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Gipfel: Cima Marsicce, 2135 m

AndréTT

Route: Rif. Laurasca – La Cascina – Alpe Cortenuovo – Bivacco Scaredi – Wegweiser – Btta. di Cortechiuso – Cimone di Cortechiuso – Cima Marsicce – Btta. di Cortechiuso – Bivacco Alpe Cortechiuso – namenloser Sattel - Alpe Loana – La Cascina – Rif. Laurasca

Rif. Laurasca – La Cascina – Alpe Cortenuovo – Bivacco Scaredi – Wegweiser – Btta. di Cortechiuso – Cimone di Cortechiuso – Cima Marsicce – Btta. di Cortechiuso – Bivacco Alpe Cortechiuso – namenloser Sattel - Alpe Loana – La Cascina – Rif. Laurasca
Alpine Wanderung
980 m
8.3 Stunden
Anfahrt: Auf der Autobahn A 13 von Norden durch 6,6 km langen San Bernardino-Tunnel, von Westen auf der A 2 durch den St. Gotthard-Tunnel bis Abfahrt Bellinzona-Süd. Wer von Süden auf der A 2 anreist (Lugano, Chiasso), verläßt diese schon bei Rivera. Westwärts weiter zur meist unterirdischen Stadtautobahn von Locarno. Nach dem Tunnelende biegt man rechts ab Richtung Vallemaggia, bzw. Centovalli. Nordwestwärts fährt man am rechten Ufer des Flusses Maggia bis zum Linksabzweig der Straße über die Ponte Brolla nach Tegna (254 m). Von dort auf der stellenweise schmalen Straße über den Ort Intragna (339 m) durch das Centovalli Richtung Domodossola. Nach der Grenze zu Italien fährt man auf der SS 337 im Val Vigezzo über Re bis Malesco (764 m). Wer von West (Domodossola) anreist, fährt auf der SP 337 ostwärts über S. Maria Maggiore dorthin. Ab hier fährt südwärts man die 6 km lange schmale Via Laurasca südwärts ins Valle Loana bis Fondo li Gabbi (Fondighebbi). Am Ende der Teerstraße befindet sich an linker Seite ein kleiner geteerter Parkplatz unmittelbar vor dem Rifugio Laurasca (1249 m). Oder man biegt 20 m davor rechts ab in unbefestigte Fahrstraße und fährt 60 m weiter zum großen Schotterparkplatz am linken Ufer des Torrente Loana.
Route: 16 km, (Schwierigkeit: T 5):
Vom Parkplatz läuft man über die Fußgängerbrücke links neben der gepflasterten Bachfurt zur Siedlung Le Cascine (5 min.). Beim dortigen Wegweiser (1253 m) hält man sich halb links und wandert vor der Taverne „Agriturismo Valle Loana“ (Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit) rechts an kleiner Kapelle vorbei südwärts (Richtung Alpe Scaredi) entlang des Loana-Baches. Vom Wegweiser geradeaus (ostwärts) führt der Bergweg M10 hinauf zur Bocchetta di Cavalla (1840 m), bzw. zum Pizzo Stagno (2183 m). Auf diesem kommt man von der Alpe Bondolo (1572 m) zurück, wenn man den Rückweg über die Bocchetta di Val und durch das Valle del Rio Bondolo wählt. Der rot-weiß signalisierte Verbindungsweg zwischen der Alpe Bondolo zur B’tta Cavalla ist nicht in allen Karten eingezeichnet. Jedoch in der Wanderkarte beim Wegweiser. Weiter südwärts stößt dann von links der Wanderweg M14 vom Parkplatz am Rifigio Laurasca zu (30 min.). Beide Wege sind identisch mit dem Sentiero della Grande Traversata delle Alpi (GTA). Über Felssteintreppen gelangt man in 5 min. hinauf zu den ehemaligen Kalk-Brandöfen von Le Fornaci della Calce (1350 m). Ein Kalkofen wurde restauriert. Schaubilder informieren darüber. Neben einer Picknickbank sprudelt ein Brunnen in ausgehölten Baumstamm. Das breite, flache Tal ist zu Ende und es beginnt der Aufstieg links vorbei an einem kleinen Wasserfall und einem Wasserschacht weiter in südliche Richtung. Naturteppen führen über eine schräge Felsplatte mit Seilgeländer zur Alpe Cortenuovo (1 Std.) auf einer Wiesenebene. Beim Wegweiser (1793 m) beginnt der alpine Steig (Schwierigkeit: EE) M12 über Cimone di Straolgio (2162 m) zum Pizzo Stagno und zur B’tta di Vavalla. Man hält sich jedoch halb links Richtung Alpe Scaredi und bleibt auf dem Wanderweg M14. Geradeaus käme man ebenfalls dorthin, jedoch über die Cappella di Terza (1859 m) auf dem Bergsattel (5 min. länger). Nach 10 min. erreicht man die Alpe Scaredi (1842 m) mit der im Jahr 2000 gebauten steinernen Selbstversorger-Hütte, dem Bivacco Parco Nazzional Val Grande. Davor steht eine auf Felsstein stehende, geschnitzte Skulptur: Jesus am Holzkreuz, der die Erdkugel hochhält. Östlich neben der Hütte befindet sich ein Brunnen. Beim Wegweiser an der Hütte führt der Wanderweg M14 südostwärts weiter über den Wiesensattel zu den Felsen hin. Man folgt rot-weißen Markierungen (alte Markierungen rot-gelb), weiter oben werden diese weniger und man findet einige Steinmandl vor. Nach 2 Moorlacken wird es im Zickzack steiler bis man auf den Querweg P17 trifft, der nach rechts zur Bocchetta di Campo (1996 m) führt (30 min.). Man hält sich jedoch links Richtung Alpe Cortechiuso, bzw. Alpe Vou Sopra (Weg M14). Nach 5 min. biegt nach rechts hinauf der Bergsteig (Schwierigkeit: EE) M14d ab zur Cima della Laurasca. Hier (2195 m) bleibt man geradeaus und quert horizontal auf dem Via Geo Alpina (VGA), bzw. M14 das obere Kar mit dem kleinen Marmor-See Laghetto del Marmo in östliche Richtung zur sichtbaren breiten Bocchetta di Cortechiuso (25 min.). Beim dortigen Wegweiser (2066 m) hält man sich links und wandert auf bald erkennbaren unmarkierten Bergweg den grasbelegten Nordrücken hinauf zur Graskuppe des Cimone di Cortechiuso (2193 m) in 20 min. Hier steht eine Steinpyramide mit darin steckendem Stock. Von hier blickt man auf nahe Cima della Laurasca mit dem Gittereisen-Kreuz im Westen und links dahinter zum „Hochhaus“-Bivacco auf der Bocchetta di Campo. Bei klarer Sicht sieht man von hier bis zur Poebene im Süden. Der Abstieg erfolgt auf gleichem Weg zum Sattel zurück (15 min.). Dabei kann man bereits eher nach rechts ausscheren, um auf den Graspfad zwischen der Bocchetta di Cortechiuso und dem Sattel östlich der steilen Ostseite vom Cimone di Cortechiuso zu stoßen.Vor dem namenlosen Sattel ist ein Geröllfeld zu überqueren, wo es ebenfalls keine Markierungen gibt. Dabei bleibt man horizontal. Über den Verbindungsgrad folgt man nun den Trittspuren in östliche Richtung. Ein Felskopf wird rechts ca. 45 m absteigend umgangen. Der Pfad S99 ist inzwischen wieder deutlich sichtbar geworden und man folgt ihm über Ostrücken vom Cima Marsicce zum grasigen Gipfel (55 min.). Auch hier steht ein kleiner Steinmann.
Abstieg: Auf selbem Weg zurück zur Bocchetta di Cortechiuso wie hergekommen (40 min.). Beim Wegweiser (2066 m) wandert man nun auf rot-weiß signalisertem Bergweg S29 (VGA) in 25 min. hinab zum Bivacco Alpe Cortchiusio. Bei den beiden Rusticos gibt es einen Brunnen mit Wasserhahn und auf der Graskuppe ein Holzkreuz neben einer Fahnenstange. Von hier schaut man hinab in das Waldtal des Il Fiume bis nach Finero. Beim Wegweiser (1841 m) hält man sich nordwärts auf dem Bergweg S29 Richtung Cima Fornaletti, bzw. Bocchetta della Forcola. Nach 25 min. gelangt man zu einem namenlosen Sattel, wo sich der Bergweg gabelt. Geradeaus führt der Pfad S29 zur Bocchetta della Forcola, bzw. weiter zur Testa del Mater. Bei einem mit gelber (alter) Schrift und darüber geschriebenen Schrift auf einem Felsstein biegt man links in westliche Richtung ab (blauer Schrifttext: „Loana“). Ein deutlich sichtbarer, unmarkierter Steig führt dann durch Erlen-Gesträuch und Buchen nach Norden unterhalb Bergkammlinie der Cima Fornaletti bis man nach 30 min. auf rot-weiß markierten Querweg trifft. Dieser kommt von der Bocchetta della Forcola, bzw. der Alpe Forcola (rechts oben) hierher. Man schlägt links ein und es beginnt der Abstieg auf dem Pfad M14b in Kehren durch den Buchenwald in 25 min. zu großer Lichtung, wo die 3 Steinhütten der intakten Alpe Loana stehen (1344 m). Beim Wegweiser (1327 m) auf der Lichtung beginnen 2 breite Güterwege in nördliche Richtung. Auf rechtem gelangt man zum Rifugio Laurasca. Auf linkem gelangt man zu einer mit Felssteinen betonierten Furt über den Loana-Bach und trifft auf den Wanderweg M14 nordwärts nach La Cascina. Den Parkplatz nach der Brücke, bzw. Furt, also am Ostufer des Bachbettes hat man nach 20 min. erreicht.
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Nr. 2 vom 20.10.2021
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