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Gipfel: Henglihorn, 2627 m

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Route: Schneebändli und Nordostgrat

Schneebändli und Nordostgrat
Alpine Wanderung
1050 m
4.0 Stunden
Die Route führt vom Trübsee zum Alpelenhörnli wo der alpine Aufstieg übers Schneebändli beginnt:

Zustieg Alpelenhörnli: Von der Station Trübsee (1796m) umrundet man den Bergsee halb bis zur Talstation der Jochpassbahn. Auf einem Natursträsschen steigt man bis zu einer Weggabelung auf 1600m (Melchplatz) nach Nordwesten ab. Bei der Weggabelung hält man die Richtung und überquert ein wegloses Alpgelände leicht ansteigend wo man nach wenigen hundert Meter auf Pfadspuren trifft. Der Bergweg wir nun zusehends besser und man gelangt ¨ber den Alpelengraben hinauf zur schön gelegenen Hütte Trübsee-Alpelen (1816m). Von der Alphütte wandert man dach Westen weglos über einen Grasrücken zur Kuppe Alpelenhörnli (2026m).

Schneebändli: Von der Graskuppe Alpelenhörnli steigt man kurz in den Sattel dahinter ab wo der eigentliche Aufstieg beginnt. Im Sattel steigt man auf einem grasigen Grätchen zu einer kleiner grasigen Felsstufe hinauf die man von links nach rechts überwindet und wieder auf ein Grätchen gelangt das in einem Geröllfeld endet. Oberhalb vom Geröllfeld geht das Gelände in ein feinkörniges, dunkles Kieselfeld über das zu einem Felsgürtel leitet. Man steigt durch das Kieselfeld etwas rechtshaltend hoch (zueltzt grasig) bis man auuf halber Höhe des Felsgürtels nach rechts um eine Kante etwas ausgesetzt in den Arni-Alpelengaben hineinqueren kann. Der etwa 35° steile Graben ist meistens mit Schnee gefüllt und man sollte sich wegen Steinschlaggefahr nur kurz darin aufhalten. Im Graben steigt man 80 Höhenmeter hoch (oder bei wenig Schnee sicherer in den plattigen linken Randfelsen). Anschliessend steigt man nach rechts hinaus und gelangt über Grasgelände hinauf zu den Arnibänder unter einem wilden Steilaufschwung. Unter dem felsigen Steilaufschwung quert man nach rechts über ein Geröllfeld auf den nächsten Grasrücken von dem man unter der Felswand 15m weiter quert. Über einen Grasrücken steigt man nun steil berauf zu einer kleinen Felswand an der man einen felsigen Kamin durchsteigt und in sehr steiles grasiges Gelände trifft. Hier hält man sich eher nach links Oben und gelangt so nach etwa 70 Höhenmeter hinauf zum Schneebändli. Man steigt nach links, möglichst direkt unter den Felsen, über das lange und stark geneigte Schutt- und Schneeband bis zu dessen Ende. Man betritt so den Sattel P.2589m in einer Geröllebene zwischen Schwarzhorn, Henglihorn und P.2655m. Die T5-Route weist Steilgras bis 60°, Kletterstellen bis II- und oft Firn bis 45°; Pickel und Steigeisen sind auch ohne Schnee (Spätsommer / Anfang Herbst) besonders im oberen Teil der Route zu empfehlen.

Henglihorn Nordostgrat (T6!): Von der Geröllebene beim P.2589m steigt man zum Gratanfang dessen ersten Gratturm links umgangen wird. Über schiefrigen Fels (I+) steigt man hinter dem ersten Gratturm zum Grat hinauf. Der zweite Gratturm wird direkt erstiegen (II) oder knapp darunter links umgangen (I+). Nach den Grattürmen gelangt man fast eben unter den Steilaufschwung an dem man nach wenigen Meter zu einem bauchartigen, zwei Meter hohen Fels gelangt der sehr ausgesetzt direkt erstiegen (II+) wird. Ein gut gestufter etwa 7m hoher Kamin (II-) leitet oberhalb dem bauchartigen Fels zur letzten Gratkuppe von der man den Gipfel mit leichter Kraxelei (I) einfach erreicht.
Bei Nebel oder starker Nässe ist von der Tour dingend abzuraten. Pickel, Steigeisen und Helm fürs Schneebändli norwendig.
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Nr. 2 vom 30.06.2011
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