TourenFührer - Route

Gipfel: Capu a U Tozzu / Monte Tozzo, 2007 m

AndréTT

Route: Poppaghja – P 1362 - Bergeries de Colga –Bocca â Stazzona – Lac de Nino - Bocca â Reta – Capu a U Tozzu – Serra San Tomaghiu (P1825, P1816) / GR 20 – Bocca San Pedru (Col de St. Pierre) – Mezzanotte – P 1107 – D 84 - Poppaghja

Poppaghja – P 1362 - Bergeries de Colga –Bocca â Stazzona – Lac de Nino - Bocca â Reta – Capu a U Tozzu – Serra San Tomaghiu (P1825, P1816) / GR 20 – Bocca San Pedru (Col de St. Pierre) – Mezzanotte – P 1107 – D 84 - Poppaghja
Alpine Wanderung
935 m
6.5 Stunden
Zufahrt:
Entweder von Nordosten (Corte), oder Südwesten (Golfe de Porto) auf der D 84 Richtung Bergpass Col der Vergio (1477 m). Dieser trennt das Département Haute-Corse (Autokennzeichen: 2B) im Norden vom Dépt. Corse-du-Sud (Autokennzeichen: 2A) im Süden. Auf nördlicher Seite vom Pass steht zwischen dem Bergdorf Albertacce (840 m) und dem Bergpass das Maison Forestière de Poppaghja am nördlichen Straßenrand (1076 m). Auf gegenüberliegender Seite befindet sich ein großer Parkplatz auf sandiger schräger Fläche unterhalb der Kiefern vom Foret Territoriale de Valdu Niellu. Westlich vom Forsthaus Poppaghja hat man einen kleinen Waldseilgarten (Parc aventure) angelegt. Südlich vom Parkplatz gibt es unter den Kiefern eine eingefasste Wasserquelle und davor eine Picknick-Bank. Beide werden gern von Wildschweinen aufgesucht. Von Nahrungsabfällen sollte man sich also erst in Weite davon entledigen. Ansonsten gibt es lästige Besucher am Auto.
Route: (Schwierigkeit: T 3+):
Vom Parkplatz beginnt gelb signalisierter Waldweg anfangs in östliche Richtung sanft aufwärts durch den Kiefernwald. Bis zu einer Quelle liegt parallel zum Weg eine schwarze Kunststoff-Rohrleitung zur Wasserversorgung beim Parkplatz. Inzwischen drehte der Weg rechts herum in südliche Richtung zum Colga-Bach. Nach 25 min. kreuzt man einen Forstweg (1200 m). Nach links führt dieser zu einer befahrbaren Brücke über den Colga-Bach. Geradeaus weist ein Holzschild „Nino“. Man wandert an rechter Bachseite aufwärts in südliche Richtung bis man aus dem Kiefernwald herauskommt und auf schräge Felsplatten stößt. Steinmandl folgend quert man diese. Beim P 1362 wechselt man die Bachseite nach links und läuft durch Erlensträucher bergauf zur Bergeries de Colga (1411 m). Eins der beiden Steinhäuser bietet offenen Schutzraum (50 min.). Nun steigt man steiler und langatmig auf linker Bacheinschnitt-Seite im Zickzack erst nach Süden, dann nach links drehend über Felsblöcke und Geröll zum Felssattel Bocca â Stazzona (1762 m). Zuvor querte man einen Bachtobel, welcher dem Colga-Bach an rechter Seite des Weges zuläuft. Dabei kommt man an einer kleinen Granit-Tafel vorbei, welche an einen am 1.2.1987 Verunglückten erinnert. An linker Seite des Felssattels liegen 2 markante Felsbrocken. Auf einem steckt eine Eisenstange (55 min.). Von hier bietet sich ein atemberaubender Anblick des Hochplateaus Camputile mit dem bis zu 11 m tiefen, klaren und 6,5 ha großen Lac de Nino und seinem mäandernden Zu- und Ablauf durch die grüne Wiesen-Ebene. Der Wanderweg führt nun südostwärts hinab zum linken See-Ufer (1743 m). An diesem wandert man rot-weißen Markierungen (die GR20-Variante führt um das nördliche und westliche See-Ende herum) folgend horizontal bis zum östlichen Ende, wo man auf den von der Bergerie de Vaccaghi kommenden Fernwanderweg GR20 trifft (20 min.). Bei einem kleinen Felsen an der Norduferseite befindet sich eine eingefasste Quelle (Rohr). Durch das sumpfige Grasgelände quert man die Ebene nach Süden, wo der GR20 zu einer Marienfigur mit der Quelle Fontaine du Nino an der Südseite des Sees (1758 m) führt, dann weiter in westliche Richtung über Wiesenhänge hinauf zum flachen Bergsattel Bocca â Reta (1883 m). Dort (45 min.) verläßt man den GR20 nach rechts, um über unsteilen Südostkamm des Monte Tozzo (Capu a U Tozzu) meist weglos zum nahen und übersichtlichen Gipfel aufzusteigen (15 min.). Im oberen Bereich findet man einige Steinmänner und Pfadspuren. Auf dem Gipfel steht eine Steinpyramide mit einem rot angemalten Stein als Spitze (2007 m). Östlich von ihr steht auf einem Stein rot geschrieben “2/8°”
Der Abstieg erfolgt auf gleichem Wege zurück (15 min.) zum Bergsattel. Der Abstieg über den Südwestrücken des Berges ist zwar weglos möglich, führt jedoch durch Macchia-Felder, was kein schnelles Forwärtskommen darstellt. Deswegen ist man schneller, den Pfadspuren folgend und über das kleine Geröll am Südostkamm zurückzukehren. In westliche Richtung folgt man dem GR20 über den Bergkamm der Serra San Tomaghiu, erst rechts (P1825) von diesem, dann durch eine Felsscharte (P1816). Vor dem nächsten Gipfel U Tritore (1790 m) biegt der Fernwanderweg nach rechts ab und man steigt nordwestwärts durch die Nordflanke des Bergs hinab zum breiten Grassattel Bocca San Pedru (Col de St. Pierre, 1452 m). Nach Unterschreitung einer Hochspannungsleitung erreicht man dortigen Bildstock (1 Std.). Der GR20 knickt hier rechts ab und führt in kurzen Kehren in nördliche Richtung zum Wald. Nach 20 min. trifft man auf eine Wegkreuzung (1365 m). Während der rot-weiß markierte GR20 hier links abbiegt, weist ein Holzschild des Sentier Ronde de Valdu Niellu nach rechts Richtung Bergeries de Colga. Man läuft jedoch geradeaus und folgt gelben Strichen an Bäumen nordwärts hinab, bis man auf einen Forstweg trifft (25 min.). Zuvor hat man 2 Bachtobel von links nach rechts überquert. An der Kreuzung mit dem Forstweg San Pedro Mezzanotte steht ein großes viereckiges Wasser-Bassin (100 m3 Inhalt) mit der DFCI-Nr. 007-14 zum Waldbrand-Schutz (1215 m). Der gelb signalisierte Weg führt über die Kreuzung geradeaus (nordostwärts) weiter zur Passtraße D 84. Dort endet er an der südlichen Haarnadelkurve mit kleinem Parkplatz. Dort befindet sich die mit einer Mauer eingefasste Trinkwasser-Quelle Fontaine Carulina (P 1137). Von hier könnte man die Pass-Straße nordostwärts 4 km zum Forsthaus Poppaghja laufen. Alternativ wandert man von der Forstweg-Kreuzung nach rechts am Wasser-Reservoir vorbei auf dem Sentier d’Orsu longu ostwärts durch Kiefern- u. Birkenwald zu einer Weggabelung, wo man sich links hält. Danach biegt beim P 1151 scharf links ein Forstweg ab, der nordwestwärts zur Passtraße führt und diese beim P 1107 kreuzt. Von hier sind es noch ca. 2 km auf der Straße nordostwärts entlang zum Parkplatz beim Forsthaus (1 Std.). Alternativ bleibt man auf horizontalem Forstweg in nordöstliche Richtung und folgt ihm bis zur nördlichen Kehre über den Waldrücken Crête d’Orsu Longu. Er führt zur Kreuzung mit dem gelb markierten Waldweg vor der Brücke über den Colga-Bach. Von hier zurück wie dorthin aufgestiegen (1,5 Std.). In der IGN-Karte 4251OT ist noch ein Pfad eingezeichnet, welcher nach dem Tobel Ravin de Vulpaghju den Forstweg links verläßt und fast direkt zum Forsthaus führt. Diesen gibt es jedoch defacto nicht mehr.
Ergänze diese Route (Poppaghja – P 1362 - Bergeries de Colga –Bocca â Stazzona – Lac de Nino - Bocca â Reta – Capu a U Tozzu – Serra San Tomaghiu (P1825, P1816) / GR 20 – Bocca San Pedru (Col de St. Pierre) – Mezzanotte – P 1107 – D 84 - Poppaghja) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Füge dieser Route (Poppaghja – P 1362 - Bergeries de Colga –Bocca â Stazzona – Lac de Nino - Bocca â Reta – Capu a U Tozzu – Serra San Tomaghiu (P1825, P1816) / GR 20 – Bocca San Pedru (Col de St. Pierre) – Mezzanotte – P 1107 – D 84 - Poppaghja) deine eigenen Fotos hinzu.
Nr. 1 vom 09.07.2019
360 mal angezeigt

Verhältnisse