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Gipfel: Klettergebiet Corni di Nibbio, 1663 m

filips

Route: Überschreitung

Überschreitung
Alpine Wanderung
1850 m
Cima Corte Lorenzo: Markierter und gesicherter Aufstieg. T4
Pt. 1505: Abstieg von der Cima Corte Lorenzo dem Grat entlang, Schwierigkeiten Vall d'Ossola seitig umgehend bis zu einem Felsschlitz. Dort rüberwechseln auf die Val Grande Seite und steil durch ein Grascouloir runter. Sobald möglich nach links in ein nächstes Grascouloir wechseln, weiter durch dieses hinab und zuletzt an einem Baum durch eine überhängende Verschneidung in die Lücke abseilen. Von dort direkt auf dem Grat (II-III) oder Val Grande seitig hinauf auf den höchsten Punkt. T6, 1h
Pt. 1520: Direkt auf dem Grat abklettern (steil, exponiert, II) bis zur nächsten Lücke, dort Val Grande seitig abseilen und entlang der Felswand weiter absteigen. Sobald möglich, wieder hinauf und mehrheitlich alles in der Flanke rauf zum höchsten Punkt.
Variante: Anstatt abzuseilen lässt sich der Grat wohl auch weiterverfolgen (ca. III, absicherbar), der Zwischenabstieg nach diesem Gratstück sah machbar aus. T6, 40min
Torrione di Bèttola: Über einen herrlich griffigen Kraxelgrat weiter zur nächsten Lücke und über einen Grashang, zuletzt einige Felsriegel (II) schnell hinauf auf den nächsten Gipfel. T5, 20min
Bocchetta del Lavatta: Rüber zum Vorgipfel (eine kurze Stelle III, nicht exponiert) und direkt auf dem Grat steil hinab (exponiert, II). Weiter auf dem Grat oder Schwierigkeiten Ossola-seitig in steilem Gras umgehend. Den letzten Absatz vor der Bocchetta dann in einem grossen Rechtsbogen in steilem Gras umgehen (abseilen an Bäumen wäre gut möglich) und zuletzt wieder nach links zur Bocchetta zurückqueren. T6, 50min
Pizzo delle Tre Croci: Auf dem Grat und in der Flanke auf den Gipfel. T5+, 40min
Passo del Tita (gemäss der Beschreibung auf alpi-ticinesi.ch): Auf dem nun leichterem Grat weiter (T4), bis er dann wieder zunehmend felsiger und schmaler wird. Den letzten, sehr steilen Absatz runter zum Passo sind wir abgeseilt. So reduziert sich die Schwierigkeit auf T5, 1h (wesentlich schneller als gedacht)
Pizzo del Lesino: Die auf alpi-ticinesi.ch beschriebene Erhebung sind wir Ossola-seitig auf dem besagten Band umgangen, was gut ging (T6). Dann weiter, teils auf dem Grat, teils in der Flanke, durch Erlen und Alpenrosen, rauf zum Lesino. T5, 1h
Bocchetta di Valfredda: Rüber zum Nebengipfel und alles direkt auf dem Grat oder wenig daneben runter (steil, exponiert, II). Der Grat macht dann einen Rechtsknick nach Osten und schon von oben erkennt man eine deutliche Lücke im Grat, ca. weitere 40hm tiefer nach dem Knick.
Diese Lücke erreicht man schnell & leicht, indem man den Grat Val Grande seitig über Gras und Alpenrosen umgeht. In dieser Lücke befindet sich eine von Menschen aufgeschichtete Trockenmauer.
Von dieser Lücke zieht ein System aus zwei Couloirs hinab zur Bocchetta di Valfredda, getrennt durch eine Mittelrippe. Das östliche Couloir endet direkt bei dieser Lücke.
Zuerst durch dieses östliche Couloir runter bis es felsig wird. Über diesen kurzen Felsriegel noch hinab, das Couloir würde jetzt noch felsiger, enger und steiler werden. Ein Einschnitt in der Mittelrippe vermittelt nun den Übergang ins westliche Couloir. In diesem weiter durch steiles Gras hinab und sobald möglich zurück nach rechts auf die Mittelrippe und weiter über diese hinab. Nun wieder zurück zum östlichen, nicht mehr sehr ausgeprägten Couloir und weiter hinab bis zur Abseilstelle mit Schlinge an einem Felsblock. 50m runter und leicht nach Westen zur Bocchetta traversieren. T6, 1h
P. Proman: Nicht mehr schwierig, aber botanisch... Wir sind nur ca. 30hm abgestiegen und dann gleich die erstbeste steile, nur dank den Erlen und Alpenrosen begehbare Rinne hoch (T6). Danach sind wir alles Richtung NW traversiert, über einen Kamm hinaus, mittels Wildwechseln, durch viele, viele Erlen hindurch, bis wir die nördliche Bachseite erreichten. Durch diese Flanke dann schnell und wesentlich weniger grün rauf auf den Nordgrat und über diesen auf den Gipfel. T4, rund 90min
Wesentlich weniger nerv- und kräfteraubender - und somit auch schneller - ist es wohl, noch ein wenig weiter abzusteigen. Wie auch immer, gibt es hier mehrere Varianten, wobei das Ziel von allen sein wird, möglichst bald die kaum verwachsene Flanke nördlich des Bachs zu erreichen. Es handelt sich hierbei um den auf der Karte erkennbaren Bach, der in jenem Tal verläuft, das sich vom Proman ziemlich genau in Richtung NE niedersenkt.
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Nr. 1 vom 10.10.2011
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