TourenFührer - Route

Gipfel: Gufelstock, 2436 m

AndréTT

Route: Bärenboden – Alp Begligen – Rotärd – Siwellen O./S. – Schilt – Tristli – Siwellen O./S. – Rotärd – P 2313 – Schwarzstöckli - Heustock – Chli Höch – Höch - Gufelstock – Wechselplangge – Fessisee – Alpeli – Äugstenhütte – Geitzen – Hintergass – Seilbahn Tal

Bärenboden – Alp Begligen – Rotärd – Siwellen O./S. – Schilt – Tristli – Siwellen O./S. – Rotärd – P 2313 – Schwarzstöckli - Heustock – Chli Höch – Höch - Gufelstock – Wechselplangge – Fessisee – Alpeli – Äugstenhütte – Geitzen – Hintergass – Seilbahn Tal
Alpine Wanderung
2200 m
9.0 Stunden
Zufahrt:
Von Westen (Zürichsee) oder Osten (Sarganser Dreieck) auf der Autobahn A3 bis Ausfahrt Niederurnen. Von dort südwärts auf der Kantonsstraße 17 über Näfels bis Glarus. Am Ortsende biegt man ab in die südliche Nachbarstadt Ennenda. Dort entweder zum großen Parkplatz am Bahnhof. Oder wer früh anreist findet auf dem kleinen Parkplatz an der Talstation noch einen Parkplatz, der aufgeteilt ist für Besucher des Alterszentrums und wenige für die Benutzer der 2010 gebauten Gondelseilbahn der Genossenschaft Aeugstenbahn. Dorthin fährt über die Straße Schmelen, oder Platte. Vom Bahnhof hierher sind es 500 m, bzw. 6 min. zu Fuß. Von der Talstation beim Wegweiser „Seilbahn“ (486 m) fährt man mit der gelben, oder blauen 8 Personen fassenden Gondel in 8 min. hinauf zur unbemannten Bergstation.
Alternativ kann man auch über einen gut ausgebauten Bergweg zu Fuß 960 hm in 2¼ Std. aufsteigen. Die Zeitangabe am Wegweiser bei der Talstation von 3¾ Std. für den Aufstieg zur Äugstenhütte ist extrem übertrieben. Schließlich lautet die Zeitangabe beim Wegweiser am Bärenboden 1¾ Std. nach Ennenda für den Abstieg.
Route (Schwierigkeit: T 3+, zwischen Chli Höch und P 2399: T4):
Nachdem die gute alte, 1962 gebaute Kistenbahn ab 2009 keine Konzession mehr bekam, wurde im Juli 2010 die neue Luftseilbahn nach heutigen Sicherheitsanforderungen errichtet. Die alte Gondel ehemaliger Transportbahn bekam stattdessen ehrwürdigen Platz vor dem Alterszentrum neben der Talstation. Nachdem man so komfortabler bei der Bergstation ankam, beginnt die Tour beim Wegweiser Bärenboden (1446 m). Eine Info-Tafel wirbt hier als Tor zum UNESCO-Weltnaturerbe „Tektonikarena Sardona“, dem Kerngebiet des Geoparks Sardona. Einen unbefestigten Fahrweg läuft man in östliche Richtung unsteil bergauf über den Wiesenhang in 10 min. zum Berggasthaus Äugstenhütte, welches 1931 gebaut wurde und seinen urigen Stil behielt. Beim Wegweiser Äugsten (1499 m) oberhalb der kinderfreundlichen Hütte steigt man den linken Wiesenhang hinauf zur Fahnenstange und dann rechts herum hoch zum Holzhüttchen Wildasyl Schilt (5 min.). Beim dortigen Wegweiser Wildhüeterhüttli (1567 m) hält man sich geradeaus zum nächsten Wegweiser (Alt Stafel, 1584 m). Dortiger Linksabzweig führt lediglich durch den Äugstenwald zurück nach Bärenboden. Deswegen steigt man weiter geradeaus entlang des Waldrandes Richtung Schilt auf rot-weiß markiertem Bergweg. Auf einer breiten, planen Gras-Senke steht die Alp Begligen (1770 m), die man nach 40 min. erreicht. Links von hier gibt es einen Wasserspender über ausgehöhltem Baumstamm. Hier zweigt der Wanderweg ab zur Holzflue. Am Haus biegt man rechtsherum ab und es beginnt der Aufstieg durch das Schilttal entlang eines kleinen Baches in nördliche Richtung zum Bergsattel Rotärd (Rote Erde). Dabei hat man die Südost-Abstürze vom Schilt nah vor einem. Nach 70 min. erreicht man den Wildhüter-Container auf dem flachen Bergsattel Rotärd (2216 m). Der Name für diesen Ort ist gerechtfertigt. Man erblickt dort haufenweise rote Erde. Hier kreuzen sich die Wanderwege. Geradeaus (Osten) hinab gelangt man zur Mürtschenfurggel, Rechts sieht man den Wisschamm. Man wandert nach links und folgt den rot-weißen Markierungen in Richtung Schilt. Nach 5 min. erreicht man den Sattel Siwellen-Ost (2224 m), nach weiteren 5 min. Siwellen-Süd (2241 m), wo nach rechts der Wanderweg nach Fronalp, Mittlerer Stafel abzweigt. Auf dem flachen Gipfel des Schilt (2299 m) steht man nach 10 min. Ein kleines geschmiedetes Kreuz von 1976 ziert den Gipfel nebst Gamelle für das Bergbuch. Von hier wandert man unschwierig in 10 min. über den Nordwestkamm zur nahen Felskuppe des Tristli (2286 m). Dort steht ein größeres Kreuz mit Bergbuchbox. Zurück nach Siwellen kann man den abkürzenden Wanderweg nördlich des Schilt benutzen und ist in 20 min. wieder bei Rotärd. Nun läuft man über den Weiss-Chöpf (2290 m) auf rot-weiß signalisiertem Pfad zum Wisscham (2348 m). Anschließend wieder hinab in den Sattel P 2313 und hinauf zum felsigen Schwarzstöckli (2383 m) mit seinem Gipfelkreuz nebst Gamelle für das Bergbuch (50 min.). Auf dem Panoramapfad gelangt man in eine Senke (P 2314), wo nach rechts der rot-weiße Wanderweg zum Heustockfurggel abzweigt. Beim Felsstein mit der Beschriftung „MV“ von 1969 folgt man jedoch weiter dem Kammverlauf in südliche Richtung. Blau-weiß signalisiert erreicht man dann den Heustock (2384 m). Im Westen sieht man zum nahen Hächlenstock hinüber. Ab hier wird der Grat schmaler und spannender. Einige Steilstufen umgeht man durch rechte Flanke. Nach dem Sattel P 2336 gelangt man zum Chli Höch (2398 m) und Höch (2425 m). Am Ende hilft ein Drahtseil für den Abstieg in einen Sattel. Im Osten blickt man zum Butzistock. Nach dem Sattel P 2399 folgt dann der letzte Aufstieg auf den Gufelstock (70 min.). Auf der Gipfelwiese steht das Kreuz (2435 m) mit einer viereckigen Holzbank drumherum, daneben die Bergbuchbox an einer Stange.
Rückweg:
In südliche Richtung steigt man auf rot-weiß signalisiertem Bergweg in 10 min. hinab in den breiten Sattel Wechselplangge (2351 m). Beim Wegweiser biegt man rechts ab (Richtung Fessi, bzw. Äugsten), geradeaus ginge es nach Gufeli und weiter bis nach Engi. Nach den Seen (Bei den Seelenen) trifft man oberhalb der Wasserböden auf den Wegweiser, wo nach links ein Bergweg abzweigt nach Fessis, bzw. Achseli. Man bleibt jedoch geradeaus und wandert nordwestwärts zu den Schärensteinen von Chrummboden. Dabei überquert man einen Bach und kommt rechts an einem Viehunterstand vorbei. Bei nächsten Wegweiser zweigt nach rechts der Wanderweg zur Heustockfurggel ab, der beim Felsstein P 2314 auf den Panoramapfad zwischen Schwarzstöckli und Heustock stößt. Man läuft nun links drehend zum Felsgrat (1,5 Std.). In einer kleinen Scharte stehen ein Wegweiser und 2 Panorama-Karten mit Informationen über Glarner Bergstürze und die Entstehung des Klöntaler Sees dadurch (P 1972). Von hier sieht man hinab auf die Trockenwiesen von Alpeli und zum Bärenboden. Steil führt der Wanderweg in großer Linkskurve um die Heuplangge zum Hüttchen von Alpeli, wo das Transportseil einer Heuriese endet. Vorbei an einem Wasserbrunnen (ausgehöhlter Baumstamm) bei dem Hüttchen zickzackt der Weg zwischen Föhrenegg und Stägenwald hinunter zum Wegweiser P 1530 mit Linksabzweig nach Achseli. Geradeaus weiter gelangt man zur nahen Äugstenhütte dahinter (50 min.). Weiter zurück auf dem breiten Weg zur Bergstation der Äugstenbahn. Dann beginnt kontinuierlicher Abstieg nordwestwärts ins Linthtal auf gut ausgebautem Wanderweg. Oben läuft man durch die Hütte einer Heuriese, danach beginnt ein Wald mit Buchen, der weiter unten in Fichten übergeht. Zwischendrin überquert man eine schmale Schuttrinne, wo Steinschlaggefahr besteht (Warnzeichen). Nach 1 Std. ist man beim Wegweiser Geizen (655 m), wo man links abbiegt Richtung Hintergasse, Ennenda. Geradeaus kommt man nach Ennetbühls, bzw. Glarus. Nach 12 min. trifft man auf breiten Querweg zwischen Ennenda und Ennetbühls, wo man links einschlägt. Kurz danach verläßt man diesen jedoch wieder beim Wegweiser Hintergasse (522 m). Nun läuft man rechts diese Gasse hinab zu den ersten Häusern von Ennenda bis zum Brunnen, wo man links abbiegt. Dann wandert man durch den Haustunnel der Gartenwirtschaft „Eidgenossen“ das Sträßchen Oberdorf entlang zu einer größeren Brunnenanlage. Anschließend weiter durch die Dorfstraße in südliche Richtung links von einem Fußballplatz, zum Schluß rechtsherum in die Straße Schmelen zur Talstation der Seilbahn (10 min.).
Ergänze diese Route (Bärenboden – Alp Begligen – Rotärd – Siwellen O./S. – Schilt – Tristli – Siwellen O./S. – Rotärd – P 2313 – Schwarzstöckli - Heustock – Chli Höch – Höch - Gufelstock – Wechselplangge – Fessisee – Alpeli – Äugstenhütte – Geitzen – Hintergass – Seilbahn Tal) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Füge dieser Route (Bärenboden – Alp Begligen – Rotärd – Siwellen O./S. – Schilt – Tristli – Siwellen O./S. – Rotärd – P 2313 – Schwarzstöckli - Heustock – Chli Höch – Höch - Gufelstock – Wechselplangge – Fessisee – Alpeli – Äugstenhütte – Geitzen – Hintergass – Seilbahn Tal) deine eigenen Fotos hinzu.
Nr. 2 vom 28.08.2018
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