TourenFührer - Route

Gipfel: Hinterberg , 2682 m

AndréTT

Route: Vergalden – Bildstock – Brücke (P 1660) – P 1751 – Vergaldaalpe – P 1905 – Rotbühelalpe – Zollwärter-Hütte – Hinterbergjoch – Hinterberg - retour

Vergalden – Bildstock – Brücke (P 1660) – P 1751 – Vergaldaalpe – P 1905 – Rotbühelalpe – Zollwärter-Hütte – Hinterbergjoch – Hinterberg - retour
Schneeschuhtour
1179 m
7.5 Stunden
Zufahrt:
Ab Spätherbst ist die Silvretta-Hochalpstraße gesperrt. Darum ist Anreise ins Montafon im Winter nur von Norden her über die A 14 Ausfahrt Bludenz - Montafon möglich. Oder von Bludenz die Bundesstraße 180, dann 188 ins Montafon bis St. Gallenkirch - Galgenuel. Dort rechts abzweigen ins Gargellental. Im höchsten Kurort des Montafons, Gargellen, hört die Straße auf. Am südlichen Ortsausgang befinden sich mehrere Parkplätze der Schafberg-Luftseilbahn an linker Straßenseite (1423 m). Wer morgens früh dran ist, fährt über die Brücke des Suggadin und findet noch Platz auf kleinem Parkplatz rechts der Straße (1503 m).
Route: (Schwierigkeit: WT 3+ / L+):
Entweder beginnt man vom letztem Parkplatz direkt neben der Talabfahrtpiste (blau: Nr.2a/b, bzw. rot: Nr.1) auf gegenüberliegender Straßenseite. Oder von unteren Parkplätzen nahe der Talstation der Schafbergbahn auf dieser dort endenden Skipiste hinauf. Etwa 150 m hinter der Seilbahnstation sieht man links im Wald langen schmalen Lawinentrichter. Am Sonntag-Mittag, den 4.3.2012, überschüttete eine Lawine den Ziehweg ("Edelweiß-Tour" der Langläufer) ins Vergaldner Wäldle, sowie die Skipiste komplett bis hinunter zum Vergalda-Bach. Ich war damals Augenzeuge. Die Skipiste führt hinauf nach Vergalda (1464 m), dabei zweimal die Straße überquerend. Man wendet sich jedoch schon nach erster Straßenüberquerung nach links und folgt den lila-farbenen Stangen des Winterwanderweges (im Sommer: Güterweg) rechts am Ferienhaus 2St. Hubertus“ vorbei. Der Winterwanderweg beginnt vor der Pizzeria Barga und nördlich von dort beginnendem Kinderschlepplift "Schmuggi Luggi". Der Winterweg führt ostwärts aus der Siedlung heraus zu einem Wäldchen. Nach 20 min. erreicht man einen kleinen Bildstock (P 1588) neben einem Wegweiser. Hier kreuzt man den Sommer-Bergweg (Dorfrundweg) zwischen der Schafberg-Talstation und den oberen Häusern von Vergalden. Geradeaus beginnt nun südostwärts der unsteile Zustieg ins lange Vergaldatal. Nach einer Brücke (1660 m) über den Vergaldner Bach unterhalb und nach einer Hütte (P 1633) hat man 2 Wegemöglichkeiten: entweder oberhalb auf dem Forstweg, oder tiefer entlang des Baches oberhalb dessen linken Ufers. Bei einer Holzbank (P1751) kommen beide Wege wieder beim P 1751 zusammen. Nach einer Wasserfassung der Ill-Werke (1790 m) gelangt man nach einer Stunde zum Wegweiser P 1794, ca. 200 m vor der Alpe Vergalda (1820 m) unterhalb der Südflanke der Valisera. Rechts führt ein Güterweg über die Brücke über den Vergaldner Bach zu einer Holzhütte. Dies ist der Zustiegsweg zum Vergaldener Schneeberg. Von der Alpe läuft man anfangs weiter noch sanft bergauf stets an linker Seite vom Bachtobel dem Sommerweg folgend. Dann beginnt nach 40 min. ab dem P 1905 der Aufstieg durch eine ca. 28° steile Hangmulde zur Rotbühelalpe (2103 m), welche ziemlich lawinensicher an eine Felswand gebaut wurde (20 min.). Unterhalb vor der Jagdhütte biegt man jedoch nach rechts ab und kurvt in großem Rechtsbogen in Richtung Zollwärter-Hütte (2198 m). Dort kreuzt man den Sommerweg zwischen Valzifenzer Joch im Westen und Vergaldner Joch im Osten. In südöstliche Richtung steigt man nun über gewellte Hänge (nie steiler als 26°) stets aufwärts den flachen, breiten Mittelberg vor sich zum Hinterbergjoch rechts davon (75 min.). Ein felsiger, nördlicher Vorgipfel vom Hinterberg (P 2618) wird zuvor links (östlich) umgangen. Vom Hinterbergjoch (2581 m) nun in 20 min. über breiten Nordost-Rücken nicht steiler als 30° hinauf zum flachen Gipfel, den nicht mal eine Steinpyramide ziert. Von hier hat man jedoch interessante Ausblicke zur Silvretta im Südwesten. Je nach Verhältnisse kann man schon vor dem Hinterbergjoch rechts abbiegen und mehr nordseitig aufsteigen. Über den Hinterberg verläuft die Grenze zwischen Graubünden und Vorarlberg. Abstieg: zurück wie aufgestiegen (2,5 Std.).
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Nr. 1 vom 16.02.2020
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