TourenFührer - Route

Gipfel: Hanauer Hütte, 1922 m

AndréTT

Route: Hanauer Klettersteig

Hanauer Klettersteig
Klettersteig
schwer
565 m
5.0 Stunden
Anfahrt:
Auf der Bundesstraße B 198 entweder von Westen (Arlberg) in Richtung Häselgehr (1006 m), oder von Nordosten (Weißenbach) in Richtung Elmen (976 m). Zwischen Häselgehr und Elmen zweigt die L 266 aus dem Lechtal südwärts ab hinauf durch das Bschlabertal zum Hahntenn-Joch (1894 m). Wer von Südosten (Imst) anreist, fährt aus dem Inntal auf der L 246 hinauf zum Hahntenn-Joch und ab dort auf der L 266 wieder hinab bis zum Links-Abzweig unterhalb von Pfafflar. Die 500 m lange Stichstraße führt zu der Siedlung Boden im Außerfern (1356 m). Bei der Rechtskurve im Ort zur Pension Bergheimat, biegt man links ab und fährt in einer 180° Rechtskurve, um danach links abzubiegen zur Brücke über den Fundaisbach. Von da ab beginnt ein unbefestigter Fahrweg ins Angertal, wo nach 400 m rechts ein geschotterter Parkplatz kommt.
Zustieg:
Ab dem Parkplatz ist die Schotterpiste für öffentlichen Fahrverkehr verboten. Wer mit dem Velo unterwegs ist, fährt durch den Angerleboden weiter bis zum Ende der Schotterpiste an der Talstation der Materialseilbahn zur Hanauer Hütte (40 min. zu Fuß). Bis dorthin ist der Fahrweg nicht steil. Unterwegs kommt man an einer Jagdhütte vorbei. Die Hanauer Hütte sieht man schon von unten auf dem grasigen Felsbuckel. Der rotweiß markierte Bergweg führt taleinwärts zu einer Bachüberquerung. Danach beginnt der Aufstieg. Bei einer Wege-Gabelung hält man sich links. Nach rechts führt ein etwas schwerer Aufstiegsweg zur Hanauer Hütte. Auf halber Höhe zweigt nach links der Zustieg zur nahen Felswand ab (25 min.). Am Wandfuß sieht man die Klettersteig-Tafel mit der Abbildung des Steigverlaufs (5 min.).
(Schwierigkeit: KS 4+, bzw. D-):
Der Einstieg beginnt einfach als Linksquerung über ein Felsband. Danach teilt sich die im Jahr 2010 gebaute Route. Gerade hinauf führt ein seilgesicherter Steig direkt zur Hanauer Hütte (Schwierigkeit: KS 2+). Nach links klettert man weiter auf dem Band zur Bachschlucht hin entlang ostseitig liegender Kalksteinwand. Jeder einzelne Seilabschnitt ist mit Blechmarken nummeriert. Dann umklettert man eine Felskante und hinauf zu einer wackeligen 3-Seil-Brücke. Diese kann man rechts umgehen. Auf gegenüberliegender Seite der Felsbucht geht es auf Eisenbügeln hinauf zu einer glatten Felskante. Bei folgender Linksquerung gibt es nach oben hin einen Notausstieg. Nach der Querung führt das Seil wieder hinunter zur Schlucht. In dieser quert man dann weiter bachaufwärts bis zum Betonhäuschen mit der Wasser-Turbine. Dort endet das Seil (1 Std.).
Rückweg:
Vom Stromerzeugungshaus folgt man dem grünen Wasserrohr mal an rechter, mal an linker Seite durch Latschen zum oberen Ausgang der Schlucht. Auf einer Graslichtung gibt es einen kleinen Stausee. Davor trifft man auf den Wanderweg Nr. 621 (10 min.). Vor diesem biegt man rechts ab zum Wegweiser und nordwestwärts zur kleinen Kapelle und zur Hütte. Von dort dann den rot-weiß signalisierten Bergweg hinab bis zum Abzweig zum Klettersteig. Ab hier weiter zurück, wie aufgestiegen (100 min.).
KS-Set, Helm
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Nr. 2 vom 17.07.2020
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