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Gipfel: Monte Rotondo, 2622 m

AndréTT

Route: Pont de Tragone – Pont de Timozzo – P 1112 – Bergerie de Timozzo – Source de Triggione – Lavu del’ Oriente – Nordcouloir – Monte Rotondo - retour

Pont de Tragone – Pont de Timozzo – P 1112 – Bergerie de Timozzo – Source de Triggione – Lavu del’ Oriente – Nordcouloir – Monte Rotondo - retour
Alpine Wanderung
1700 m
10.5 Stunden
Zufahrt:
Auf der Schnellstraße T 20 entweder von Norden (Ponte Leccia), oder Süden (Bocognano) bis Corte (441 m), oder auf der T50 von der Ostküste (Aléria) dorthin. Im Ort biegt man beim weißen Schild „Restonica“ südwestwärts ab und fährt auf schmaler D 623 taleinwärts am rechten Ufer entlang des Restonica-Baches. Für Wohnmobile und Caravans gilt ein Fahrverbot wegen der schmalen Brücken (1,9 m). Ab der Brücke Pont de Tragone (943 m) wechselt man auf andere Bachseite und das Parkieren im oberen Valée de la Restonica ist auf den letzten 4 km kostenpflichtig, ausgenommen davon sind Motorräder. Außerdem gilt ein Nachtfahrverbot zwischen 20:00 und 06:00 Uhr. Rechts vor der Pont de Tragone gibt es bei der Infotafel über die Verbote und Gebote zur Weiterfahrt auf der D 623 eine Parkbucht für ca. 10 PKW. Ein Parkieren bei der Pont de Timozzo ist sehr beengt (an Außenseite der Rechtskurve für 2 PKW, rechts davor am Straßenrand für 4 PKW) und kostenpflichtig.
Route: (Schwierigkeit: T 4+ / K1):
Vom Parkplatz an der Pont de Tragone läuft man in 10 min. die Teerstraße an linker Bachschluchtseite südwärts hinauf zur Pont du Timozzu (990 m). 100 m nach der dortiger Rechtskurve zweigt scharf links ein sehr steiniger Forstweg ab bei einer geschlossenen Holzschranke. An rechter Felswandseite des Forstweges gibt es 2 Holzwegweiser „Monte Rotondu“ und „Berg.du Timozzu“. Kurz danach kommt man an einer kleinen Gedenktafel von 1997 an rechter Wegseite vorbei. Der Weg führt am rechten Ufer des Timozzo Ruisseau im schattigen Kiefernwald in südöstliche Richtung hinauf. Nach 25 min. hält man sich bei einer Weggabelung rechts. 10 min. später endet der Forstweg beim P 1112 und ein mit Steinmännchen signalisierter Waldweg dreht entlang des Timozzo-Baches in südwestliche Richtung hinauf zu einem beginnenden Bergrücken. Bei einem Steinmann zweigt halb rechts ein kaum erkennbarer Pfad ab. Entweder man benutzt diesen, oder läuft halb links weiter dem Bachtobel folgend aus dem Wald hinaus zur Bergerie de Timozzo (1513 m). Nicht direkt zu den Steinhütten, sondern vor erstem Steinhaus biegt man rechts ab (Holzschild: Rotondu) und folgt einigen Steinmandl und verblichenen roten Punkten zum Bergrücken mit dem breiten, flachen Sattel P 1572, wo auch der zuvor rechts abzweigende Pfad ankommt (40 min.). Der Bergrücken zieht südwärts hoch. Der Pfad folgt in Kehren diesem durch Erlensträucher bis er den Rücken nach links verläßt. Hier traversiert man dessen Ostflanke nun wieder etwas bergab zum Tobel des Ruisseau de Lomento. Das Erlengestrüpp wird wieder höher und mehr. Der erkennbare Pfad schlängelt sich da durch. In tiefster Stelle passiert man eine sumpfige Quelle, die Source de Triggione (1921 m). Dort ist der Bach der Weg. Dabei ist es die Kunst, trockenen Fußes durchzukommen, insbesondere am Nachmittag auf dem Rückweg, sofern die Schneeschmelze noch im Gang ist. Unterhalb einer Felsstufe hört das Erlengesträuch auf und man läuft nach Überwindung der Schwelle rechtsdrehend über Wiesen zum sehenswerten Bergsee Lavu del‘ Oriente (2061 m). Zuvor hat man auf den Wiesen 2 Steinburgen passiert als Windschutz oder zum Schutz vor Weidetieren, wer dort oben im Freien biwakiert (1¾ Std.). Um den See herum führt ein Pfad. Dieser ist auf der rechten (westlichen) Seite ausgeprägter. Am südlichen Ende wandert man horizontal über Wiesen weiter, welche von mäandernden Rinnsalen durchzogen sind, die man überspringt. Weiter südwärts beginnt nun der Aufstieg über schräge Felsplatten. Dabei hält man sich anfangs weit links von den mit Erlen bewachsenen Felstufen und vom Schmelzbach. Hin und wieder entdeckt man noch einen Steinmann. Danach verlieren sich Trittspuren und Markierungen. Man orientiert sich jedoch unschwierig zum schon von der Ferne sichtbaren Fels- und Schutt-Couloir. Dabei wechselt man im Felskessel wieder mehr zur rechten Seite hin, jedoch nicht bis zum Galiera-Ssee (P 2442). Ehemaligen See (P 2262) läßt man zuvor links liegen. Im Couloir hält man sich eher rechts und von der Nordwestwand der Aiguille Gregorovius fern. Die Felsrinne wird nach oben hin schmaler und steiler (max. 38° Neigung). Entweder quert man 50 m unterhalb der schmalen Scharte nach links zur steilen Westseite des Mte. Rotondo hin und steigt dort über rutschigen Splitt hoch. Oder wendet sich nach rechts zum nicht immer festen Felsgestein und klettert hinauf zum Blockgrat ca. 40 m rechts neben der Scharte. Über den Grat dann in einfachere Kletterei (K1) zur Felsenscharte (1¾ Std.). Vom Felsgrat und von der Felsscharte eröffnen sich nun völlig neue Blicke auf die Bergszenerie im Süden mit der nahen Punta Muzella (2342 m), über den die Département-Grenze zwischen Haute Corse und Corse-Sud verläuft, und dem Refuge de Petra Piana (1842 m) links davon, zu welcher der Fernwanderweg GR20 führt. Unter einem liegt der Bergsee Lavu Bellebone (2321 m). Von der Felsscharte steigt man nicht auf der Südseite ab, sondern umrundet kletternd (K1) die Felsbrocken rechtsherum. Danach stößt man auf wenige Steinmännchen auf dem Südkamm des Bergs, über den ein Steig von der Refuge de Petra Piana über den Col du Fer de Lance (2485 m) führt. Linksdrehend kraxelt man hinauf zum gemauerten Biwak Abri Helbronner auf dem exponierten Grat. Eine kleine Marmortafel erinnert an den Bau der Steinhütte im Jahr 1925, welche nach dem französischen, alpinistischen Topographen Paul Helbrunner benannt ist. Dieser machte u.a. auch dort Vermessungsarbeiten für die Landkarten. Vom Biwak nun die wenigen Meter westwärts zum blockigen Gipfel (15 min.). Auf diesem steht ein kleines Holzkreuz.
Abstieg:
Auf selbem Weg zurück aufgestiegen (4¼ Std.). An der Pont de Timozzo gibt es ein wassergefülltes Felsbecken, das zum Baden nach der Tour einlädt.
ggfs. Steigeisen für das Nordcouloir
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Nr. 1 vom 14.07.2019
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