TourenFührer - Route

Gipfel: Hangsackgrat, 2634 m

Hanspeter Willi

Route: St.Martin - Malanseralp - Heidelpass - Punkt 2580 - Südwestgrat

St.Martin - Malanseralp - Heidelpass - Punkt 2580 - Südwestgrat
Alpine Wanderung
1294 m
3.5 Stunden
Von St.Martin im Calfeisental (1340 m, Zufahrt ab Staumauer zwischen 9:00 und 17:00 Uhr im Stundentakt, davor und danach frei. ÖV-Benutzer: zu Fuss etwa 30 Minuten) folgt man der mit einem Fahrverbot belegten Strasse zur Sardonahütte, bis nach ca. 600 Meter eine Pfadspur zum Mittelsäss der Eggalp bergwärts abzweigt.
Schwierigkeit: T1, Strasse.

Auf anfänglich noch teilweise sichtbaren Pfadspuren steigt man weglos über die Weiden der Wisen Richtung Mittelsäss der Eggalp. Auf 1700 Meter Höhe quert man auf einem Pfad den erlenbewachsenen, eingeschnittenen Malanserbach westwärts zu den Weiden der Malanseralp und steigt diese empor bis zur obersten Kurve der zur Malanseralp führenden Fahrstrasse. Auf dieser gelangt man zur Hütte der Malanseralp (1832 m).
Schwierigkeit: T4, Weiden.
Zeitbedarf: 1 Stunde.

Ab Malanseralp folgt man der rotweiss markierten Pfadspur über das Altsäss und die Gelaböden zum Heidelpass (2387 m).
Schwierigkeit: T2, rotweiss markierter Pfad.
Zeitbedarf: 1¼ - 1½ Stunden.

Kurz vor Erreichen des Heidelpasses quert man im Schutt unter den südwestlichen Gipfelfelsen des unbedeutenden Heidelspitzes (2427 m) zum Richtung Hangsackgrat ziehenden Grat.
Der Heidelspitz lässt sich alternativ auch in wenig schwierigem Fels mit etwas Kraxelei im I. Schwierigkeitsgrad traversieren.
Schwierigkeit: T4, bei Überschreitung des Heidelspitzes T5-.

Der Verbindungsgrat Richtung Hangsackgrat wird bis zum Punkt 2580 verfolgt, wo er in den Hauptkamm mündet. Er ist erst breit und gut gangbar, wird aber im letzten Drittel schärfer und ausgesetzter und erfordert hie und da auch einmal den Einsatz der Hände.
Schwierigkeit: überwiegend T4, mit Stellen T5-, Schwindelfreiheit und sicheres Gehen in brüchigem Gestein erforderlich.
Zeitbedarf: 45 Minuten - 1 Stunde.

Der Punkt 2580 bildet den Knotenpunkt im Gratverlauf vom Hangsackgrat zum Plattenspitz.
Ab hier folgt man dem Südwestgrat stellenweise etwas in die Südostflanke ausweichend bis zum Gipfelsteinmann am Hangsackgrat.
Schwierigkeit: T4, Gras und Schrofen.
Zeitbedarf: 20 Minuten.
Bei einwandfreien Tourenbedingungen, wie man sie im Sommer und Herbst normalerweise antrifft, ist nebst festem Schuhwerk keine weitere bergtechnische Ausrüstung notwendig.
Rechnet man mit erschwerten Verhältnissen wie Hartschnee, Eis oder gefrorenen Böden, entschärft das Mitführen und die Verwendung von Steigeisen brenzlige Situationen und hilft, unnötige und leider allzu oft tragisch endende Bergunfälle zu verhindern.
PRINT- ODER ONLINE-PUBLIKATIONEN ZU DIESER ROUTE (AUSWAHL)
AT Verlag Die schönsten Alpinwanderungen in der Schweiz (2014)
 
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Nr. 1 vom 01.01.2018
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Hanspeter Willi

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