TourenFührer - Route

Gipfel: Piz de Lavarela / Lavarella, La Varella, 3055 m

Hanspeter Willi

Route: Capanna Alpina – Tadegajoch – Büsc da Stlü – Sattel Punkt 2885 - Südflanke, Westgrat

Capanna Alpina – Tadegajoch – Büsc da Stlü – Sattel Punkt 2885 - Südflanke, Westgrat
Alpine Wanderung
1335 m
3.8 Stunden
Von der Capanna Alpina führt ein gut ausgebauter und landschaftlich interessanter Pfad durch den lockeren Wald und die Latschenbestände des Plan de Furcia empor zum Col de Locia (2069 m). Mit etwas Auf und Ab erreicht man anschliessend über die weite und fast ebene Grasmulde Le Gran Plan den nur schwach ausgeprägten Sattel Ju dal'Ega (Tadegajoch, 2157 m).
Schwierigkeit: T1, markiert
Zeitbedarf: 1.25 Stunden

Von hier steigt man westwärts haltend auf einem schmalen, aber gut sichtbaren Pfad durch Latschenbestände empor ins Hochkar Büsc da Stlü mit dem gerne knochentrockenen Le da Conturines.

Pfadspuren führen nun entlang der Südflanke des Piz de Lavarela den Kessel hoch zum Sattel Punkt 2885.
Schwierigkeit: T2, rotweiss markiert.
Zeitbedarf: 2 Stunden.

Vom Sattel steigt man auf Pfadspuren eine wenig breite Schuttrinne empor, bis ein schmales, aber gut gangbares, fast waagrechtes Band die Querung der Wandstufe Richtung Osten auf den darüber liegenden Schutt erlaubt. Über Schutt und leichte Schrofen steigt man nun problemlos hoch zum Westgrat, über den man leicht und rasch das schöne Gipfelkreuz erreicht.
Schwierigkeit: T3, rotweiss markiert.
Zeitbedarf: 30 - 45 Minuten.

Den herrliche Tiefblicke ins Val Badia bietenden, ebenfalls kreuzgeschmückten Westgipfel (3034 m) ersteigt man ab der Stelle, wo der Aufstieg den Westgrat erreicht, entlang steil abstürzender Wände über die schuttbedeckten Platten des Gipfelvorbaus, von dem man kurz etwas ausgesetzt in brüchigem Gestein zu den beiden Kreuzen am höchsten Punkt hinüberwechselt.
Schwierigkeit: T4, Pfadspuren, Schwindelfreiheit und sicheres Fortbewegen in brüchigem Gestein erforderlich, bei nicht einwandfreien Verhältnissen rasch heikel.
Zeitbedarf: etwa 20 Minuten ab Hauptgipfel.
Bei guten Tourenbedingungen, wie man sie im Sommer und Herbst normalerweise antrifft, ist für dieses Terrain gewohnte Bergwanderer nebst gutem Schuhwerk keine weitere Ausrüstung notwendig.
Bei erschwerten Verhältnissen wie schattseitig gefrorenem Boden oder Schnee in höheren Lagen - was gerne, aber nicht ausschliesslich im Frühsommer oder Herbst auftritt - führt der vernünftige Berggänger mindestens Grödel oder Steigeisen mit sich und passt sein Verhalten am Berg den aktuell herrschenden Verhältnissen an.
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Rother 3000er Ostalpen (2. Auflage 2014)
 
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Nr. 2 vom 09.11.2010
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Hanspeter Willi

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