TourenFührer - Route

Gipfel: Teurihorn, 2973 m

Hanspeter Willi

Route: Sufers - Steileralp - Nordostseite

Sufers - Steileralp - Nordostseite
Alpine Wanderung
1553 m
4.5 Stunden
Ab Sufers der Strasse zum Pörtnerwald folgend bis zur Kehre auf 1510 Meter Höhe.
Schwierigkeit: T1, Strasse.

Hier einige Meter ostwärts in den Wald, dann auf schwachen Pfadspuren nordwärts hoch bis zu einem Brunnen auf einem Wiesenstück. Etwas darüber findet sich ein Gatter, von wo ein mit Markierungen versehener Pfad über den Steilerwald und den Kessel von Unter Steila zur Steileralp hochführt.
Auf der Steileralp angelangt, folgt man südlich des Steilerbachs den spärlichen Pfadspuren und Markierungen westwärts Richtung Alperschällilücke bis zu einer Höhe von 2350 Meter.
Schwierigkeit: T2, markierter Pfad, auf der Steileralp nicht sehr deutlich ausgeprägt.

Hier dreht man südlich ab und erreicht durch einen Aufstieg im Schutt über den Punkt 2439 den Kessel zwischen Steilerhorn und Rot Grind.
Schwierigkeit: T4, Schutt.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten:
Leichtere, aber mühsamere Variante:
Den Ostgrat des Steilerhorns umgehend, steigt man im Talgrund die Schuttrinne Richtung Teurilücke hoch, bis Schuttströme den Durchstieg durch die südlich begrenzenden Wände Richtung Teurihorn erlauben.
Schwierigkeit: T4, Schutt, kaum Begehungsspuren, mühsam.

Schwierigere, aber weniger mühsamere Variante:
Wo die Schuttrinne Richtung Teurilücke aufsteilt, lassen sich alternativ die südlich begrenzenden Wände bereits über eine brüchige und steile Schuttrinne zu einem Steinmann an deren Ende durchsteigen.
Oberhalb der Wände über Schrofen aufsteigend, stösst man wieder auf die Normalroute.
Schwierigkeit: T5.

Den Ostwänden des Teurihorns folgend steigt man daraufhin in Steilschutt und Schrofen stetig aufwärts bis unter die kurze Gipfelwand.
Schwierigkeit: T4, Schutt und Schrofen, kaum Begehungsspuren, mühsam.

Im obersten Winkel des Steilschutts klettert man über ein etwa 6 Meter hohes, gut gestuftes Wändchen zum Südgrat empor. Diesem folgt man brüchig, aber nirgends ausgesetzt, worauf man nach etwa 20 Metern die Gipfelkuppe erreicht.
Schwierigkeit: T5+, Kletterei im Schwierigkeitsgrad II-.
Zeitbedarf: 4½ Stunden.
Bei einwandfreien Tourenbedingungen, wie man sie im Sommer und Herbst normalerweise antrifft, ist nebst festem Schuhwerk keine weitere bergtechnische Ausrüstung notwendig.
Rechnet man mit erschwerten Verhältnissen wie Hartschnee, Eis oder gefrorenen Böden, entschärft das Mitführen und die Verwendung von Steigeisen brenzlige Situationen und hilft, unnötige und leider allzu oft tragisch endende Bergunfälle zu verhindern.

zusätzliche Hinweise:
Auf der gesamten Route ist bis auf die letzten Meter am Gipfel keine Kletterei erforderlich.
Ab Steileralp muss die Route selbständig gefunden werden, es sind keinerlei Markierungen und kaum Begehungsspuren vorhanden.
Ergänze diese Route (Sufers - Steileralp - Nordostseite) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Nr. 6 vom 29.08.2013
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Hanspeter Willi

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