TourenFührer - Route

Gipfel: Monte Torrione, 1984 m

AndréTT

Route: Überschreitung (Finero – Provola – A. Mut – Rif. Lidesh – Passo Crosit – Mte. Torrione – Btta. di Terza –A. Val Viccio – Prebusa – Finero)

Überschreitung (Finero – Provola – A. Mut – Rif. Lidesh – Passo Crosit – Mte. Torrione – Btta. di Terza –A. Val Viccio – Prebusa – Finero)
Alpine Wanderung
900 m
10.0 Stunden
Anfahrt: Auf der Autobahn A 13 von Norden durch 6,6 km langen San Bernardino-Tunnel, von Westen auf der A 2 durch den St. Gotthard-Tunnel bis Abfahrt Bellinzona-Süd. Wer von Süden auf der A 2 anreist (Lugano, Chiasso), verläßt diese schon bei Rivera. Westwärts weiter zur meist unterirdischen Stadtautobahn von Locarno. Nach dem Tunnelende biegt man rechts ab Richtung Vallemaggia, bzw. Centovalli. Nordwestwärts fährt man am rechten Ufer des Flusses Maggia bis zum Linksabzweig der Straße über die Ponte Brolla nach Tegna (254 m). Von dort auf der stellenweise schmalen Straße über den Ort Intragna (339 m) durch das Centovalli Richtung Domodossola. Nach der Grenze zu Italien fährt man auf der SS 337 im Val Vigezzo bis zum Ort Malesco (725 m). Dort biegt man südwärts ab in die Via Col. Attilio Moneta (SS 631). Auf dieser nordostwärts weiter nach Finero im Valle Cannobina (896 m). Entweder parkiert man dort unmittelbar hinter der Linkskehre unterhalb der Kirche San Gottardo auf beleuchteter Parkterrasse an linker Straßenseite. Oder fährt auf der Via Cannobio noch weiter und biegt am östlichen Ortsende rechts ab in die Teerstraße Via Martiri 23 Giugno 1944. An linker Straßenseite gibt es dort einen großen Schotterparkplatz zum Parkieren.
Route: 22 km; (Schwierigkeit: T5 / KS 1):
Von der Parkterrasse läuft man an der Kirche vorbei zur Straßenkehre und gelangt in eine kleine Gasse. Unmittelbar vor einer Minibar biegt man links ab und wandert durch schmale Gasse zur Via dei Portici. Südwärts gelangt man über eine kurze Rasenrampe zur Via Martiri 23 Giugno 1944 rechts vom Schotterplatz. Man überquert die Straße zum Wegweiser (Richtung Provola, bzw. Gurro) und wandert auf einem Wiesenweg an der Talstation der Materialseilbahn vorbei geringfügig bergab zu einer Beton-Brücke über die Il Fiume und auf gegenüberliegender Seite die Treppen hinauf. Nach 20 min. gelangt man zu einer Wiese mit einem rosafarbenen Haus wo der Wegweiser der Ferienhaussiedlung Provola (920 m) steht. Kurz halb links haltend (Richtung Daila, bzw. Gurro), dann trifft man nach dem letzten Haus der Ferienhaussiedlung auf ein Sträßchen, bzw. die Grande Traversata delle Alpi (GTA) nach 1 min. Dort steht nächster Wegweiser, wo man sich scharf rechts hält (Richtung Prebusa, bzw. Monte Torrione). Von hier überblickt man den Ort Finero. 3 min. später biegt links beim Wegweiser (Provola 930 m) der Bergweg ab Richtung Alpe Mut, bzw. Bivacco Lidesh. Rechts an einer Wasseranlage vorbei beginnt ab hier langer Aufstieg durch einen Buchenwald. Der rot-gelb und rot-weiß signalisierte Wanderweg S25 führt in südliche Richtung. Auf ca. 1350 m Höhe hat man Aussicht zum karken Bergrücken des Gridone entlang der Grenze zum Tessin, zum Monte Torrigia und hinunter ins Valle Cannobina. Eine Felsbarriere wird links über einige kleine Felsstufen umgangen. Nach 1 ¾ Std. gelangt man auf einen Grasrücken mit den Überresten ehemaliger Alpe Mut (Alpe Motto). Beim Wegweiser A. Mut 1493 m, bzw. gelbem Pfeil auf Felsstein hält man sich halb rechts gen Süden (Richtung Btta. Lidesh, bzw. Passo Crosit). Westlich des Motto Cantè (P 1618) folgt man dem Bergweg stellenweise auf mit Ketten gesicherten grasdurchsetzten Felsbändern An einer Stelle überwindet man eine Grasbucht auf einem T-Eisenträger. Nach 35 min. überschreitet man einen Rasensattel ( m), wo man sich rechts hält und den Pfad geradeaus ignoriert. Dann quert man weiter in südwestliche Richtung zum kleinen Felssattel Bocchetta Ladesh (8 min.), wo ein Wegweiser in den Alpenrosensträuchern liegt. Von hier erblickt man das nahe Rifugio Ladesh. Zu diesem steigt man hinab in 5 min. Von der kleinen Selbstversorgerhütte Rifugio del Lidesch (1590 m) hat man Tiefblick zum Monte Colmine und den Dörfern im Valle Cannobino. Unterhalb vom Fahnenmast gibt es einen Wasserbrunnen. Dortigem Hinweis zufolge (kein Trinkwasser) sollte man das Wasser vor Genuss abkochen. Denn es wird über eine Regentonne als Wasserspeicher dorthin geleitet. In südwestliche Richtung setzt man den Bergweg S25 fort in südliche Richtung, wobei es wieder eine mit Ketten gesicherte Felstraverse gibt. Nach 25 min. kommt man zu einem Linksabzweig, wo einst ein Wegweiser stand. Der rot-weiß markierte Weg führt ostwärts hinab zu den Alpen Vandra und L’Alpone. Man bleibt jedoch geradeaus. Der Pfad wird stellenweise kaum noch sichtbar. Die alten gelb-roten Markierungen sind ab hier rar. Man folgt den Trittspuren hinauf zum breiten Sattel Passo delle Crocette (Passo Crositt, 1781 m) in 20 min. Kurz vor diesem klebt an rechter Seite auf einem Felsstein ein kleines Souvenirschild vom 17.8.1972. Beim Wegweiser hält man sich rechts (Richtung Btta. Terza). Links vom SO-Grat beginnt nun der alpine und anspruchvollste Kraxel-Teil der Route (KS1). Rot-gelbe mit weißem Strich übermalte Markierungen sieht man nur noch wenige. Klettersteigähnlich zieht man sich mit Ketten durch eine nasse Bachschlucht hoch, wobei man von rechter Seite zur linken wechselt. Durch Steilgrasgelände visiert man anfangs einen markanten Felsturm an. Unterhalb und vor diesem schwenkt man jedoch nach rechts und überwindet eine grasbewachsene Felsstufe. Nach einer kleinen Tobel-Traverse steigt man an linker Tobelseite hinauf zu einem markanten Gratsattel. Von diesem dann nach links hoch wenige Meter zum Gipfel-Steinmann mit einem Mini-Kreuz aus Eisen (1 Std.).
Abstieg: Man läuft auf dem Grat einige Meter in südwestliche Richtung nicht bis zum höchsten Punkt (Trittspuren). Sondern nur ca. 20 m bis zu einem Felsstein am Boden, wo kaum bemerkbar ein kleiner, kaum noch sichtbarer gelber Pfeil nach links zeigt. Hier steigt man rechts steil durch Grasgelände hinab und traversiert in südwestliche Richtung unterhalb vom SW-Grat runter und rauf zu einem Sattel. Von dort weiter ziemlich horizontal links vom Grat zur Bocchetta di Terza (1836 m) in 1 Std. Kurz vor dem Wegweiser kommt man einer kleinen Messstation der Biodiversität vorbei. Im Sattel beim Wegweiser stößt man auf rot-weiß signalisierten Bergweg S27 vom Bivacco Alpe Pian di Boit im Süden (Val Grande). Man folgt dieser Via Geo Alpina (VGA) und dem Sentiero Chiovini (SCH) nordwärts hinab ins Tal der Il Fiume. Nach 3 Bachüberquerungen im mit Erlensträuchern durchsetzten Gröllhang trifft man im beginnenden Buchenwald auf den Wegweiser ehemaliger Alpe Val Viccio (1440 m) nach 50 min. Hier gibt es viele Heidelbeerbüschel. Weiter nordwärts hinab quert man eine Bachschlucht von rechts nach links. Rechts vorbei an einem kleinen Wasserfall trifft man im Buchenwald auf den Bergweg S 27a (SCH), der von links von der Alpe Uovo (Vou Inf.) und Bivacco Alpe Cortechiuso hierher herabkommt (1170 m). Beim dortigen Wegweiser neben einem (nicht mehr lesbaren) beschrifteten Felsstein hält man sich rechts (Richtung: Prebusa, bzw. Provola). Auf der VGA nun nordwärts zur zerfallenen Alpe Prebusa (Balma del Pra del Bisaà) auf ehemaliger Schlangenwiese (Wegweiser 1154 m) in 10 min. Unter einem großen Felsstein hatte man einen Viehpferch mit Felssteinen trocken gemauert. Dem Bergweg 27 folgt man nun in 4 min. zur Bachschlucht der Il Fiume. Dabei passiert man die Quelle Pilin du Luis. Beim Holzwegweiser kann man sich entscheiden, ob man (in Abstiegsrichtung) rechts, oder links der Bachschlucht nach Finero wandert. Die rechte Variante (GTA) führt zur Ferienhaussiedlung Provola in 1,5 Std. Nach links überquert man über eine Gitterrostbrücke den tief in schmaler Schlucht fließenden Bach. Anschließend führt der (in Abstiegsrichtung) linksseitige Wanderweg durch den Buchenwald über eine Betonbrücke über einen Bach. Den nächsten Bach (Rio di Chiarone) überquert man auf einer alten Steinbogenbrücke. Danach trifft man auf eine große Wiese mit 2 verfallenden Häusern (1000 m). Dort hält man auf linken Waldrand zu, um den Riale di Dorbolo über Steine zu überqueren. Die Kunst besteht dabei, nicht abzurutschen, bzw. trockenen Fußes hinüber zu kommen (keine Empfehlung während der Schneeschmelze). Oder man nutzt das natürliche Wasserbecken rechts daneben gleich für ein Fußbad. Nordostwärts wandert man horizontal zu nächster Hausruine (975 m) auf einem Wiesenhang. Anschließend taucht man in den Mischwald ein, wo man an nächster Hausruine vorbei kommt. Bevor man bei einem Haus auf das Teersträßchen nach Scogna trifft (950 m), hat man noch 3 weitere Bäche überquert (40 min.). Man schlägt auf der Straße rechts ein und kommt nach wenigen Metern zur Kehre der Via Martiri 23 Giugno 1944, Dort schlägt man links ein und läuft auf der Via Ramoni in das Zentrum des Örtchens Finero hinein. Beim Wegweiser biegt man rechts ab und läuft über breite, aus Felssteinen angelegten Treppenstufen der Via Pironi an einem Feigenbaum links vorbei zum kleinen Piazza Proni und weiter zur kleinen Bar, wo man am Morgen abbog. Von hier zurück zum Terrassen-Parkplatz (15 min.).
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Nr. 1 vom 14.10.2021
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