TourenFührer - Route

Gipfel: Hohe Matona / Matona, 1997 m

Marco Jovi

Route: Gipfelüberschreitung Nord-Süd

Gipfelüberschreitung Nord-Süd
Skitour / Snowboardtour
800 m
Weitläufige Tour mit einem flachen Start und einem sehr steilen Schluss. Ein Übernachtung im Winterraum des Freschenhauses bietet sich an, dann kann man ev. den Sonnenaugang auf der Matona erleben.

Von Bad Laterns steigt man zur Garnitza-Alpe, dann dem Sommerweg folgend (oder tiefer durch einige Waldabschnitte) in Richtung Untere Saluver-Alpe. Ab hier kann man entweder den Sommerweg zum Freschenhaus gehen oder weiter rechts das Mellatal hinauf laufen. Geht man über das Freschenhaus (oder übernachtet man dort) bietet sich in der Folge an, die "Mellaköpf" noch mitzunehmen bzw. diese zu überschreiten, ev. mit kurzer Zwischenabfahrt Richtung Matona (die Felle braucht man eh nicht mehr da man zu Fuß auf die Matona steigt). Ansonsten geht man direkt auf die Steilwand der Matona zu. Hier kämpft man sich hoch, am besten mit Hilfe der kleinen Bäume. Zu weit nach links sollte man natürlich nicht gehen (Wechte). Für diesen Aufstieg braucht es entweder guten Trittschnee (dann mit Ski als "Pickel") oder harten Schnee (dann unbedingt mit Steigeisen und Pickel). Es sind zwar nur wenige Meter (10-15) aber es wird richtig steil (vermutlich um die 50 Grad oder mehr). Nach großem Schneefall sollte man natürlich nicht gehen (wohl auch nicht den Normalweg über das Matonajöchle). Nach dem steilsten Stück flacht es rasch ab und das Gipfelkreuz ist erreicht. Die Skis kommen jetzt wieder an die Füße und es geht hinab zurück zur Garnitza-Alpe. Hier sind immer eine oder mehrere Bachquerungen notwendig (wie auch beim Hinlaufen), je nach Schneemenge mehr oder weniger problematisch.

Die Bewertung S- ist nur wegen dem steilen Schlussaufstieg. Ansonsten ist die Tour eher leicht. Alternativ zum Steilaufstieg geht man ringsum auf das Matonajöchle und von dort über den Südwestgrat zum Gipfel (dann ist es aber keine Überschreitung mehr...).

Für Snowboarder nicht optimal da man bei der Garnitza-Alpe lange schieben muss. Auch sind die Softboots wohl nicht ideal bei der Steilstelle.
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Nr. 1 vom 23.03.2018
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Marco Jovi

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