TourenFührer - Route

Gipfel: Hangsackgrat, 2634 m

Hanspeter Willi

Route: Weisstannen - Batöni - Guetentalfurggla - NW-Grat

Weisstannen - Batöni - Guetentalfurggla - NW-Grat
Alpine Wanderung
1574 m
3.5 Stunden
Am oberen Ortsende von Weisstannen wandert man nach der Brücke über den Gufelbach diesem folgend die Fahrstrasse etwa 600 Meter entlang Richtung Süden, bis diese in den Wald führt.
Hier Parkplatz für Autos und eigentlicher Ausgangspunkt der Tour (1060 m).
Schwierigkeit: T1, Strasse.
Zeitbedarf: plus 15 Minuten ab Weisstannen.

Ein Alpweg führt nun das Tal weiter einwärts über Unterlavtina zum eindrücklichen Talkessel von Batöni (1533 m), wo fünf Bachläufe teilweise als Fälle die Felswände herunterstürzend zusammentreffen.
Schwierigkeit: T2, Alpweg, markiert.
Zeitbedarf: 1 Stunde.

Hier folgt man dem steilen, teilweise in den Fels gehauenen Weg zur Alp Valtüsch, bis der Alpweg auf etwa 1740 m Höhe absinkt, um den Muttenbach zu überqueren.
Schwierigkeit: T2, Alpweg, markiert.
Zeitbedarf: 30 Minuten.

An dieser Stelle folgt man den hier abgehenden, aufwärts führenden Pfadspuren ins Guetental.
Über Weiden wandert man dann vereinzelten Pfad-spuren folgend das gesamte Guetental hoch bis zur Guetentalfurggla (2404 m), der tiefsten Stelle zwischen Hangsackgrat und Laritschchopf.
Schwierigkeit: T3, Begehungsspuren.
Zeitbedarf: 1¼ Stunden.

Aus der Guetentalfurggla (2404 m) steigt man in leichter Kletterei (Schwierigkeitsgrad I) nordseitig über brüchige, aber gut gestufte Felsen hoch. Je weiter man sich hier von der Gratkante entfernt, desto loser und brüchiger wird das Gestein.
Die Felsen gehen auf 2460 m Höhe in einen flacheren Schuttrücken über. An dessen oberem Ende stellt sich zwischen 2525 und 2533 m Höhe eine markante Bruchzone in Form einer Einschartung entgegen, die in abgeschwächter Form auch am Nordgrat des gegenüberliegenden Heubützlers (2612 m) verfolgt werden kann.
Ein hier installiertes, schlabbriges Drahtseil hilft bei der Traverse dieser brüchigen und für einen Moment auch leicht ausgesetzten Stelle nicht wirklich.
Daraufhin erreicht man über den Schutt und die wenig steilen Schrofen des Gipfelrückens bald einmal den höchsten Punkt.
Schwierigkeit: T5, brüchige Schrofen, leichte Kletterstellen.
Zeitbedarf: 30 - 45 Minuten.

Hinweis:
Bei einer Begehung des Nordwestgrats lässt sich gut der Laritschchopf oder auch der Hüenerspitz mit einbeziehen.
Benötigte Ausrüstung:
Bei einwandfreien Tourenbedingungen, wie man sie von Frühsommer bis Herbst normalerweise antrifft, ist nebst festem Schuhwerk keine weitere bergtechnische Ausrüstung notwendig.
Rechnet man mit erschwerten Verhältnissen wie Hartschnee, Eis oder gefrorenen Böden, entschärft das Mitführen und die Verwendung von Steigeisen brenzlige Situationen und hilft, unnötige und leider allzu oft tragisch endende Bergunfälle zu verhindern.

Zur besonderen Beachtung: 
Eine Begehung des Nordwestgrats bei Hartschnee, Eis oder gefrorenen Böden ist heikel, stellenweise besteht Absturzgefahr.
PRINT- ODER ONLINE-PUBLIKATIONEN ZU DIESER ROUTE (AUSWAHL)
AT Verlag Die schönsten Alpinwanderungen in der Schweiz (2014)
 
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Nr. 7 vom 10.07.2018
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