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Gipfel: Sulzfluh, 2817 m

AndréTT

Route: Klettersteig Gauenblick-Höhle

Klettersteig Gauenblick-Höhle
Klettersteig
leicht
1150 m
6.0 Stunden
Zufahrt:
Von der Autobahn A 12 Abfahrt Montafon südwärts auf der B 180 ins Montafon, oder von Bludenz die Bundesstraße 180, dann 188 ins Montafon bis Vandans (645 m). Am Ortsausgang hinter der Shell-Tankstelle an linker Straßenseite und direkt nach dem Bahnübergang wird rechts abgebogen beim grünen Schild Golmerbahn. Durch den Ort geradeaus bergaufwärts, obwohl die Hauptstraße links abbiegt. In Serpentinen führt die Teerstraße hinauf zum Turbinenhaus des Pumpspeicherwerks und vielen geteerten Parkplätzen an der Zustiegsstation der Golmerbahn und zum oberen Stausee (987 m). Vor dem Kraftwerksgelände biegt schmale Teerstraße (Kurvahüsli") links ab. An rechter Seite befindet sich ein Schotterplatz zum Parken (1040 m).
Zufahrt mit dem Velo zur Lindauer Hütte:
Auf geteertem Gauertalweg fährt man taleinwärts am Alt's Schualhüsli vorbei. Nach einem Brunnen an rechter Straßenseite zur Ruafa-Brücke (1105 m) hört das Teersträßchen auf. Es beginnen 2 Schotterstraßen ins Gauertal südwestwärts. Auf rechtem Güterweg gelangt man über Kalkofen (1175 m), wo rechts der Kalkofenweg nach Matschwitz abbiegt, zur Jausenstation Gauertalhaus an linker Seite vorbei. Nachdem man einen Baumstamm-Brunnen an linker Seite passierte, erreicht man nach 50 min. den Abzweig Gauen (1247 m), wo es rechts hinauf geht nach Platzadels. Geradeaus nun in 25 min. weiter bis Letzibach (1310 m). Geradeaus führt rot-weiß markierter Schotterweg zur Unteren Latschätzalpe (1360 m), wo ein Wanderweg durch einen Zaun über Wiesen aufwärts führt zur Lindauer Hütte. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, fährt auf anderer (gelb-weiß markiert) Schotterpiste links über eine Brücke von Letzibach auf dem Gauertalweg zur Lindauer Hütte hoch durch den Porsalengerwald bis zum Abzweig kurz vor der Lindauer Hütte, wo der Zustieg zum Klettersteig Gauablick-Höhle beginnt (1560 m). Rechts um die Kurve erreicht man nun die Lindauer Hütte nach 1,5 Std. (1744 m). Zu Fuß benötigt man eine knappe Stunde länger.
Zustieg:
Vor der Lindauer Hütte folgt man auf linker Seite einem Bachlauf unsteil hinauf in den Porsalengerwald. Anschließend gelangt man in die Wiesenmulde Tramosa, wo man den rotweiß markierten Steig zum Bilkengrat rechts verläßt (30 min.). Es beginnt ein steiler Aufstieg blau-weiß signalisiert hinauf zur Hochebene „Auf den Bänken“. Beim gelben Schild „Klettersteig Gauablickhöhle“ verläßt man den Bergsteig durch den „Rachen“ (Rückweg) nach links. In Serpentinen über einen Schotterhang folgt man den Trittspuren zu den Felsen hin, wo sich oft noch Altschneefelder halten (1 Std.). Dort trifft man auf unteres Seilende (2180 m). Wegen der Steinschlaggefahr seilt man sich besser davor an.
(Schwierigkeit: KS 3 / B/C):
Der 2006 gebaute Klettersteig wird von L. Bitschnau und M. Kessler gepflegt. Anfangs klettert man unschwierig über schräge Felsplatten nach 120 Hm zum südlichen Höhleneingang. Durch die 350 m lange Höhle führt ein dünner Handlaufdraht. In der Höhle läuft man in 10 min. bergauf und wieder bergab. Der nördliche Höhlenausgang verjüngt sich dabei. Dort befindet sich eine Sitzbank. Nach links führt das durchgehende Sicherungsseil zu einem Felspfeiler. Nach einer Linksquerung überwindet man auf Eisenbügeln einen kleinen Felsüberhang. Nach links gibt es einen blau-weiß markierten Notausstieg. Danach erreicht man eine Felsrampe vor einem Schuttkessel. Durch diesen kommt man über wenige Felsstufen hinauf zum oberen Seilende (2463 m).
Abstieg:
Vom Ausstieg folgt man 2 Steinpyramiden zum blau-weiß signalisierten Bergsteig zwischen Schwarzhornsattel, bzw. Tilisunahütte und Sulzfluh (1 min.). Rechts halten kommt man auf dem Plateau „Auf den Bänken“ zu einem Wegweiser, wo man sich rechts hält (Richtung Klettersteig, Einstieg). Auf diesem blau-weiß markiertem Pfad steigt man über eine breite Felsrinne („Rachen“) steil, Trittsicherheit abverlangend hinab, in welcher lange Altschneefelder liegen. Schließlich trifft man auf den Wegabzweig, wo man zum KS-Einstieg abbog (Wegweiser). Von dort zurück wie aufgestiegen zur Lindauer Hütte (2¾ Std.).
KS-Set, Helm
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Nr. 1 vom 05.07.2018
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