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Gipfel: Vidakov kuk, 882 m

AndréTT

Route: Parkpl. Paklenica – P 290 - Kuk od Manite Peci – Zoljin Kuk – Vidakov Kuk – Čelinka – Njive Ramici – Podkomačima – Pl.Dom u V. Paklenica – Lugarnica - Parkpl. Paklenica

Parkpl. Paklenica – P 290 - Kuk od Manite Peci – Zoljin Kuk – Vidakov Kuk – Čelinka – Njive Ramici – Podkomačima – Pl.Dom u V. Paklenica – Lugarnica - Parkpl. Paklenica
Alpine Wanderung
640 m
8.0 Stunden
Zufahrt:
Auf der Autobahn A 1 von Norden (Autobahn-Dreieck Bosiljevo 2) über Ogulin und Otočac bis zur Ausfahrt Maslenica. Wer von Süden (Šibenik) anreist, kommt auf dieser A 1 ebenfalls dorthin. Auf der Fernverkehrstraße D 8 fährt man nun nordwestwärts entlang der Küste vom Velebitski-Kanal bis zum Örtchen Starigrad. Dort zweigt ca. 200 m vor kleiner INA-Tankstelle an linker Straßenseite die Teerstraße 6008 ab. Zwischen einem Fast Food Geschäft und dieser Tankstelle gibt es einen kleinen Parkplatz vor dem kaum erkennbaren Minigeschäft „IGLU-Sport“, wo man Kletter-u. Outdoor-Utensilien, aber auch Karten-Material (die N.P.-Karte kostet 45 Kn) und Kletterführer erwerben kann (Öffnungszeiten ab 5.4.: 09:00-12:00; 17:00-20:00. Außerhalb der Saison nur bis 15:00 Uhr). Die davor rechts abbiegende Straße führt ostwärts nach ca. 3,5 km zur Schranke und der N.P.-Station an linker Straßenseite. Hier löst man tagsüber sein Ticket ein und fährt auf dem 2,5 km kurzen Sträßchen ostwärts in beginnende Schlucht bis zum letzten Parkplatz an rechter Straßenseite, wo sich an dessen Anfang eine Picknick-Tisch-Bank-Garnitur befindet (130 m). Der Nationalpark befindet sich auf dem südlichsten Teil vom Velebit, dem größten Gebirge des Dinarischen Massivs nordöstlich von Zadar. Er wurde 1949 gegründet.
Route: (Schwierigkeit: T4 / K1):
Man wandert zum oberen Ende des Parkplatzes, wo eine anfangs aus Felssteinen gepflasterte Straße beginnt durch das 14,5 km lange Tal von Velika Paklenica. Die zu Anfang schmale Schlucht mit steilen, kompakten Granitwänden entlang beider Seiten ist das El Dorado der Sportkletterer. Hier finden sogar im Sommer Kletter-Meisterschaften statt. In den 60er Jahren wurden hier die Winnetou-Filme gedreht, in denen man die (unendlichen) Weiten Amerikas vorgaukelte. Manche Drehorte haben sich bis heute nicht verändert. Bei anderen hält man es kaum für möglich, dass dort mal Filmkameras standen. Die Filme wurden damals noch ohne Stunt-Männer gedreht und die Schauspieler mussten alles selber machen. Eine braune Holzbogenbrücke an rechter Seite führt zur Kletterroute Olimp. Nach der WC-Anlage in linker Felswand überläuft man einen ebenen Kiesplatz mit Bänken an rechter Seite. Danach überquert man auf einer Steinbrücke den Bach zur rechten Seite. Man gewinnt nun an Höhe und nachdem man den Bach wieder nach links überquerte, passiert man die imposante Westwand des Anica Kuk an rechter Seite. Eine Infotafel an linker Seite in einer Rechtskurve des Weges zeigt dortige Sportkletterrouten auf. Nach 35 min. erreicht man eine Trinkwasserstelle (2 Wasserrohre) an rechter Wegseite. Danach kommt man rechts an einem Bildstock mit Spendenbox im Fels vorbei. Nach 15 min. biegt von diesem breiten Pferdeweg nach rechts ein Bergweg ab nach Jurline (braunes Holzschild, wo man jedoch noch geradeaus bleibt. 5 min. danach biegt bei 2 Bänken an rechter Seite am P 290 nach links ein breiter, aufgekiester Wanderweg ab zur schönsten Höhle (Manita Pec) des Nationalparks, die man gegen geringes Entgelt besuchen kann (Holzwegweiser). Diesen läuft man in 5 Serpentinen an Schautafeln und Sitzbänken vorbei bergauf zu einer Felsenkanzel mit einem Fernrohr, dem Kuk od Manite Peci. Von hier überblickt man die Schlucht Veliki Paklenica und zu den Bergkämmen im Nordosten mit Vaganski Vrh links und Sveto brdo rechts. Danach läuft man wenige Meter aufwärts nur zu Besuchszeiten geöffneten Höhle Manita Pec. Der Weiterweg liegt etwas versteckt rechts neben der Höhle (Wegweiser Pl.Dom Paklenica) und führt an Solarzellen zur Stromversorgung für die Höhlenbeleuchtung vorbei zu einem Felsriss. Rot-weiße Markierungen weisen durch diesen hinauf. Im oberen Bereich bietet ein Stahlseil an linker Felsseite Zughilfe. Dann erreicht man die oberen Karstspitzen. Auf die höchste, Zoljin Kuk (843 m), kann man nach einer Passage über die Hochfläche rechts halten hinauf klettern. Von dort hat man prächtigen Blick zur nahen Küste mit dem Velebitski Kanal und der Halbinsel Bočetina dahinter. In nordwestliche Richtung steigt man mit Seilhilfe ein längeres Stück wieder hinab in eine weitere Hochebene. Vor einem liegt nun der nächste Aussichtsfelsen mit weiteren rillendurchfurchten Kalksteingebilden. Dorthin durchstreift man gut signalisiert auf einem (in o.g. Karte mit Nr. 3 bezeichneten) Bergweg zu einem lichten Kiefernwald. Dann erreicht man den markanten Felsen mit der glatten Felswand. Rote Schrift „K.T. Vidakov kuk“ und ein Pfeil weist nach links hinauf (40 min.). Hier beginnt etwas freie, aber sehr einfache Kletterei (K1) durch einen Riss, dann nach links drehend zu einer Felsstufe, wo man Trittspuren folgt. Nach 10 min. hat man kurzen Felsgrat erreicht, bei dem sich eine rote, runde Bergbuchbox befindet. Bei Felsklotz rechts daneben befindet sich die Stempelmarke (Aufschrift: K.T. PPP).
Rückweg / Abstieg:
Zurück, bzw. hinab zum Abzweig (10 min.) setzt man die Wanderung fort in westliche Richtung aus dem Nationalpark-Gelände heraus (Holzschild). Nach 10 min. kommt man am Wegabzweig bei der Wasserstelle Čelinka auf der Hochfläche an (730 m). Nach links käme man nach Tomici, bzw. zum Küstenort Starigrad. Man hält sich jedoch rechts und läuft nun horizontal 22 min. weiter in nördliche Richtung Golič bis zu nächster Weggabelung (795 m) durch lichte Sträucher, an einer Hausruine vorbei und entlang einer Trockenmauer, die an linker Wegseite ein großes Weidegelände abgrenzt. Der Linksabzweig führt entlang dieser Begrenzung westwärts zur Fahrstraße, welche über flachen Pasji Klanac führt und bei einem Parkplatz endet. Wanderer auf den Bojinac nutzen diese Straße, welche von Starigrad hierherkommt. Man läuft geradeaus, die Trockenmauer verlassend rechtsdrehend zu den paar Häuschen von Njive Ramici (760 m). An einigen Bienenstöcken vorbei läuft man auf einem Hohlweg und entlang weiterer Trockenmauern in 14 min. zum nächsten Abzweig (710 m) auf einer Wiese mit Rastplatz. Hier beginnt wieder der Nationalpark (braunes Holzschild). Nach links biegt der Weg ab nach Golič, bzw. zur Kapelle von V. Rujno. Man hält sich rechts und trifft nach 10 min. auf die Gabelung vor einem natürlichen Aussichtspunkt. Ein Holwegweiser weist nach rechts zum Kanjon Lugarnica. Dies ist der kürzere Rückweg hinab durch Njivarska strada in die vordere Schlucht Veliki Paklenica, die man beim Forsthaus Lugarnica erreicht. Man hält sich aber nach links zum Aussichtsfels und läuft einen schönen Panoramaweg (Nr. 16) in nördliche Richtung zum nächsten Aussichtsfels von Podkomačima. Inzwischen hat man ein Wäldchen erreicht, wo man auf Karstlöcher achtet neben dem Weg. Nach 55 min. biegt man an einer Wegekreuzung rechts ab (Wegweiser: Vidikovac). Nach 5 min steht man auf dieser exponierten natürlichen Felskanzel. Hier überblickt man das obere breitere Schluchtende, die lange Bergkette links darüber und sieht unter einem nächstes Ziel: das Paklenica-Haus. Zurück zur Kreuzung beginnt nun der Abstieg an einer pilzförmigen Felsnadel und an halbhoch vermauerter Grotte Babunjusa vorbei zum Bach Brezimenjača. Dort kann man sich erfrischen und überquert ihn zum nahegelegenen Wanderhaus Paklenica (3 min.), das man von seiner Rückseite erreicht mit den Sitzgelegenheiten im Freien an dessen rechten Seite (480 m). Die vom HPD Zadar bewirtschaftete Berghütte verfügt über 50 Schlafplätze, Küche und Essenraum. Von Juni bis September ist sie täglich geöffnet, ansonsten nur am Wochenende. Die vom HPD Zadar bewirtschaftete Berghütte verfügt über 50 Schlafplätze, Küche und Essenraum. Von Juni bis September ist sie täglich geöffnet, ansonsten nur am Wochenende. Auf hoher Brücke über die Velika Paklenica trifft man auf breiten ausgebauten Weg, über den auch die Packpferde laufen zur Versorgung der Hütten im Hochtal. Nun wandert man bequem in Richtung Süden. An einer steileren Stelle gibt es Treppen, ansonsten verläuft der Weg ziemlich horizontal. Unterwegs zweigt ein Pfad links ab zum Crni Vrh (25 min.) Nach 5 min. passiert man das Forsthau Lugarnica. 6 min. später biegt nach rechts der Bergweg ab durch den Kanjon Lugarnica hinauf zum Aussichtspunkt Njivarska strana, bzw. nach Njive Ranici. Nach weiteren 5 min. passiert man eine Wasserquelle an linker Seite. Nach 20 min. biegt rechts der Weg zur Höhle Manita Pec ab, wo man am Morgen im Aufstieg abbog. Weiter nun hinab, wie aufgestiegen zum obersten Parkplatz (35 min.).
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Nr. 1 vom 07.05.2018
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