TourenFührer - Route

Gipfel: Zinerspitz, 2508 m

Hanspeter Willi

Route: Übergang von einem zum anderen Gipfel

Übergang von einem zum anderen Gipfel
Alpine Wanderung
10 m
0.2 Stunden
Vom Nordgipfel zum Südgipfel:

Vom Nordgipfel steigt man in wenigen Schritten über den flachen Gipfelhang hinunter zur Scharte.
Von hier erfolgt der Aufstieg zum Südgipfel in kurzer, aber sehr brüchiger Kletterei über dessen knapp 10 Meter hohe Nordseite. Die ersten 3 Meter sind praktisch senkrecht, anschliessend legt sich das Wändchen zurück und der Aufstieg wird gestufter und dadurch einfacher.
Schwierigkeit: T6, Kletterei bis Schwierigkeitsgrad III in sehr brüchigem Gestein.

Vom Südgipfel zum Nordgipfel:

Vom Südgipfel steigt man dessen sehr brüchige, aber in der oberen Hälfte noch gut gestufte Nordseite so weit wie möglich hinunter. Das letzte, senkrechte Drittel bewältigt man entweder durch Abklettern oder durch einen beherzten Sprung in die Tiefe.
Den Nordgipfel erreicht man daraufhin in wenigen Schritten über seine nur flach ansteigende Südseite.
Schwierigkeit: T6, Kletterei bis Schwierigkeitsgrad III in sehr brüchigem Gestein.
Hinweis: Hat man ein Seil dabei, kann vom Südgipfel auch abgeseilt werden. Der zu diesem Zweck am Gipfelkopf installierten Bandschlinge sollte allerdings mit Skepsis begegnet werden, hängt diese doch schon seit den 90er Jahren an dieser Stelle.
Bei einwandfreien Tourenbedingungen, wie man sie im Sommer und Herbst normalerweise antrifft, ist nebst festem Schuhwerk keine weitere bergtechnische Ausrüstung notwendig.
Rechnet man mit erschwerten Verhältnissen wie Hartschnee, Eis oder gefrorenen Böden, entschärft das Mitführen und die Verwendung von Steigeisen brenzlige Situationen und hilft, unnötige und leider allzu oft tragisch endende Bergunfälle zu verhindern.
Ergänze diese Route (Übergang von einem zum anderen Gipfel) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Nr. 6 vom 12.12.2017
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Hanspeter Willi

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