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Gipfel: Pizzo la Scheggia, 2466 m

AndréTT

Route: Überschreitung (Albogno – Belvedere – Rif. Usuelli – Passo della Margina – Mte. Loccia di Peve – Pizzo Cazzola – Btta. Di Cazzola – Pizzo La Scheggia – Alpe Cazzola – Passo dela Margina – Mte. Margineta – Costa Regarda – Belvedere – Albogno)

Überschreitung (Albogno – Belvedere – Rif. Usuelli – Passo della Margina – Mte. Loccia di Peve – Pizzo Cazzola – Btta. Di Cazzola – Pizzo La Scheggia – Alpe Cazzola – Passo dela Margina – Mte. Margineta – Costa Regarda – Belvedere – Albogno)
Alpine Wanderung
1610 m
11.8 Stunden
Anfahrt: Auf der Autobahn A 13 von Norden durch 6,6 km langen San Bernardino-Tunnel, von Westen auf der A 2 durch den St. Gotthard-Tunnel bis Abfahrt Bellinzona-Süd. Wer von Süden auf der A 2 anreist (Lugano, Chiasso), verläßt diese schon bei Rivera. Westwärts weiter zur meist unterirdischen Stadtautobahn von Locarno. Nach dem Tunnelende biegt man rechts ab Richtung Vallemaggia, bzw. Centovalli. Nordwestwärts fährt man am rechten Ufer des Flusses Maggia bis zum Linksabzweig der Straße über die Ponte Brolla nach Tegna (254 m). Von dort auf der stellenweise schmalen Straße über den Ort Intragna (339 m) durch das Centovalli Richtung Domodossola. Nach der Grenze zu Italien fährt man auf der SS 337 im Val Vigezzo bis zum Ort Druogno (816 m). Im westlichen Ortsbereich biegt man nordwärts ab Richtung Sasseglio (weißes Schild) und fährt auf der Via Albogno weiter 6 Kehren hinauf zum Bergdorf Albogno ( m). Am unteren Ortsanfang gibt es links von der Straße und unterhalb der Kirche einen kleinen geteerten Parkplatz.
Route: 23 km; (Schwierigkeit: T5):
Albogno – Belvedere – P 1148 – Rif. Usuelli – Passo della Margina – Mte. Loccia di Peve – Pizzo Cazzola – Btta. Di Cazzola – Pizzo La Scheggia – Rio Valle Cortino – Alpe Cazzola – Passo dela Margina – Mte. Margineta – Costa Regarda – Belvedere - Albogno
Vom Parkplatz läuft man eine kurze Steintreppe hinauf zu einem kleinen Platz an der Via Druogno und biegt links ab in den Ortskern. Vorbei an der Kirche Oratorio di San Michele wandert man die mit Kopfsteinen gepflasterte Gasse Via Belvedere westwärts aus dem Bergdorf hinaus durch den Mischwald bis zur Kehre an einer kleinen Kapelle mit einem Brunnen (10 min.). Vom Waldhügel Belvedere hat man prächtigen Ausblick nach Westen in das Val Vigezzo und die Walliser Berge hinter Domodossola. Linkerhand erblickt man die nördliche Bergkette des Val Grande. Beim Wegweiser (1097 m) biegt man rechts ab (Richtung: Piodabella, Costa Regada, A. Buriale) und läuft einen steinigen Güterweg am Haus Piodabella vorbei zu einem in Granit gefassten Brunnen „Albogno“ von 2017 (10 min.). Weiter nordwärts biegt man vor nächstem Haus (P 1148) links ab, passiert rechts nächstes Haus im Wald und kreuzt eine mit Ginster überwucherte ehemalige Forststraße (15 min.). Nach der Abkürzung trifft man wieder auf sie, wandert wenige Schritte nach rechts, um dann anschließend diese bei einem Haus an linker Seite nach links zu verlassen. Es beginnt der Aufstieg auf sehr gut rot-weiß signalisiertem Bergweg M07 in nordöstliche Richtung durch einen Kiefernwald und Ginster zu einem natürlichen Aussichtspunkt (1340 m, 25 min.) mit Blickrichtung Centovalli und Valle Cannobina. Hier dreht der Bergweg durch beginnenden Buchenwald in nordwestliche Richtung und führt ins obere Bachtal des Il Rio westlich der Costa Regada. Nach Überquerung einer Bachschlucht (1540 m, 1 Std.) lichtet sich der Wald. Erst nach rechts drehend führt der Pfad dann in großem Linksbogen vor den Resten ehemaliger Alpe Buriale links vorbei zum sichtbaren, 1985 restaurierten Rifugio Usuelli (30 min.). Beim Wegweiser (1866 m) hält man sich rechts. Nach links (Süden) zweigt der Wanderweg M05 ab nach Coimo. In 13 min. wandert man ostwärts zum sichtbaren flachen Passo della Margina. Beim dortigen Wegweiser (1979 m) kreuzen mehrere Wege. Geradeaus hinunter ins obere Valle Cortino führt der M13 Alpe Cazzola. Über diesen Weg kommt man auf dem Rückweg hierher zurück. Rechts zweigt ostwärts der Kammweg ab zum Monte Margineta. Man hält nach halb links und wandert in 25 min. über den SO-Rücken zum Monte Loccia di Peve (2122 m) hinauf, den ein Steinmann ziert. Dort biegt nach Südwesten (links) der Kammweg M03 ab zum Monte Alom und zum Croce di Rovareccio. Man hält jedoch nach rechts und beginnt auf unmarkiertem, aber sichtbarem Steig über den aussichtreichen, grasdurchsetzten Nordgrat über unscheinbaren Pizzo Cazzola (2074 m) zur Bocchetta di Cazzola hinabzulaufen. Dort steht ein Wegweiser (1978 m). Ein nicht mehr sichtbarerer Pfad (M13a) führt unsteil über grasdurchsetzten Osthang hinab zur sichtbaren Alpe Cazzola. Geradeaus weist ein Richtungspfeil zum Pizzo La Scheggia mit der Zeitangabe von 25 min. Dies ist utopisch mit Wegsuche. Zu beachten ist, dass der in den Karten markierte Pfad anscheinend über den Felsgrat führt. Dies ist nur zu Beginn zutreffend und zwar bis zum namenlosen Sattel, wo ein Wegweiser steht (50 min.). Ab hier führt die kaum mehr sichtbare Route rechts vom Grat durch obere Ostflanke vom Pizzo Locciabella (2340 m) in nördliche Richtung. Weit unterhalb der Felsscharte La Finestra (2397 m) überquert man schräge Felsplatten, die bei Nässe unangenehm rutschig sind. Oder man steigt noch tiefer ab, dreht mehr nach rechts in das kleine Kar, um nach Norden dann wieder viel aufzusteigen zum oberen Ende des SO-Grats. Dort trifft man auf den Bergpfad M15. Links einschlagend und über diesen kurz zum Gipfel (65 min.). Auf diesem steht eine große Steinpyramide neben einem großen rostigen dreibeinigen Vermessungspunkt. Er ist der höchste Gipfel im Val Vigezzo (Onsernonegruppe) der Tessiner Alpen. Auf dem Triangel verewigten sich mit gelber Farbe: „F.lli. Sibilia e Giustina 13.8.1973“.
Abstieg: Über den Südostgrat, bzw. manchmal rechts Felsen umgehend folgt man einigen Steinmandl den Wegspuren des Pfades M15 zur Alpe Forno und dem sichtbaren Bivacco Regi (1888 m). Allerdings nur bis zu einem Grasbuckel, wo der Pfad nach links wendet (ca. 2000 m). Hier verläßt man diesen jedoch (40 min.) nach rechts. Den in der M 1:25000 Wanderkarte gestrichelten Weg sieht man nicht mehr, welcher südwestwärts zum oberen Beginn des Tobels vom Rio Valle Cortino führt (ca. 1840 m) und auf ca. 1800 m Höhe nächsten Bachtobel traversiert hinüber zur Alpe Cazzola (1830 m). Oder man quert das Kar vom Rio Valle Cortino tiefer und steuert auf sichtbare Hütte zu, welche auf den Karten keinen Namen trägt (50 min.) Das Rustico ist noch gut in Schuss und wird bewirtschaftet (1700 m). Bei einem Brunnen (ausgehöhlter Baumstamm) gibt es eine „Freiluft-Dusche“ (oben hängender Gartenschlauch). Rechts von der Steinhütte sieht man alte rot-braune Markierungen einen nach oben weisenden Pfeil mit der Aufschrift „Rifiuta“. Der Pfad verliert sich jedoch im Wald und führte wohl zum oberen Querweg. Etwas unterhalb von der Hütte quert man nächsten Bachtobel südwestwärts und trifft auf den unmarkierten Pfad von der Alpe Anfirn im Nordosten kommend. Hier schlägt man rechts ein und steigt westwärts durch ein Buchenwäldchen wieder auf zur Alpe Cazzola (30 min.). Beim Wegweiser (1798 m) neben einem Bach kreuzen sich die Pfade. Nach Nordwesten (rechts) gab es den Pfad M13a hinauf zur Bocchetta di Cazzola. Nach Südosten (links) führt der Bergweg M13 zur Alpe Aggia di sotto und nach Cortino. Man bleibt geradeaus und wandert weglos über einen unsteilen Weidehang südwestwärts rechts von den Gebäuden der Alpe Aggia di sopra rechtshalten auf lichtes Lärchenwäldchen zu, wo man auf rot-weiße Signalisierungen trifft. Dem ausgeprägten Weg folgt man unsteil hinauf zum Passo della Margina (30 min.). Entweder von hier zurück nach Albogno wie aufgestiegen. Oder über den NW-Kamm zum Monte Margineta (2017 m) in 16 min. und dann vom Wegweiser M. Margineta (2015 m) teilweise steil über den Südrücken der Costa Regada zum Wald und dort rechts kehrend zum rot-weiß signalisierten Aufstiegsweg M07 hinab (1530 m) in 55 min. und in 1,5 Std. auf dem Aufstiegsweg M07 zurück nach Albogno. Dieser Pfad über die Costa Regada ist zwar in den Wanderkarten eingezeichnet. Doch gibt es diesen nicht mehr. Lediglich Pfade der Bergziegen beginnen und enden im Waldrücken der Costa Regada. Diese Route ist darum keine Empfehlung mehr. Alternativ wäre der Umweg (ca. 1¾ Std.) vom Wegweiser nach Osten bis zum Monte Mater (2026 m) und von dort südwärts auf dem Pfad M09 über die Alpe Gora nach Sagrogno und von dort westwärts nach Albogno.
Teleskopstöcke, ggfs. Stirnlampe je nach Jahreszeit, lange Hosen gegen Zeckengefahr durch die vielen Graspassagen
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Nr. 3 vom 20.10.2021
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