TourenFührer - Route

Gipfel: Mont Avril, 3347 m

AndréTT

Route: Hotel de Mauvoisin – Tunnels – Ecurie de la Lia – P 1994 - Pont du Lancet – Brücke (P 2181) - Col de Fenêtre – Mont Avril - Col de Fenêtre – P 2181 – Cabane de Chanrion – Brücke (P 2521) – Col de Tsofeiret - Ecuries de Giétro – Barrage – Hotel de Mauvoisi

Hotel de Mauvoisin – Tunnels – Ecurie de la Lia – P 1994 - Pont du Lancet – Brücke (P 2181) - Col de Fenêtre – Mont Avril - Col de Fenêtre – P 2181 – Cabane de Chanrion – Brücke (P 2521) – Col de Tsofeiret - Ecuries de Giétro – Barrage – Hotel de Mauvoisi
Alpine Wanderung
2360 m
13.0 Stunden
Zufahrt:
Auf der Autobahn A9 bis Ausfahrt Martigny / Gd.-St-Bernard, dann südwärts auf kurzem Autobahnstück bis Martigny-Expo und weiter auf der Kantonalstraße 21 ostwärts bis Sembrancher, Hier verläßt man die zum Gr.-St.-Bernardpass im Süden führende Kantonalstraße und fährt weiter ostwärts bis nächsten Ort Le Châble (821. m). Dort biegt man rechts ab und fährt weiter in südöstliche Richtung hinauf ins Val de Bagnes Richtung Fionnay (1491 m) und weiter Richtung Barrage Lac de Mauvoisin. Die Teerstraße endet beim Hotel de Mauvoisin (1841 m).
Routenbeschreibung: Tourenlänge: 30 km (Schwierigkeit: T3 / L):
Vom kleinen Berghotel wandert man in südliche Richtung auf rot-weiss signalisiertem Bergweg südwärts, bis man auf geteerten Fahrweg trifft. Wer westlich vom Berghotel am linken Straßenrand nach einem Wasserbrunnen vor einer Linkskurve parkiert, kann auch gleich den Fahrweg benutzen. 2 anschließende Straßenkehren kürzt man über den Wanderweg ab. An rechter Straßenseite biegt kostenpflichtiger Sentier du Barrage de Mauvoisin ab in den Fels hinein. Anschließend führt der Fahrweg in einen Felstunnel (20 min.). Darin gabelt er sich beim Wegweiser (1975 m). Nach links kommt man zur Dammkrone am nördlichen Ende des Lac de Mauvoisin. Auf dem Rückweg kommt man über den Damm hierher zurück. Man läuft jedoch geradeaus weiter durch den Tunnel auf nun unbefestigtem Fahrweg, welcher verschließbare Türen hat und nachts beleuchtet ist. Nach kurzem Austritt durchwandert man einen 1,5 km langen (nachts beleuchteten) Tunnel, welcher hin und wieder Belüftungsfenster an linker Seite hat. Lange vor einem gewaltigen Wasserfall, der im Berg entspringt und den man über einen befahrbaren breiten Betonsteg überquert, hört man dessen Getöse im Tunnel. Nach dem Ende des Tunnels (17 min.) wandert man auf unbefestigtem Fahrweg in 2 Kehren hinauf zu einer Alpe (2050 m). Von dort dann ziemlich horizontal weiter südwärts in 13 min. zum Wegweiser von Ecurie de la Lia (2115 m). Hier biegt rechts bergauf der Bergweg ab zum Aussichtspunkt Pierre à Vire, bzw. zur Alpe Les Temonés. Man folgt weiter oberhalb des westlichen Seeufers dem Güterweg, der langsam wieder an Höhe verliert. Dabei kommt man an einem Steinhüttchen am rechten Wegrand vorbei. Am südlichen See-Ende hält man sich beim Wegweiser P 1994 geradeaus (Richtung Cabane de Chanrion). Nach links führt ein Weg zur anderen Seeseite und Alm Le Vingt-Huit. Südostwärts erreicht man nach 100 min. die Brücke über den Drance-Bach Pont du Lancet (P 2042). Hier kommt der Höhenweg über La Tsessette an, welcher bei Ecurie de la Lia begann. Es folgt endlich der Bergaufstieg taleinwärts. Die Serpentinen des Güterweges kann man zwischen P 2193 und P 2042 in südöstliche Richtung abkürzen (30 min.). Dann wandert man auf der Schotterpiste horizontal um eine Felskante des Mont Durand herum. Einen nach links abzweigenden Fahrweg ignoriert man zuvor. Beim nächsten Wegweiser verlässt man den Güterweg zur Cabane de Chanrion und biegt rechts (Richtung Fenêtre de Durand) in den Fahrweg hinab zur Drance de Bagnes(15 min.). Diese überquert man von links nach rechts über eine befahrbare Brücke (P 2181). Auf anderer Bachseite wandert man westwärts zu einer Kehre (P 2208) hinauf (10 min.). Dort liegt ein Felsstein mit einer Beschriftung, die man kaum noch lesen kann. Nach rechts zweigt ein rot-weiß signalisierter Weg ab, der bei Tse Bourgo endet. Man bleibt auf dem Güterweg, der nun in südöstliche Richtung zur kleinen Alpe Grand Charmotane (P 2253) führt und in einen Bergweg übergeht. In kurzen Serpentinen wandert man südwestwärts über das Plan Petit Giétro zu flacherem Gelände (P 2657). An linker Seite sieht man die Hinterlassenschaften vom ehemaligen Glacier de Fenêtre. Inzwischen sieht man den breiten Col de Fenêtre. Zu dieser Grenze zwischen dem Val de Bagnes und Alapelline führt der rot-weiss signalisierte Bergweg. Alte schwarz-gelbe Markierungen sind noch sichtbar. Unterwegs trifft man auf 2 Bachüberquerungen. Nach 1,5 Std. gelangt man zum Grenzstein Nr. 2 neben einem Wegweiser (2805 m). Beim tiefsten Punkt des Bergsattels steht der Granitstein Nr. 1 (P 2797). Nach Südwesten führt der Bergweg am kleinen Bergsee Lac Fenêtre vorbei hinab zur italienischen Alpe de Thoule, bzw. nach Ollomont. Beim Wegweiser erinnert auf italienischer Seite eine Gedenktafel an den Sentiero della Speranza und an die italienische Widerstandsbewegung im Aostatal während des II. Weltkriegs. Vom Wegweiser folgt man einer deutlichen Trittspur in nordwestliche Richtung. Zur Orientierung dienen manchmal Steinmandl. Der Weg ist unschwierig und leicht zu finden bei Sicht. Er führt entlang der Staatsgrenze im Zickzack hinauf durch Schutt aus bröseligem Schiefergestein zum schrägen Gipfelplateau. Ab 3000 m kraxelt man zuvor über eine steilere Felsstufe. Den Gipfel schmückt nicht mal eine Steinpyramide (70 min.).
Rückweg:
Zurück zur Brücke über die Drance (P 2182) wie aufgestiegen (1 ¾ Std.). Unmittelbar nach der Brücke führt ein kurzer Abkürzer rechts hinauf zum Güterweg. Auf diesem läuft man kurz in südöstliche Richtung bis zu einer Steinhütte rechts vom Weg (7 min.). Dort verläßt man die Schotterpiste nach links (roter Pfeil am Stein) und folgt den rot-weissen Markierungen hinauf in Richtung Lac de Chanrion. Der Pfad macht jedoch einen rechten Bogen um die Felsen östlich vom See, so dass man den See nicht zu Gesicht bekommt. Kurz vor der Chanrion-Hütte biegt der blau-weiss signalisierte Bergweg südostwärts ab zum Col de Crête Sèche (Staatsgrenze). Die Caban de Chanrion der CAS-Sektion Genf (2462 m) hat man nach 35 min. erreicht. Dort stand ab 1890 eine Holzhütte, welche 1938 durch den Steinbau ersetzt wurde. Sie verfügt über keinen Winterraum. Von der Hütte führt ein Wanderweg in 50 min. hinab zum südlichen See-Ende zu Pont du Lancet, so dass man über den Fahrweg zurücklaufen müsste, den man bereits herlief. Abwechslungsreicher, jedoch weitere Höhenmeter fordernd ist die Wanderung östlich des Sees zur Staumauer über den Col de Tsofereit. Hierzu folgt man dem Wegweiser an der Hütte in nördliche Richtung (Ecuries de Giétro, bzw. Mauvoisin). Links von einem kleinen See läuft man über einen schmalen Grasrücken zum Wegweiser P 2519 auf der Hochfläche Tse dès Violettes, wo man den Güterweg kreuzt. Nach links führt die Schotterpiste zu einem Stauwehr des Baches Dyure du Brenay unterhalb der Brücke (P 2521) über den Wassergraben, welche man nach 30 min. erreicht. Von hier steigt man in 15 min. in einem Linksbogen zum Teil mit Kettenhilfe an rechter Felsseite hinauf zu den Holztreppen am Grassattel Col de Tsofeiret (2628 m). Von hier nordwärts hinab zu verlandenden Lac de Tsofeiret (2572 m) und weiter nach links drehend zum Wegabzweig am P 2524 (20 min.). Geradeaus weiter über Wiesenhänge von Pierracarrô. Bei Las Fontânes geht der Bergweg in eine Schotterpiste über, welche beim bergseitigen Wassertunnel endet(50 min.). Die Schotterpiste läuft man nun unsteil bergab in nördliche Richtung zum P 2183, von wo der Fahrweg in Serpentinen zum See hinunter führt. Eine Kehre kann man zuvor linksseitig abkürzen. Vom P 2183 beginnt rot-weiss signalisierter Bergweg in nördwestliche Richtung zur alten Alpsiedlung Ecuries du Giétro (2180 m). Dort gibt es einen Aussichtspunkt mit Picknick-Bank (20 min.). Von hier führt der Bergweg westwärts hinab zum östlichen Seeufer (Wegweiser: Barrage). Bei einer Felswand steigt man auf 2 Eisentreppen hinab. Der Bergweg mündet in den unbefestigten Fahrweg entlang des östlichen Seeufers. Diesem folgt man nun in nördliche Richtung zur Staumauer. Dabei kommt man an einer Felswand vorbei, wo es MSL-Routen gibt. Auf gegenüberliegender, westlicher Uferseite sieht man den gewaltigen Wasserfall, der aus dem Berg spritzt, welchen man im Tunnel auf dem Hinweg überquerte. Unmittelbar vor einem Tunnel unterquert man einen Wasserfall. Durch den Tunnel gelangt man zum Tunneltor am östlichen Ende der 1958 fertig gestellten 12 m breiten Dammkrone (P 1974). Über den 520 m langen, befahrbaren Damm wandert man nun zum Tunnel an westlicher Seite (P 1975). Durch diesen trifft man auf die Weggabelung im Tunnel, wo man auf dem Hinweg rechts abbog (45 min.). Von hier retour wie aufgestiegen (15 min.).
Stirnlampe
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Nr. 1 vom 25.09.2019
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