (Sommer)
2785 m
15.0 Stunden
Start ab der Iffigalp; Achtung Einbahnstrasse:
Bergfahrt 7:30 – 8:00, 8:30 – 9:00 … 19:30 – 20:00 Uhr
Talfahrt 8:00 – 8:30, 9:00 – 9:30 … 19:00 – 19:30 Uhr
Von 20.00 Uhr bis 07.30 Uhr besteht kein Einbahnverkehr: Achtung Gegenverkehr!
Fahrzeit ab Beginn Einbahn Hubelmatte bis zur Iffigenalp 15 Minuten.
Ab der Iffigalp dann den Normalweg hoch bis zu den Rawilseeleni und dann 'links' in Richtung Tierberglipass.
Leider geht's von hier wieder 400m runter bis zum Rezligletscherseeli auf gut 2'200m - wer rechnen kann bemerkt nun, dass von hier aus der Aufstieg auf den Wildstrubel noch 1'000hm sind. Also nichts wie los... Die ersten paar hundert Meter folgen dem normalen Bergweg, welchen man aber bergseitig bei einem grossen Steinmanli verlässt und fortan diesen kleinen Wichten folgt.
Die vorhandenen Schneefelder kann man meist recht elegant umgehen, ohne allzuviele Zusatzmeter zu machen. Im obersten Teil schön den vorhandenen Wegspuren folgen, dann ist es weniger rutschig.
Der Gipfel ist ja weniger ein Gipfel als ein Plateau - ein wenig enttäuschend. Was aber nicht für die Aussicht gilt, diese ist riesig.
Nun folgt der südliche Abstieg über den Grat zum Lämmerejoch und weiter auf dem Grat zum Chli Schneehore. Alles einwandfrei zu begehen.
Im Schneehorepass erfolgt der rutschige, aber ungefährliche, Abstieg zum Gletscher.
Der Gletscher... so n Thema.. dieser ist mit einem Meer von Schneewellen versehen. Bei jedem Schritt sinkst du zwischen 10 und 30 cm ein, was das Gehen nicht gerade flüssig macht. Leider habe ich die Route zu weit südlich gewählt und bin so in die wasserführenden Schichten des Tothore geraten. Teilweise bis mitte Oberschenken ins eiskalte Schmelzwasser durchgebrochen - kein Wunder hatte ich für die Überquerung über 2 Stunden.. Also lieber etwas nördlich halten!
Der letzte Aufstieg zur Wisshorelücke fordert nochmals die Kräfte heraus - nachher geht's ja nur noch abwärts. Aber da sind auch 1'500 m runter zur Iffigalp.
Wer - im Gegensatz zu mir - früher unterwegs ist, kann sich noch auf der Wildstrubelhütte verköstigen. Bei mir hatten sie schon Nachtruhe!
Hochtouren Ausrüstung
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Nr. 1 vom 08.07.2017
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