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Gipfel: Hirschberg, 1834 m

AndréTT

Route: Hütten – Unterhirschbergalpe – Hirschberg-Bergstation – Wildfütterung – Alpe Mittelhirschberg – Hirschbergsattel – Hirschberg – Hirschbergsattel – Osterguntenalpe – Hinterhänslervorsäß – Löffelau – Bizau-Brandegg - Hütten

Hütten – Unterhirschbergalpe – Hirschberg-Bergstation – Wildfütterung – Alpe Mittelhirschberg – Hirschbergsattel – Hirschberg – Hirschbergsattel – Osterguntenalpe – Hinterhänslervorsäß – Löffelau – Bizau-Brandegg - Hütten
Schneeschuhtour
1135 m
9.0 Stunden
Zufahrt:
Von Dornbirn über Schwarzenberg, oder von Warth (Lechtal) in den Bregenzer Wald über die B 200 Richtung Mellau. Zwischen Unterbezegg und Mellau zweigt bei Platten ostwärts nach Reuthe die Landstraße ab. Hinter Reuthe gelangt man nach Bizau (681 m). Wer von Osten anreist, kann schon bei Schnepfau die B 200 verlassen und über Schnepfegg nordwärts Richtung Bizau fahren. Am Ortsende OT Brandegg zweigt links eine Straße ab nach Hilkat, bzw. die Mautstraße nach Schönenbachvorsäß. Auf letzterer kommt man bei diesem Rundweg zurück. Man fährt danach geradeaus weiter auf der Bizauer Straße Richtung Schnepfau leicht bergauf. Nach 2 Kehren biegt nach links ein Teersträßchen ab nach Hütten. Auf gegenüberliegender Straßenseite befindet ein großer Holzplatz (früher Parkplatz). Nach ca. 150 m erreicht man an linker Seite einen großen geschotterten Parkplatz (790 m).
Route: (Schwierigkeit: WT 3):
Vom Parkplatz läuft man auf andere Straßenseite zur Talstation des ehemaligen Sessellifts neben dem „Auerhahn“. Am Ende der kurzen Privatstraße befindet sich ein kleiner Privatparkplatz der Hirschberghütte. Ab hier beginnt die alte Skipiste des Ex-Wintersportgebietes (bis 1999) links neben dem ehemaligen Lift. Links am Waldrand beginnt auch rot-weiß markierter Sommerweg zum Hirschberg. Diese nun aufwärts. Links von dieser befindet sich oberhalb eine Hütte mit Brunnen. Der teilweise mit Holzstufen befestigte Sommerweg dreht nach rechts und führt über eine Holzbrücke aufwärts nun durch den Waldrand links von den Liftseilen, während die alte (ex rote) Piste (ex Nr.3) nach links dreht und in größerem Rechtsbogen zu einem umzäunten Weidehang mit einer Hütte führt. Hier kommt auch der Sommerweg an. Man steigt nun hangaufwärts unsteil (max. 15°) zum rechten Waldrand, wo ein Forstweg durch kurzes Waldstück beginnt. Links führt die alte nördlich ausgerichtete Piste hinauf. Auf dem breiten Güterweg in südliche Richtung unterquert man die Liftseile nach dem Wäldchen und erreicht kurz danach die Unterhirschbergalpe (1159 m) auf einem breiten Weidehang. Kurz weiter südlich auf dem Güterweg bleibend, stößt man dann auf nächsten unbefestigten Fahrweg (Wegweiser 1160 m), der von Schnepfegg über den Bergrücken Luxen kommt. Auf diesem läuft man in 6 Kehren bergauf teilweise durch Wald zur Mittelhirschbergalpe. Einige Kehren kann man auch über den Hang abkürzen. Da dieser Fahrweg im Winter der Versorgung einer Wildfütterung dient, ist dieser oft durch Scooter- und Quadspuren zerfurcht. Von der Mittelhirschbergalpe führt nach links ein Güterweg zur Bergstation (1430 m) ehemaligen Lifts (Hirschbergbahnen) neben geschlossenem ehem. „Panorma-Restaurant“(2¼ Std.). Beim dortigen Wegweiser beginnt rot-weiß signalisierter Sommersteig für Geübte zum Hirschberg über die Wölflersguntenalpe entlang unterhalb der nördlichen Felsabbrüche des Bergs. Man läuft jedoch von hier, bzw. von der Mittelhirschbergalpe den Vorderen Sonnenbergbach überquerend Richtung rechts unterhalb der Stöckleralpe vorbei ostwärts zum Waldrand hin. Beim Wegweiser zuvor hat man prächtigen Ausblick auf nahe Nordwand der Kanisfluh. Im Wald gelangt man auf dem Güterweg an einer Wildfütterung vorbei, wo die Fahrspuren enden. Horizontal bleibt man auf dieser (im Sommer) MTB-Strecke zur Alpe Mittelhirschberg (1440 m). Ab hier beginnt ein durchaus lawinenträchtiges Terrain (Südhänge des Hirschbergs und Norwestflanke einer namenlosen Bergkuppe vor dem Diedamskopf) bis zum Hirschbergsattel und sollte nur bei entsprechenden Verhältnissen angegangen werden. Nach rechts biegt in einen flachen Tobel hinunter der Sommerweg ab zum Giblenkopf, bzw. zur Weißenbachalpe und nach Schnepfau. Man läuft jedoch geradeaus zu einer breiten Mulde. Während der Güterweg nun sich in 4 Kehren entlang des Südhangs vom Hirschberg zum Sattel zieht, läuft man im Winter besser den Südhang meidend durch den flachen Tobel des Höllbaches hinauf zur 1987 gebauten Alpe Oberhirschberg (1582 m), knapp unterhalb des Hirschbergsattels. Diesen hat man nach 1¼ Std. erreicht. Beim Wegweiser (1620 m) hält man sich nun nach links und steigt den unsteilen (max. 23° Neigung) Südhang auf zum sichtbaren Gipfelkreuz (35 min.). Dabei hält man sich an rechter Seite zu einigen kleinen Tannen hin und dreht erst oben nach links zum Holzkreuz mit der Gipfelbuchbox. Dabei achtet man darauf, daß man sich mit Abstand von den Wächten an rechter Seite hält.
Abstieg:
Zurück zum Sattel mit dort deponiertem einachsigen Anhänger, auf dem eine Minischutzhütte aus Holz gebaut wurde, wie aufgestiegen (20 min.). Dann steigt man anfangs unsteil nordostwärts in beginnende Talmulde hinab zwischen lawinenheikle Ostflanke des Hirschbergs links und einem Wald rechts dem Sommersteig folgend. Steiler werdend (28°) orientiert man sich an verschneitem Bachtobel, stets an dessen linker Seite bleibend zu einer einzeln stehenden Tanne links neben einer alten Erle am unteren Ende. Nach 35 min. erreicht man im Tal den Wegweiser Osterguntenalpe (1320 m) am Güterweg. Die Alpe (1326 m) liegt ca. 150 m südlich von diesem. Nach Süden führt der Güterweg weiter hinauf zur Stoggertennalpe, bzw. nach Schnepfau. Während der Güterweg sich an westlicher Uferseite des Ostergundenbaches nach Norden zieht, entlang der lawinenanfälligen Ostflanke zwischendurch, gibt es sichere Wegalternative auf östlicher Bachseite an kleiner Hütte vorbei. Der Güterweg führt erst nach einer Rechtskehre hinab und über den Bach zu anderer Uferseite, wo man manchmal auf eine Scooterspur trifft (15 min.). Ein rot-weiß signalisierter Fahrweg, welcher an der Rechtskehre geradeaus weiterverläuft, führt zum Sommer-Nordsteig (nur für Geübte) auf den Gipfel bzw. über die Wölflersguntenalpe zur Bergstation ehemaliger Hirschbergbahnen. Der Fahrweg führt nach dem Linksabzweig des Nordsteigs weiter (grün-weiß markiert) zu den beiden Hütten der Rüschersguntenalpe, wo er dann jedoch endet vor den bewaldeten Felsabbrüchen. Im unsteilen Abstieg durch das Tal des Osterguntenbaches trifft man nach 10 min. auf einen Rechtsabzweig zur sichtbaren Unterspitzalpe, bzw. weiter hinauf zur Almisguntenalpe (Wegweiser). Man bleibt geradeaus auf dem Güterweg und gelangt nach 15 min. zu nächstem Wegweiser. In einer Rechtskurve vor einer Bretterwand zweigt ein Weg ab hinab zur Loipe von Schönenbach. Man bleibt jedoch auf dem Güterweg, der hier eine Linkskehre vollzieht, und folgt ostwärts in 30 min. hinab nach Hinterhänslervorsäß (Wegweiser-Richtung Kretzbodenalpe, bzw. Bizau). Anschließend hält man sich bei der Brücke zur Hütte Hänsler (links über den Osterguntenbach) rechts vom Bach und erreicht die Mautstraße von Bizau nach Schönenbach bei P 1036 (Wegweiser Hänslervorsäß). Von hier läuft man zu Fuß, die SS am Rucksack geschnallt, in 5 min. auf der Straße westwärts bis zur Wanderbus-Haltestelle (Linie 36) und zum Rechtsabzweig zu sichtbarer Kretzbodenalpe. Von hier weiter entlang des Bitzauer Baches in ½ Std. nach Löffelau (970 m). Von rechter Bergseite kommen viele Bäche hinab, so daß der Weg nicht allzu langweilig wird. Dort zweigt links über eine Brücke ein abkürzender Forstweg ab (rot-weiß markierter Sommerweg), auf dem man über Mellenstockvorsäß nach Hütten käme. Jedoch ist dieser in der Zeit von 1.11. bis 31.4. gesperrt wegen dortiger Wildruhezone. Deswegen läuft man weiter auf geteertem Mautsträßchen zum kleinen Stauwehr links und dem Rechtsabzweig des Forstweges nach Hilkat (Wegweiser). 1 km vor dem Ortsanfang von Bizau passiert man das Holzhüttchen, der Mautstelle im Sommer. Nach der kleinen Wasserkraftturbine links und der Postgarage rechts trifft man auf den Straßenabzweig nach Hilkat. Hier biegt man links ab, wo man zur nahen Hauptstraße von Bizau kommt. Auf dieser dann unspannend links hinauf nach Hütten zum Parkplatz wie man schon hinauffuhr (1¼ Std.).
Ergänze diese Route (Hütten – Unterhirschbergalpe – Hirschberg-Bergstation – Wildfütterung – Alpe Mittelhirschberg – Hirschbergsattel – Hirschberg – Hirschbergsattel – Osterguntenalpe – Hinterhänslervorsäß – Löffelau – Bizau-Brandegg - Hütten) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Füge dieser Route (Hütten – Unterhirschbergalpe – Hirschberg-Bergstation – Wildfütterung – Alpe Mittelhirschberg – Hirschbergsattel – Hirschberg – Hirschbergsattel – Osterguntenalpe – Hinterhänslervorsäß – Löffelau – Bizau-Brandegg - Hütten) deine eigenen Fotos hinzu.
Nr. 2 vom 07.01.2018
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