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Gipfel: Vordere Rotspitze / Cima Rossa di Martello, 3033 m

AndréTT

Route: Schönblick – P 2105 – Schönbichl – Vordere Rotspitze –P 2938 – namenlose Seen - Ultener Markt – Gletscherlehrpfad – Marteller Hütte – Plima-Bach - Zufallhütte – Madritschbach - Schönblick

Schönblick – P 2105 – Schönbichl – Vordere Rotspitze –P 2938 – namenlose Seen - Ultener Markt – Gletscherlehrpfad – Marteller Hütte – Plima-Bach - Zufallhütte – Madritschbach - Schönblick
Alpine Wanderung
1000 m
6.0 Stunden
Zufahrt:
Von Westen nach dem Reschenpass (1507 m) fährt man auf der SS 40 und ab Spondinig auf der SS 38 durch den Vinschgau Richtung Meran. Nach dem Ort Schlanders (Silandro) biegt in Goldrain (Coldrano, 662 m) nach Süden die Straße ab (braunes Schild Martelltal) nach Martell (Martello). Wer von Osten (Meran) anreist, kommt auf der SS 38 über Meran dorthin (662 m). Im Sommer gibt es alternativ die Anreise von Norden durch das Ötztal über mautpflichtiges Timmelsjoch (2474 m) und durch das Passeiertal auf der SP 44 nach Meran. Von Martell führt die Straße weiter taleinwärts in 10 Kehren hinauf zum 1800 m hoch gelegenen Zufritt-Stausee (Lago di Gioveretto). An dessen Westufer vorbei führt das Teersträßchen südwestwärts in weitern 8 Kehren hinauf zum Alpengasthof „Enzian“. Der kostenpflichtige Parkplatz „Schönblick“ befindet sich an linker Straßenseite kurz dahinter (2055 m). Hier endet das Sträßchen für öffentlichen Fahrverkehr. An linker Straßenseite folgt dann die Talstation des Materialseillifts zur Marteller Hütte, danach an rechter Straßenseite jene des Versorgungslifts zur Zufallhütte.
Route: (Schwierigkeit: T 4):
Vom Parkplatz führt unbefestigte Straße südwärts zu einer Brücke in einer Linkskurve über den Plima-Bach. Der Forstweg führt zur Ruine ehemaligen Hotels Paradiso. Bei einem kleine See (2088 m) zuvor, biegt jedoch rot-weiß signalisierter Wanderweg Nr. 12, bzw. 37 rechts ab und führt am Südufer vorbei. Dieser trifft nach 30 min. auf Wanderweg Nr. 36, wo man rechts einschlägt (Wegweiser: Vordere Rotspitze). Kurz danach überquert man eine Wegekreuzung geradeaus in südwestliche Richtung (P 2105). Der rot-weiß markierte Bergweg Nr. 37 wendet anschließend vor der Plimaschlucht nach Osten und führt links bergauf durch einen Lärchenwald bis zu nächster Wegekreuzung, wo man auf den Panoramaweg Nr. 40 trifft. Geradeaus beginnt der Weg Nr. 31. Auf diesem ostwärts bergauf bis zur oberen Baumgrenze und weiter über einen Grashang. Mit den Felsen vom Schönbichl (2636 m) beginnt nun der Aufstieg im Zickzack durch Blockwerk in die Südwestflanke vom Vorderen Rotspitz. Auf einer gerölligen Moräne gabelt sich nach 1¾ Std. der Weg (2923 m). Man steigt nun den Trittspuren folgend hinauf zur sichtbaren Felsrinne hin. Durch diese südwestlich ausgerichtete Rinne führt ein 12 mm Drahtseil hinauf, was den Durchstieg erheblich erleichtert. Nach 15 min. hat man die Gipfelkuppe erreicht. Hier steht ein verschraubtes Metallkreuz mit Box für das Gipfelbuch am Mast.
Abstieg:
Zurück durch die Felsrinne bis zur Weggabelung (12 min.). Anschließend führt der Gletscherlehrpfad (Weg Nr. 37A) südwestwärts zu einer schottrigen Anhöhe (P 2938), dann unterhalb der Gletscherzungen der Veneziaspitzen zu einem grünlich schimmernden (namenlosen) See (2896 m). Oberhalb seines nördlichen Ufers wandert man durch die gletschergeprägte Landschaft zur flachen Südflanke vom Schranspitz oberhalb von einem blau schimmernden (namenlosen) See (2891 m). Danach wendet sich der Weg in westliche Richtung und führt in rechtem Bogen über die Endmoräne Ultener Markt hinab in flaches Tal mit einem Schmelzwasserbach. Dort trifft man auf den Weg Nr. 37, wo man links einschlägt (2580 m). In westliche Richtung überquert man 3 Schmelzbäche. Ersten über eine Brücke und zweiten über einen Steg. Nach 1¾ Std. erreicht man die Marteller Hütte (Rif. Martello, 2610 m) mit ihrer aussichtsreichen Lage. Auf rot-weiß markiertem Weg Nr. 103 steigt man nordwärts ins Tal hinab. Oben unterquert man die Seile der Materialseilbahn zur Marteller Hütte. Unten vor dem Plima-Bach gabelt sich der Weg. Nach rechts gelangt man auf dem Weg Nr. 40 zur alten Staumauer aus dem 19. Jahrhundert (P2318), welche gebaut wurde zum Schutz vor Überschwemmungen damaliger Gletscherseen. Über diese dann zum Weg Nr. 150, welcher nordwärts in leichtem Linksbogen zur Zufallhütte (Rif. Nino Corsi, 2265 m) hinunter führt (40 min.). Alternativ wandert man nicht auf dem Bergweg Nr. 40, sondern überquert geradeaus auf einer Brücke den Bach und stößt dann etwas oberhalb auf den Weg Nr. 150. Auf Wanderweg Nr. 36 steigt man nun hinab zu einer Wegegabelung am Madritsch-Bach. Rechts vom Bach (Rio Madriccio) läuft man hinunter zum Forstweg und nahen Parkplatz (30 min.).
Ergänze diese Route (Schönblick – P 2105 – Schönbichl – Vordere Rotspitze –P 2938 – namenlose Seen - Ultener Markt – Gletscherlehrpfad – Marteller Hütte – Plima-Bach - Zufallhütte – Madritschbach - Schönblick) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Füge dieser Route (Schönblick – P 2105 – Schönbichl – Vordere Rotspitze –P 2938 – namenlose Seen - Ultener Markt – Gletscherlehrpfad – Marteller Hütte – Plima-Bach - Zufallhütte – Madritschbach - Schönblick) deine eigenen Fotos hinzu.
Nr. 3 vom 07.09.2019
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