TourenFührer - Route

Gipfel: Elferspitze / Cima Undici, 2926 m

AndréTT

Route: Schönebenhütte – Skipiste Nr. 2 – Bergstation Höllenbahn – Steinmannsattel – unterhalb P2599 –Plan Spodanella – NO-Grat – Elferspitze – NW-Grat – Zwölfer – P 2763 – Gampertal – P 2263 – Schöneben - Schönebenhütte

Schönebenhütte – Skipiste Nr. 2 – Bergstation Höllenbahn – Steinmannsattel – unterhalb P2599 –Plan Spodanella – NO-Grat – Elferspitze – NW-Grat – Zwölfer – P 2763 – Gampertal – P 2263 – Schöneben - Schönebenhütte
Alpine Wanderung
828 m
6.0 Stunden
Zufahrt:
Von Norden (Inntalautobahn A12) kommend auf der Reschenstraße (B 315) durch den Fließertunnel über Pfunds und Nauders nach Reschen (Resia) südlich vom Reschenpass (von Norden kommend), oder von Süden (Schludern) her auf der Staatsstraße SS40 zum Reschensee. Entweder im Ort Reschen am Nordufer die mautfreie Straße nach Rojen hinauf, oder dorthin vom Ort St. Valentin a.d. Haide unterhalb des Skigebiets nördlich des Zehnerkopfs entlang. Nach dem Rechtsabzweig zum Alpengasthof "Bergkristall“ kehrt die schmale Teerstraße bei der Skihütte (1940 m) nach links und man fährt weiteres Stück Straße hinauf zum kleinen Parkplatz vor der Schönebenhütte (2109 m). Im Winter ist die Straße nach der Kehre meist gesperrt, so dass man bei der Skihütte versucht zu parkieren.
Route: (7,5 km, Schwierigkeit: T4+)
Vom Holzwegweiser bei der Schönebenhütte neben der Bergstation der Kleingondelbahn von Piz nach Schöneben wandert man (Richtung Zehner, bzw. Elfer) auf der Schotterpiste (im Winter blaue Skipiste Nr.2) südwärts bergauf (Weg-Nr. 9B) zur Bergstation der Kleingondelbahn (nur Winterbetrieb) Höllental (2307 m) oberhalb vom künstlich angelegten Speichersee für die Schneekanonen. Von dort in einer Rechtskurve der Piste zur Bergstation des 6er-Sessellifts der Jochbahn hin. Jedoch bereits davor verlässt man nach links das Ende der Schotterpiste und folgt dem rot-weiß markierten Sommerweg (Nr. 9B) hinauf in die westlich (linke) Flankenseite vom Zehner(kopf) bis zum Sattel mit einem Steinmann. Hier biegt nach rechts der Steig zum Zehner(kopf) ab (Weg-Nr. 9A). Während die Winterroute durch eine flache Mulde wieder hinab führt, läuft man auf dem Sommerweg durch unsteile Südwest-Flanke vom Grubenkopf (P 2599) südwärts, ohne seine Kuppe zu erreichen, bis zum Südgratende vom Zehner(kopf). Dort trifft man wieder auf den scharf von rechts ankommenden Gratsteig (Nr. 9A) über den Zehner östlich vom Zwischenkopf (P2630). Etwas nach rechts drehend überläuft man oberes Ende der Hochhänge der Plan Spondanella zum unteren Ende des Nordostgrats der Elferspitze hin (2¼ Std.). Ab hier beginnt der Aufstieg zum Ziel in kurzen Kehren stets rechts vom eigentlichen Grat, welcher nie steiler wird als 33°. Nicht zu weit vom Grat mit steilerem Abbruch an seiner linken Seite, steigt man hinauf zum breiter werdenden Rückenende des flachen Gipfels (50 min.). Auf diesem steht eine kleine Wetterdaten-Meßstation mit Miniatur-PV-Panel, 20 m nordostwärts davon das Holzkreuz, etwas unterhalb vom höchsten Punkt.
Abstieg: Über unsteilen (nicht mehr als 30° Neigung) Nordwestkamm übersichtlich, nicht linkshaltend, hinab zum Sattel südöstlich vom Zwölferkopf (2750 m) und wieder unsteil auf breiten Kamm des Zwölferkopfes (Cima Dodici, 2783 m) mit seinen beiden Steinmännern. Während die Winterroute nach rechts (nordwestwärts) hinab sich anbietet, steigt man bei nicht zu viel Schnee rechtshaltend hinab und folgt rot-weiß markierter Sommerroute (Weg-Nr. 8) hinab zum flachen Sattel, bevor kurzer Südgrat zur nächsten Erhebung (P 2559) beginnt. Davor wendet sich die Route nach Osten und führt hinab ins Gampertal. Dort (2445 m) trifft man auf den rot-weiß signalisierten, jedoch kaum erkennbaren Wanderpfad (Nr. 8B), der vom Plan Spondanella hierher führt (kein Wegweiser, 1 Std.). Ab hier den Wegspuren nordwärts folgend hinunter zum beginnenden Bach, welcher im unteren Rojatal in den Rio Roja hineinfließt. Anfangs links von ihm, wird er dann nach rechts überquert, so dass man auf eine sichtbare Traktorspur trifft (2236 m). Auf dieser rechtsdrehend kurz bergauf, dann nordwärts hinab zu beginnendem Schotterweg unter den Seilen des Winter-Lifts der Rojen-Sesselbahn hindurch danach halbrechts drehend unter den Seilen des Winter-Lifts der Fraiten-Sesselbahn hindurch zurück zum Berggasthaus Schöneben (1¾ Std.).
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Ergänze diese Route (Schönebenhütte – Skipiste Nr. 2 – Bergstation Höllenbahn – Steinmannsattel – unterhalb P2599 –Plan Spodanella – NO-Grat – Elferspitze – NW-Grat – Zwölfer – P 2763 – Gampertal – P 2263 – Schöneben - Schönebenhütte) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Füge dieser Route (Schönebenhütte – Skipiste Nr. 2 – Bergstation Höllenbahn – Steinmannsattel – unterhalb P2599 –Plan Spodanella – NO-Grat – Elferspitze – NW-Grat – Zwölfer – P 2763 – Gampertal – P 2263 – Schöneben - Schönebenhütte) deine eigenen Fotos hinzu.
Nr. 2 vom 20.10.2020
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