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Gipfel: Piz Grisch, 3060 m

Kolkrabe

Route: Rundtour Alp Sut Fuina: Aufstieg NW-Grat, Abstieg SO-Grat

Rundtour Alp Sut Fuina: Aufstieg NW-Grat, Abstieg SO-Grat
Alpine Wanderung
1400 m
8.0 Stunden
Normal fahrbarer Weg bis Prada Sura (1774m). Karrenweg und Wanderweg bis Alp Sut Fuina (1872m). Dem ehemaligen Zustieg zur Eisenmine von Plattas Alvas folgen. Auf ca. 2120m in die grasige mit Steinen übersäte Flanke gegen das östliche Ende der grauen senkrechten Wand bei P 2302 hineinqueren. Bei P 2302 über die Schrofen-Flanke erst gegen Westen aufsteigen und dem logischen Verlauf der Schrofen etwas über 2400m in einem "S" wieder gegen Osten und kurz darauf gegen Südwesten in die Blockhalle und nun dem Grat oder leicht östlich davon folgen. Bei 2928m wird der Grat schärfer und besteht nun aus grossen blockigen mehr oder weniger stabilen Türmen. In den Flanken um den Grat sind die Felsbrocken nicht so solide. Es sind sicher diverse Routen möglich: Drüber, westlich oder auch östlich der Kante. Bei 3021m erreicht man den Vorgipfel. Über leichtes, aber immer noch mühsames Block- und Geröllgelände erreicht man über den Grat oder südlich davon den Hauptgipfel des Piz Grisch.
Für den Abstieg sind stehen diverse Grate zur Verfügung. Der NO-Grat schien uns mit der ausgebrochenen Stelle zu schwierig zu sein (ausgezeichnete Beschreibung im Eintrag von Patrick Mattioli (RIP) mit Skizzen). Der Südwest-Grat wäre objektiv einfach, aber man kommt nur noch über riesige Umwege zurück zum Startpunkt. Dann blieb nur noch der SO-Grat. Dieser besteht im oberen Bereich aus einer steilen Geröllhalde, die bis zu einem Absturz runterführt. Man kann Wegspuren und den aufgestellten Längsspuren runter folgen. Beim Absturz hat man zwei Möglichkeiten:
A) Man geht westlich auf eine Rippe, auf der ein Steinmännchen steht und dann weiter westlich in eine Senke runter. Von der Senke aus ist ein rotes Fixseil wieder etwas östlich erkennbar. Dieses ist nur kurz und geht fliessend in ein staubiges Kletterseil rüber, das einem zumindest auf eine kleine Terrasse führt, auf der wiederum ein Steinmännchen steht. Unterhalb der Querung geht es eklig in eine tiefe Rinne runter. Den beginnenden Grat unterhalb des Absturz erreicht man via Wegspuren und einer Kette. Man gelangt so in eine Gratkerbe.
B) Man sucht eher im östlichen Bereich des Absturzes nach dem Ende des Stahlkabels. Wir haben dieses nicht gesehen, da einem die Steinmarkierungen gegen Westen leiten. Das Stahlkabel führt in einem scharfen Bogen direkt durch die Wand in die besagte Gratkerbe runter.
Nach der Gratkerbe klettert man leicht einige Meter auf den Grat hoch und gelangt via Wegspuren zu diversen Geröllrinnen, die östlich in den Talkessel abbrechen.
Im Talkessel bei den Laiets gelangt man erst weglos, westlich haltend (westlich von allen entspringenden Bächen) über eine weitere Stufe zur Alp Mos. Von dort führt der Wanderweg "Savognin - Ausserferrera" wieder zum Startpunkt zurück.
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Nr. 1 vom 08.08.2020
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