TourenFührer - Route

Gipfel: Schafreiter / Scharfreuter, 2101 m

AndréTT

Route: P 854 / Oswaldhütte – Rumelau – Mooslahneralm – Westkamm – Schafreiter - retour

P 854 / Oswaldhütte – Rumelau – Mooslahneralm – Westkamm – Schafreiter - retour
Schneeschuhtour
1249 m
5.3 Stunden
Zufahrt:
Von Norden entweder über die Autobahn A8 bis Ausfahrt Holzkirchen und auf der B 13 südwärts über Bad Tölz zum Sylvenstein-Stausee und weiter westwärts bis Vorderriß (782 m). Wer von Westen (Garmisch-Partnkirchen) anreist, kommt über die Deutsche Alpenstraße (B 2 bis Krün, ab Wallgau dann mautpflichtige Straße entlang der Isar dorthin. Von Vorderriß fährt man südwärts das 4 km lange Sträßchen TÖL24 ins Rißtal. Ab Ortsausgang beginnt das Naturschutzgebiet (NSG) „Karwendel und Karwendelvorgebirge“, in welchem es nicht gestattet ist, außerhalb dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen KFZ abzustellen, zu zelten, oder in KFZ zu übernachten entsprechend der Verordnung vom 29.12.1982 der Regierung von Oberbayern. Zwischen den Häusern von Vorderriss bis zur südlichen Landesgrenze am Rißbach gibt es jedoch lediglich nur noch 3 Parkierungsmöglichkeiten: Nach 1,1 km in der Parkbucht „Angerl“ (807 m) rechts von der Straße beschränkt in der Zeit zwischen 06:00 und 22:00 Uhr. Nach weiterem Kilometer in kleiner Schotterbucht an linker Straßenseite ohne zeitliche Begrenzung (822 m). Und nach 1,4 km am rechten Straßenrand entlang des unbefestigten Randstreifens bis zum ovalen Zeichen der Bayerischen Landesgrenze an linker Straßenseite (855 m) und vor der Brücke über den Rißbach. Bei den in bisher gedruckten Wanderkarten (z.B. DAV-Karte BY12 Karwendelgebirge Nord; Kompass 26 Karwendelgebirge), Literatur (z.B. Rother Skitourenführer „Bayerische Alpen“), oder in Tourenberichten erwähnten öffentlichen Parkplätzen am Sammelpunkt TÖL-2031 (Rechtsabzweig zum P 821) und Sammelpunkt TÖL-1014 (Oswaldhütte) wurden seit geraumer Zeit die Richtzeichen „Parken erlaubt“ (entspr. Anlage 3 zu § 42 (2) StVO) entfernt. Seit dem kontrolliert das NS-Ranger-Duo auf Provisionsbasis an Schönwettertagen mittags und in der Sommerzeit auch spät abends das Sträßchen auf Verstöße gegen das Parkieren außerhalb der 3 o.g. Parkflächen (€ 55,00) und Übernachten im NSG (€ 125,00, Stand 2021). Während der Bayernatlas (https://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?lang=de&topic=ba&bgLayer=atkis&catalogNodes=11,122&layers=tk_by&E=685695.21&N=5266097.16&zoom=10) im Jahr 2020 den Parkplatz TÖL-2031 noch auswies, wurde dieser darin inzwischen nun gelöscht.

Route: (10 km, Schwierigkeit: WT 3+):
Je nachdem, wo man beschränkte Parkierungsmöglichkeit findet, orientiert man sich zum Richtzeichen Nr. 314-20 gem. § 42 (1) StVO, dem blauen Schild „Parkplatzanfang“, also wo die dritte Parkierungsmöglichkeit beginnt. Auf gegenüberliegender Sandbucht steht das Info-Schild über das NSG, sowie die Tafel „Natürlich auf Tour“ vom DAV neben dem gelben Wanderwegweiser zur Tölzer Hütte. Von hier wandert man dem Forstweg in südliche Richtung durch den Mischwald unsteil hinauf zur ersten Weggabelung (940 m), wo man sich links hält (10 min.). Von hier sind es nun 7 Kehren in östliche Richtung hinauf zur Mooslahneralm. Nach der letzten Kehre verlässt man beim grünen runden DAV-Schild den Sommerweg über P 1436 zur Moosenalm nach rechts (55 min.). Kurz danach passiert man die DAV-Infotafel über das Wald-Wild-Schongebiet zwischen Moosenalm und Schafreiter, sowie zwischen Moosenalm und dem Wiesbauern Hochleger, durch welche die Sommer-Wanderwege führen. Diese Wege sollten darum in der Winterzeit gemieden werden. Nach der Info-Tafel gelangt im rechten Bogen in 5 min. zur Mooslahneralm (1398 m). Je nach Verhältnisse kann man ab letzter Linkskehre den Güterweg verlassen und diesen geradeaus links vom Kälbergraben geringfügig abkürzen hinauf zur Mooslahneralm. Vor dieser biegt man links ab und beginnt eine breite Hangschneise ostwärts aufzusteigen, also weiter südlich als vom Sommer-Wanderweg. Nach oben hin nimmt die Steilheit etwas zu (25°). Ebenso der lichte Bewuchs. Je nach Verhältnisse entweder geradeaus hinauf durch eine bewachsene Hangmulde zum Westkamm (bis zu 33° Neigung). Oder ab ca. 1640 m diese nach rechts verlassend und sich seinen Weg suchend durch lichtes Latschengestrüpp im Zickzack südostwärts hinauf, bis man den breiten, flachen und freien Westkamm erreicht (1 Std.). Hier dreht man nach rechts und folgt dem Kammverlauf unsteil bergauf in östliche Richtung, sich dabei von linken Wächten fernhaltend. Inzwischen erblickt man auch den Gipfel. Bei einem flachen Grassatttel kann man ggfs. seine Laufgeräte deponieren, je nach Schnee-, Wind- und Wächtenverhältnisse und Spurenlage. Über die pultförmige Nordseite wenig unterhalb vom Westkamm bahnt man sich seinen Weg, oder folgt meist der Spur zum flachen Gipfelbuckel, auf dem das Holzkreuz von 2003 steht (30 min.).
Abstieg: Auf selben Weg hinunter, wie aufgestiegen (2¼ Std.).
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Nr. 1 vom 14.02.2021
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