TourenFührer - Route

Gipfel: Piz dles Conturines / Cunturinesspitze, 3064 m

Hanspeter Willi

Route: Capanna Alpina – Tadegajoch – Büsc da Stlü – Sattel Punkt 2885 - Via Ferrata 'Sentiero Cima Cunturines', Westgrat

Capanna Alpina – Tadegajoch – Büsc da Stlü – Sattel Punkt 2885 - Via Ferrata 'Sentiero Cima Cunturines', Westgrat
Klettersteig
leicht
1344 m
4.3 Stunden
Von der Capanna Alpina führt ein gut ausgebauter und landschaftlich interessanter Pfad durch den lockeren Wald und die Latschenbestände des Plan de Furcia empor zum Col de Locia (2069 m). Mit etwas Auf und Ab erreicht man anschliessend über die weite und fast ebene Grasmulde Le Gran Plan den nur schwach ausgeprägten Sattel Ju dal'Ega (Tadegajoch, 2157 m).
Schwierigkeit: T1, markiert
Zeitbedarf: 1.25 Stunden

Von hier steigt man westwärts haltend auf einem schmalen, aber gut sichtbaren Pfad durch Latschenbestände empor ins Hochkar Büsc da Stlü mit dem gerne knochentrockenen Le da Conturines.

Pfadspuren führen nun entlang der Südflanke des Piz de Lavarela den Kessel hoch zum Sattel Punkt 2885.
Schwierigkeit: T2, rotweiss markiert.
Zeitbedarf: 2 Stunden.

Hier folgt man in leichtem Anstieg dem rückenartigen Gratverlauf über Schutt und Schrofen Richtung Südosten zum Gipfelkopf des Piz dles Conturines.
Schwierigkeit: T2, Pfadspur.
Zeitbedarf: 30 Minuten.

Hinweis:
Der bequemste Zustieg zur Via Ferrata 'Sentiero Cima Cunturines' erfolgt vom Le da Conturines über den Sattel Punkt 2885 am Südfuss des Piz de Lavarela. Der direkte Aufstieg vom Le da Conturines ist Pfadspuren folgend wohl ebenfalls möglich, aber infolge Geröll sehr mühsam und beschwerlich. Diese Route bringt auch keinen ins Gewicht fallenden Zeitvorteil und eignet sich daher eher für den Abstieg.
Die unschwierige, nur im unteren Teil Versicherungen aufweisende Via Ferrata führt teilweise drahtseilversichert über Bänder, kurze Leitern und Felsstufen zum Westgrat. Hier enden die Versicherungen.

Entlang des Westgrates erreicht man daraufhin ohne wesentliche Schwierigkeiten den Gipfel.
Schwierigkeit: T4, Pfadspur.
Zeitbedarf: 20-30 Minuten ab Einstieg.
Bei guten Tourenbedingungen, wie man sie im Sommer und Herbst normalerweise antrifft, ist für dieses Terrain gewohnte Berggänger nebst gutem Schuhwerk und am Gipfelaufbau einem Helm gegen Steinschlag keine weitere Ausrüstung notwendig.
Der Aufstieg über die unschwierige und nirgends wirklich ausgesetzte Via Ferrata 'Sentiero Cima Cunturines' lässt sich durch trittsichere und schwindelfreie Berggänger bei guten Verhältnissen am Berg durchaus ohne Klettersteigausrüstung bewältigen. Weniger Versierte hingegen sind mit Verwendung einer Klettersteigausrüstung auf der sicheren Seite.
Bei erschwerten Verhältnissen wie schattseitig gefrorenem Boden oder Schnee in höheren Lagen - was gerne, aber nicht ausschliesslich im Frühsommer oder Herbst auftritt - führt der vernünftige Berggänger mindestens Grödel oder Steigeisen mit sich und passt sein Verhalten am Berg den aktuell herrschenden Verhältnissen an.
Ergänze diese Route (Capanna Alpina – Tadegajoch – Büsc da Stlü – Sattel Punkt 2885 - Via Ferrata 'Sentiero Cima Cunturines', Westgrat) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Nr. 3 vom 10.11.2010
Versionen vergleichen
2001 mal angezeigt
Hanspeter Willi

Verhältnisse