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Gipfel: Breithorn / Lötschentaler Breithorn, 3785 m

Pascal Montandon

Route: von der Schmadrihütte ins Schmadrijoch und über den Ostgrat

von der Schmadrihütte ins Schmadrijoch und über den Ostgrat
Berg-/Hochtour (Sommer)
1600 m
8.0 Stunden
Neuer Zustieg von der Schmadrihütte zum Schmadrijoch
20.Juli 2019 (Roman di Francesco und Pascal Montandon AACB)

Der Rückzug des hintern Schmadrigletschers mit seinen heutigen Verschrundungen und Abbrüchen bei der Gletscherzunge führt am Anfang der Tour zu erschwerten.
Deshalb erstellten wir einen mit Borhacken gesicherten direkten Zugang im Felsen, welcher gut mit kleinen Friends zusätzlich gesichert werden kann.

Schmadrihütte-Schmadrijoch 4h.

Führe: Nach der Schmadrihütte Richtung Südwesten ansteigend über die markante Moräne. Diese verlassen wir nach 10 Minuten und steuern über Block- und Firnfelder das sich senkrecht aufstellende Bollwerk rechts vom “hintern Schmadrigletscher“ an. Unterhalb dessen queren wir über die Terrasse nach rechts und überschreiten den kleinen Bach, der als Wasserfall in der gut sichtbaren Verschneidung über die Felsen fliesst.
15m nach dem Wasserfall befindet sich am Wandfuss ein Steinmann. Von hier aus wird die kleine gegen links ansteigende Rampe in griffigem Granit erklettert II. (Zwischensicherung Friend) Der Aufschwung flacht rasch ab und leicht rechts ansteigend nach 30m direkt über dem Einstieg befindet sich der 1. BH, geeignet für die Nachsicherung. Weiter folgen wir rechterhand der senkrechten Wand der Rampe (Zwischensicherung mit mini Friend) hoch, bis zu einem kurzen Steilaufschwung (IV Schlüsselstelle). Hier und fortfolgend befinden sich in kurzen Abständen an der Wand weitere 4 BH, welche das erklettern der oft nassen fein gestuften Platten erleichtern. Nach dem letzten BH übersteigt man rechts den kurzen Aufschwung III und erreicht das Plateau, auf welchem sich der letzte BH für die Nachsicherung befindet.
Von hier aus folgen wir in einfachem Gelände ansteigend der Gesteinsrippe bis auf 2650. Weiter hinauf über das Firnfeld und anschliessend zurück auf die Gesteinsrippebis ca. 2880. Von hier links haltend über den Wasserlauf auf die teils Schutt bedeckten Felsen, über welche wir auf 3100 den Schmadrifirn erreichen. Über den zu Beginn steilen apern Gletscher hoch und anschliessend über den Firn, den grossen Schrund rechts umgehend, gemächlich ansteigend ins Schmadrijoch.

Vom Schamdrijoch über den Zuckerstock aufs Luterbrunnenbreithorn. 3-5h

Dieser Grat, mehrheitlich in kompaktem Granit hat sich mit Ausnahme des Firnrückzuges wohl wenig verändert und zählt zu den schöneren einfacheren, jedoch langen Gratklettereien mit einzelnen III-Stellen. Die Routenführung ist selbsterklärend und führt vorwiegend über den Grat. Der kleine markante Gendarm vor dem Breithornostgrat wird nordseitig bestiegen.

Abstieg:
Über den Westgrat in die Wetterlücke, weiter linkhaltend Südosten in Richtung kleines Breithorn, den Spalten ausweichend über Firnfelder zum Punkt 2788 und 2640. Weiter schwachen Wegspuren und Wildwechsel folgend über das Glaserbalma und über steile Grashänge hinunter ins Inners Tal nach Fafleralp.

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Nr. 2 vom 23.07.2019
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