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Gipfel: Braunarlspitze, 2649 m

AndréTT

Route: Überschreitung + Mohnenfluh (Schröcken – Fell-Alpe – Hochgletscher Alpe - Fürggele – Weimarer Steig – Braunarlspitze – Südsteig – Butzensattel – Butzensee – Mohnfluhsattel – Mohnfluh – Mohnfluhsattel – Ob. Geißbühel-Alpe – Unt. Auenfeld-Alpe – Batzenalpe

Überschreitung + Mohnenfluh (Schröcken – Fell-Alpe – Hochgletscher Alpe - Fürggele – Weimarer Steig – Braunarlspitze – Südsteig – Butzensattel – Butzensee – Mohnfluhsattel – Mohnfluh – Mohnfluhsattel – Ob. Geißbühel-Alpe – Unt. Auenfeld-Alpe – Batzenalpe
Alpine Wanderung
1995 m
11.5 Stunden
Zufahrt:
Von Westen ab Abfahrt Dornbirn-Nord / Bregenzer Wald von der Autobahn A14 auf der Bregenzerwald-Bundesstraße (B200) über Au nach Schröcken. Von Osten und von Norden über Reutte im Außerfern (B179), bzw. durchs Tannheimer Tal (B199). Oder aus dem Süden (Arlbergpass) über die B198 und den Flexenpass hinab nach Lech und über Warth nach Schröcken (1250 m). Entweder biegt man von der B200 ab bei der Kirche (Wegweiser Gemeindeamt, Pfarrhaus) und fährt wenige Meter am Gemeindehaus links, an der Kirche rechts vorbei und biegt unmittelbar dahinter rechts hab in eine Senke zum Hotel Mohnfluh, das zur Zeit nicht bewirtschaftet wird, und parkiert rechts von ihm auf einer Schotterfläche. Oder man biegt weniger Meter nordöstlich von der B200 ab beim Feuerwehrhaus mit dem SPAR davor und fährt auf alter Bundesstraße bis zu den Appartements „Elisabeth“ und biegt dort rechts ab zum Wegweiser vor dem Parkplatz (1269 m).
Route: (Schwierigkeit: T4+ / KS1-):
Vom Parkplatz läuft man in südliche Richtung auf einem Schotterfahrweg zur grünen geschlossenen Schranke. Dort beginnt der Wanderweg anfangs hinab ins Bachbett der Bregenzer Ache, die auf einer Betonbrücke überquert wird. Danach wendet sich der Güterweg nach rechts vor dem Wasserfall und führt hinauf zum Rechtsabzweig des Fahrweges zur Oberwaldalpe (15 min.). Man schlägt jedoch links ein und folgt dem Wegweiser Fellealpe. Nach 14 min. kommt man an der Alten Fellealpe (1380 m) vorbei (Wegweiser). 5 min. später ist man dann am Wegekreuz der Vorderen Alpe Felle (1386 m). Beim Wegweiser (1420 m) bleibt man geradeaus Richtung Biberacher Hütte, bzw. Fürggele. Nach links zweigt der Wanderweg ab hinab in den Gletschermühlbach und hinauf zum bildschönen Körbersee. Über diesen kann man auf dem Rückweg hierher zurückkehren. Man bleibt geradeaus auf dem Schotterweg und wandert nun 6 min. zu einer Weggabelung. Während der Güterweg geradeaus führt zur kleinen Hinteren Fellealpe und dort endet, biegt man halblinks ab und folgt rot-weißen Markierungen einen Grashang hinauf. Der Bergweg führt nun im rechten Bogen hinauf nach Ramswänge, einer Hangfläche, die man traversiert. Dabei überquert man 2 Bachläufe. Von der Hinteren Fellealpe führt ein kaum erkennbarer alter Pfad an nördlicher Seite des ersten Bachbettes hierher hinauf. Weiter läuft man auf dem Hangweg hinauf zu einer Felsschwelle. Diese wird etwas kraxelnd überwunden. Dort gibt es sogar ein kurzes Stahlseil. Im nächsten Hochtal der Hochgletscher-Alpe trifft man nach 55 min. auf nächsten Wegweiser (1805 m). Geradeaus führt der Geislinger Steig (Jägersteig) südwärts steil hinauf zum Butzensee. Man biegt hier aber nach rechts ab (Richtung Braunarlspitze, Fürggele) und läuft bergauf in einigen Kehren der rot-weißen Signalisierung folgend in 22 min. zum nächsten Wegweiser, wo nach rechts der Pfad zum Hochberg über Kilchli abzweigt (2007 m). Hier bleibt man geradeaus und wandert in 13 min westwärts alten rot-gelben Markierungen folgend zum kleinen Felssattel Fürggele (2145 m). In westliche Richtung führt der Bergweg weiter zur Biberacher Hütte, bzw. weiter zur Metzgertobelalpe. Man verläßt diesen Bergweg hier allerdings nach links und es beginnt blau-weiß markierter Weimarer Steig Richtung Braunarlspitze. Oberhalb des nördlichen Felskessels der Sonntagwanne folgt man alten blau-gelben Signalisierungen in südwestliche Richtung über verschiedene Felsstufen und Geröllplateaus. Über schräge Platten helfen kurze Sicherungsseile. Auf halber Strecke erinnert eine Gedenktafel vom 1.11.1965 an einen verunglückten 24-Jährigen. Nach 65 min. erreicht man die breite Gipfelkuppe. Auf dieser steht das Holzkreuz mit einer Eisenmanschette von 1966 und der Gipfelbuchbox. Unterhalb dieser befindet sich der Stempelkasten für den Wanderpass vom Verkehrsamt Lech.
Abstieg:
Durch die Südflanke des Bergs führen blau-weiße Markierungen und alte verblichene rote Punkte ostwärts hinab zum Felsfuß. Unterwegs gibt es einige Sicherungsseile, die jedoch außerhalb der Sommersaison abgeschraubt werden. Ebenso werden dann im Bergbereich die Wegweiser entfernt. Am Ende vom Wandfuß steigt man in kurzen Kehren durch steilen Schotterhang deutlichen Trittspuren folgend hinab in 40 min. bis man beim Wegweiser auf blau-weiß signalisierten Quersteig (Theodor-Praßler-Weg) zwischen Göppinger Hütte, bzw. Älpele und Butzensee, bzw. Oberlech trifft (2240 m). Von hier läuft man nun ostwärts wieder aufsteigend zu einem Sattel (2422 m) dann wieder hinab bis zum Butzensattel (2180 m) in einer Stunde. Beim Wegweiser führt nach rechts ein Pfad über den Butzenkamm und Kriegersattel nach Oberlech. Man wendet sich jedoch in nordöstliche Richtung in 10 min. hinab zum sichtbaren Butzensee (2124 m). Beim Wegweiser am nördlichen Ufer biegt nordwestwärts der Jägersteig ab hinunter zur Hochgletscher-Alpe (1 Std.). Man wandert nun auf bequemen rot-weiß markierten Bergweg in 35 min. hinauf zum Mohnenfluhsattel (2315 m). Von dort blickt man auf das obere Skigebiet von Lech, rechts auf die nahe Bergstation des Winter-Lifts auf dem Zuger Hochlicht. Eine Gedenktafel erinnert an einen am 4.3.2016 in einer Lawine Verunglückten im Gamsloch. Nach links beginnt man nun über den unmarkierten Südgrat zur Mohnenfluh aufzusteigen, dessen Ostseite von 5 Lawinenauslösetürmen flankiert wird (Schwierigkeit: T3+). Trittspuren sind unübersehbar. Oben findet man einige Steinmandl vor. Nach 35 min. hat man das große, rot angestrichene Gipfelkreuz aus Eisenträgern erreicht, welches 1975 errichtet wurde.
Abstieg:
Wie aufgestiegen zurück zum Mohnenfluhsattel (30 min.). Von dort dann auf rot-weiß markiertem Wanderweg (Nr. 26) hinab zur Bergstation des Winter-2er-Sessellifts vor dem Roten Schrofen in 20 min. Von dort dann weiter ostwärts hinab zur Oberen Geißbühel-Alpe (1960 m). Entweder weiter in südöstliche Richtung Untere Geißbühel-Alpe hinab zum Auenfeldsattel (1710 m). Von dort dann nordwestwärts zur Unteren Auenfeldalpe. Oder etwas abkürzend annähernd der Winterskiroute folgend nicht nach Osten absteigend, sondern unmarkiert Trittspuren folgend nordwärts über die Hasenfluh mehr linkshaltend etwas ansteigend Richtung Juppenspitze, um einen Bachtobel so weit wie möglich oberhalb zu queren. Danach steigt man weglos über Hangwiesen hinab zum sichtbaren Holzhüttchen Fürmesle (1867 m) in 40 min. Dabei unterquert man die Seile der neuen Winter-Luftseilbahn. Weiter nach Norden führen Trittspuren lediglich bis zu den Steilabbrüchen und stählernen Lawinenverbauungen. Man folgt nun weglos mehr oder weniger den alten Transportschienen und rostigen Zugseilen den 35° steilen Grashang hinab in östliche Richtung in 15 min. bis zur Hütte Lochmahd am Hasenbach (1680 m). Diesen überquert man über ein langes Brett. Dann beginnt ein horizontaler Schotterweg zur nahen (Unteren) Alpe Auenfeld in 12 min. Beim Wegweiser (1670 m) hält man sich links. Von rechts kommt der Wanderweg aus Hochkrumbach über den Salobersattel an. In westliche Richtung wandert man nun bequem horizontal weiter, passiert links die Winterliftstation vom 8er Sonnenjet-Auenfeld (1652 m) und kommt zum Wegweiser „am Stein“ zum Rechtsabzweig zum Körbersee (27 min.). Entweder umrundet man den sehenswerten See, oder läuft geradeaus weiter den Güterweg entlang der Bregenzer Ache nun bergab in 15 min. zur Batzenalpe (1560 m). Dort trifft man auf unbefestigten Fahrweg zum Berghotel und Körbersee, welcher rechts in großem Bogen dorthin führt, und auf dem man hierher ankommt, wählte man zuvor den Abstecher zum See. Auf dem Fahrweg (im Winter Skipiste nach Schröcken) läuft man nun in einigen Serpentinen hinunter bis man auf den Linkabzweig trifft (22 min.) hinüber zur Fellealpe durch den Fellkessel. Entweder dorthin und weiter zurück wie aufgestiegen (40 min.). Oder man wandert auf kürzerem Wege weiter, bis man auf die alte Bundesstraße trifft. Auf dieser linkshaltend nun hinab zu den Appartements „Elisabeth“ und vor diesen links abbiegend zum Parkplatz (20 min.).
Ergänze diese Route (Überschreitung + Mohnenfluh (Schröcken – Fell-Alpe – Hochgletscher Alpe - Fürggele – Weimarer Steig – Braunarlspitze – Südsteig – Butzensattel – Butzensee – Mohnfluhsattel – Mohnfluh – Mohnfluhsattel – Ob. Geißbühel-Alpe – Unt. Auenfeld-Alpe – Batzenalpe) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Füge dieser Route (Überschreitung + Mohnenfluh (Schröcken – Fell-Alpe – Hochgletscher Alpe - Fürggele – Weimarer Steig – Braunarlspitze – Südsteig – Butzensattel – Butzensee – Mohnfluhsattel – Mohnfluh – Mohnfluhsattel – Ob. Geißbühel-Alpe – Unt. Auenfeld-Alpe – Batzenalpe) deine eigenen Fotos hinzu.
Nr. 2 vom 25.10.2018
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