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Gipfel: Pizasc / Il Pizzaccio, 2591 m

AndréTT

Route: Campagna – Furt P 730 – P 947 – Strommast EGL9 – Alp de Crasteira – Alp de Quarnei - Strommast EGL20 - P 1988 – Paligneira – Passo Forcola – Westtraverse – Passo di Lendine – Pizasc - retour

Campagna – Furt P 730 – P 947 – Strommast EGL9 – Alp de Crasteira – Alp de Quarnei - Strommast EGL20 - P 1988 – Paligneira – Passo Forcola – Westtraverse – Passo di Lendine – Pizasc - retour
Alpine Wanderung
2000 m
12.0 Stunden
Zufahrt:
Von Norden (Chur) kommend auf der A 13 durch den S. Bernardino-Tunnel bis Ausfahrt Mesocco-Sud. Von dort auf der Kantonalstraße 13 südwärts Richtung Soazza. Wer von Süden (Bellinzona) anreist, kommt ab Ausfahrt Lostallo auf der Kantonalstraße 13 nordwärts dorthin. Bei der südlichen Ortabfahrt nach Soazza hinauf biegt man auf gegenüberliegender Straßenseite ostwärts ab und überquert auf einer Straßenbrücke (Al Pont, 564 m) die Moesa und unterquert die Autobahn. Unmittelbar danach biegt man rechts ab und fährt ein schmales Teersträßchen südwärts Richtung Campagna. Vor dem Gehöft bei Pont del Sass und vor dem Ri del Corn biegt man links ab und fährt eine schmale Teerstraße leicht bergauf bis kurz bevor die Bitumenauflage nach einem kleinen Parkplatz an rechter Straßenseite (590 m) endet.
Route: (17 km; Schwierigkeit: T 5-):
Vom Parkplatz wandert man einige Meter bergauf zum Wegweiser Campagna bei einem Brunnen. Richtung Forcola folgt man der Linkskurve zu einem Feld. Vor der Talstation des Materiallifts nach Crasteira biegt man rechts ab und wandert den Wiesenhang rechts von der weißen Kapelle zum Wald hinauf. Von dort beginnt ostwärts die Schlucht des Ri del Corn. Ein Schild warnt vor Steinschlaggefahr. Stellenweise durch in den Fels gehauenen Bergweg an (in Aufstiegsrichtung gesehener) linker Schluchtseite gelangt man zu einer geröllreichen Furt, welche offensichtlich regelmäßig zerstört wird, wovon alte Brückenbefestigungen weiter oberhalb zeugen (P 730). Zuletzt am 12.6.2019. Zwei neue Holzstege ermöglichen den Übergang trockenen Fußes. Viele Treppen führen nun steil bergauf durch den Mischwald. Die Wegführung wurde nach dem Murenabgang geändert. Nicht wie bisher schluchteinwärts, sondern rechts haltend führen ab 2019 neu angelegte Holz- und Felssteintreppen südwärts bergauf. Weiter oberhalb stößt man wieder auf alte Führe, die von links ankommt, kurz vor den Ruinenresten nach P 947. Nun weiter südwestwärts bis zu einer Linkskehre, wo man einen Rechtsabzweig nach Ormera (P 1056) ignoriert. Nun nicht mehr so steil in östliche Richtung über viele Felssteintreppen bergauf. Dabei kommt man an einer kleinen Quelle rechts des Wegs vorbei, wo ein kleiner Becher aus Blech hängt. Anschließend läuft man durch den Gitterstrommast mit Nr. EGL9 hindurch (1¾ Std.). Bis zum Grenzpass folgt man nun immer mehr oder weniger den 20 kV-Überlandleitungen. Man wechselt von rechter Bachseite anschließend auf linke zur großen beginnenden freien Hochfläche hin. 5 min. später stößt man nach einem Gedenkstein von 2003 auf eine kleine offene Schutzhütte links von der Bergstation der Materialseilbahn. Links hinauf zu den Rustikos der Alp de Crasteira (1418 m), wo es einen großen Brunnen gibt. An dessen Speier befindet sich ein Kugelhahn, mit dem man den Wasserstrahl reduzieren kann. Der rot-weiß signalisierte Wanderweg führt Wiesen gemächlich eine breite Schneise entlang in südöstliche Richtung der Stromleitung folgend zum Lärchenwald hin. Ein Bach wird überquert. Nach 1 Std. gelangt man zu 2 intakten langen Steingebäuden der Alp de Quarnei (1754 m). Vorbei an 5 Ruinenresten überquert man wieder einen Bach. Der Stromleitung folgend quert man wieder einen Bach. Nach 40 min. passiert man rechts den Gitterstrommast mit Nr. EGL20. Der Lärchenwald wird nun lichter und endet bei einem quadratischen Betongebäude mit Flachdach (P 1988). Etwas südlich von ihm steht eine sehr kleine, offene Schutzhütte in Rustico-Bauweise (5 min.). Ab hier wandert man quer in offenem, flachen Hanggelände zum nun erkennbaren Grenzpass hin. Dabei übert man 3 Bäche. An dessen linken Ende erhebt sich das Ziel nördlich des Übergangs. Dieser Saumpass innerhalb der Tambo-Gruppe ist sogar in der Straßenkarte M 1:200000 eingezeichnet (nicht zu verwechseln mit dem Passo Forcola di Livigno). Während der Überlandleitungen rechts vom Pass die Ländergrenze überqueren dreht man in leichtem Linksbogen von ihnen weg zu einer unsteilen Fels- und Geröllschwelle hin. Von dieser nun hinauf zum flachen Pass Forcola (45 min.). Auf italienischer Seite im Osten beginnt die Gemeinde Gordona im Val San Giacomo. Auf dem Grenzpass stehen der schweizerische gelbe Wegweiser (2226) und etwas nördlich höher der italienische silberne. Von letzterem beginnt auf bündnerscher Seite eine horizontal bis diagonale Traverse durch die Westflanke des Pizasc. Im ersten Abschnitt ist diese gefährdet durch Felsbruch von oben. Danach schlängelt sich die rot-weiß signalisierte Führe durch eine Felsscharte unschwierig zum Passo di Lendine (Bocchetta de Lenden, 2322 m). Den breiten Sattel erreicht man nach 45 min. Etwas unterhalb von diesem liegt auf italienischer Seite der Lago Caprara (2288 m). Bereits vor dem Sattel biegt man scharf rechts ab und beginnt den Aufstieg zum Ziel links vom Nordgrat. Anfangs findet man Trittspuren und Steinmandl, die nach oben hin rarer werden. Während die Sommeroute laut Karte und alten Beschreibungen zu einem Felsbuckel links von der Nordflanke hinführen soll, folgt man je nach (Schnee-)Lage mehr rechts und schwenkt vor dem rechten steilen Nordgrat gerade nach oben hin zu einer schrägen 4 m langen Felsplatte 10 m unterhalb vom Gipfel. Diese überwindet man kurz, fast schon an linker Seite piazzend (K 1) zum auslaufenden Gipfelgelände (40 min.). Ein modernes feuerverzinktes Gipfelkreuz ziert den Gipfel. An einem Stein daneben findet man 3 Erinnerungsmedaillons vor.
Abstieg: Auf selbem Weg zurück, bzw. von der Bocchetta de Landen direkt hinab zur Hochfläche Paligneira, dabei an geeigneter Stelle den Bach überquerend (4¾ Std.).
ggfs. Steigeisen, wenn die Nordflanke verfirnt, oder vereist ist.
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Nr. 2 vom 30.11.2020
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