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Gipfel: Zafernhorn, 2107 m

AndréTT

Route: Stutztobel-Tunnel – Obere Waldalpe – Brüche – Zafernmaisäß – Bärenalpe - Furkla - SO-Kamm – Zafernhorn - retour

Stutztobel-Tunnel – Obere Waldalpe – Brüche – Zafernmaisäß – Bärenalpe - Furkla - SO-Kamm – Zafernhorn - retour
Schneeschuhtour
738 m
4.0 Stunden
Anfahrt:
Auf der Autobahn A14 bis Ausfahrt Nenzing / Gais. Von Gais ostwärts nach Bludesch. Danach biegt man links nach Thüringerberg / Damüls ab. Weiter in nordöstliche Richtung, den Linksabzweig nach Thüringerberg ignorierend. Die Straße führt durchs Grosse Walsertal über Stutz-Garsella und Sonntag nach Fontanella (1145 m). Ab Säge (1170 m) fährt man 3 Kehren hoch in nördliche Richtung zum 440 m langen Stutztobel-Tunnel (1370 m). Links vor dessen Südportal biegt die alte schmale Straße nach Faschina ab. Nach ca. 30 m befinden sich an linker Seite 2 Straßenrandbuchten, wo man ca. 7 PKW abstellen kann, vorausgesetzt, dort wurde geräumt. Andernfalls fährt man durch den Straßentunnel weiter und sucht sich nach dem Ortseingangsschild von Faschina nahe des Sporthotels Domig, oder Alpenpanorama Konzett einen Parkplatz (1486 m). Dann läuft man ca. 300 m auf der Straße zurück zum Nordportal des Tunnels, wo rechts die schmale Umgehungsstraße beginnt. Diese läuft man dann bis zum linken Abzweig des unbefestigten Güterwegs zum Zafernmaisäß. Alternativ könnte man auch nach Fontanella beim kleinen Parkplatz von Säge oberhalb des kleinen Kraftwerks an rechter Seite nach der Straßenbrücke parken, wo der 2 km lange Güterweg zum See-Stüble am Seewaldsee beginnt. Dann muß man ab gegenüberliegender Straßenseite durch die Schlucht des Faschinabachs zur Stutztobel-Brücke auf dem Forstweg hinauf laufen (35 min.).
Andere Variante wäre über den Güterweg von Säge Richtung Seewaldsee und ab dem Wegweiser nach Garlitt und links hinauf bis der Güterweg endet unterhalb von Brüche. Den Rest dann auf dem Sommerweg dorthin. Wer von Norden auf der B 200 durch den Bregenzer Wald anreist, fährt bis Au (792 m) und biegt dort südwestwärts ab auf die B 193 nach Damüls (1425 m). Zwar ist geradeaus die Furkapass-Straße in Wintersperre. Jedoch biegt man in Damüls links ab und fährt durch die Straßengalerien über das Faschinajoch nach Faschina, bzw. weiter zum Straßentunnel.
Route: (Schwierigkeit: WT 4):
Vom Parkplatz beim Stutztobel-Tunnel läuft man wenige Meter zur überfahrbaren Brücke über den Stutztobel. Nach Sonneneinfluß kann dieser Fahrabschnitt stark vereist sein. Unmittelbar danach zweigt rechts vor rot-weißer Schranke der Güterweg ab. Nach Überquerung des Baches beginnt der Aufstieg auf dem Güterweg in südöstliche Richtung durch einen Tannenwald. In 2. Kehre kommt man am Bildstock „Schutzengel-Kapelle“ von 2002 vorbei. Schließlich erreicht man den Wegweiser Obere Waldalpe (1510 m), wo von links der Sommerweg (Zafernrundweg) von Faschina ankommt (25 min.). Man bleibt auf dem Güterweg und gelangt nach 20 min. aus dem Wald hinaus bei der Hütte „Burtscher-Sebastian“ von Brüche (1570 m). Beim dortigen Wegweiser hält man sich entweder links und steigt unsteilen Hang hinauf dem Wegweiser Richtung Bärenalpe, bzw. Zafernhorn folgend. Oder läuft bequemer geradeaus weiter auf dem mit Holzstangen markierten Güterweg, der danach links unsteil umkehrt an nächster Hütte vorbei zum Hangbuckel unterhalb der nun sichtbaren westlichsten Zafernhütten. Auf dem Hangbuckel steht eine kleine Tanne, die in der Weihnachtszeit schon mal beleuchtet sein kann. Ab Brüche erblickt man nun das Bergziel. Während womöglich einige Skispuren direkt hinauf zu den Zafernhütten führen und ggfs. zur linken, steileren Aufstiegsvariante über linken Südwestkamm, bleibt man auf dem Güterweg und folgt den Holzstangen auf der Hochebene 25 min. bis zum Wegweiser Zafernmaisäß (1695 m) vor der Bärenalpe (1683 m), welche man in 10 min. erreicht. Unterhalb von dieser steht eine Wildfütterung. Ab der Bärenalpe beginnt ein Winter-Wildruhegebiet, so daß man nicht zum Seewaldtobel (Sommerweg) absteigen sollte. Je nach Schnee- und Lawinensituation verläßt man den Fahrweg in nördliche Richtung wo die Hochebene übergeht in den trapezförmigen Südhang und einen rampenförmigen Rücken rechts daneben. Zu diesem orientiert man sich hin und steigt oberhalb der kleinen Bäumchen ca. 25° steil aufwärts und rechts drehend zu einem sichtbaren flachen Sattel im Südostkamm des Bergs (25 min.). Auf dieser Furkla (1871 m) stehen die Hubertus-Kapelle von 1996 und ein Wegweiser. Auf nördlicher Seite des Sattels führt ein Sommerweg zur Zafernalpe, bzw. zur Bartholomäusalpe (Zafernrundweg). Man beginnt von hier nun dem Südostkamm links hinauf zu steigen. Dabei hält man sich von hier bis zum Gipfel stets fern von der rechten Seite (Verwächtungsfeahr). Anfangs unsteil auf dem Bergkamm, beginnt man erste Stufe links über den Hang zu umgehen. Für Schneeschuhe ist das die kritische Stelle. Bei starker Verfirnung helfen hier Steigeisen. Bei starkem Sulz schnallt man besser die SS ab. Man traversiert nun den Bergkamm stets auf dessen Südseite so weit oben es geht mit Abstand von den Wächten. Nach 1 Std. ist das leicht verwitterte Holzkreuz über den kurzen, etwas luftigen Gipfelgrat erreicht mit der Blechbox für das Gipfelbuch.
Abstieg:
Retour wie aufgestiegen, jedoch in 1,5 Std. bei guten (weichen) Schneeverhältnissen.
ggfs. Steigeisen
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Nr. 2 vom 25.12.2017
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