TourenFührer - Route

Gipfel: Hillehorn, 3181 m

Michael Wyss

Route: OSO-Grat

OSO-Grat
Berg-/Hochtour (Sommer)
1709 m
6.0 Stunden
Allgemein heikle Abstiegsroute die aber den N-Grat vorzuziehen ist und den Vorteil aufweist direkt nach Heiligkreuz zurückzukehren ohne Umweg über die Alpe Veglia oder den Simplon.

Vom Gipfel des Hillehorn steigt man nördlich am Grat zurück bis zu den Firnfeldern des Hillegletscher. Nun südlich unter dem Gipfel zurück, dabei die Punta Mottiscia rechts lassend bis zu einem Felskopf der den Beginn des eigentlichen OSO-Grat markiert. Noch vor diesem Felskopf links (nördlich) unterhalb des Grates in der Flanke über sehr unangenehmes, steiles und schuttiges Gelände hinunter (allgemein sehr unfallträchtiges Gelände mit schlechten Sicherungsmöglichkeiten). Sobald es die Verhältnisse zulassen sollte unbedingt wieder der Grat zurück gewonnen werden! Alsbald trifft man auf eine tief eingeschnittene Rinne (schon fast mehr eine Schlucht) die auf der italienischen Seite steil herunter zieht, östlich dieser Rinne absteigen-keinesfalls westlich davon oder darin selbst. Es stellt sich einem eine etwa zwei Meter hohe, abdrängende Stufe in den Weg die am besten mit Seilhilfe überwunden wird da sich an ihrer Kante kaum gute Griffe befinden (oben die Möglichkeit eine Knotenschlinge zu verklemmen nutzen). Unter dieser Stufe wieder östlich halten und ungefähr auf gleicher Höhe bleibend auf Bändern wieder zum Grat hin zurückhalten. Diese Bänder sind mit auf der Bergseite hin oftmals losen, tonnenschweren Blöcken gespickt die aber zwangsweise belastet werden müssen da sie einem abdrängen, sie sollten aber keinesfalls mit Zug nach aussen belastet werden sondern ausschliesslich auf Druck! Schliesslich gelangt man wieder in einfacheres Gelände, Schwierigkeiten können mit z.T. grossräumigen Umgehungen auf der italienischen Seite vermieden werden, somit gelangt man zum Ritterpass (2763m). Vom Pass leiten Wegzeichen hinunter via  Chummibort nach Heiligkreuz oder zur italienischen Alpe Veglia mit dem Rifugio Città di Arona.
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topo.verlag Hochtouren Topoführer Urner, Glarner und Tessiner Alpen (2017)
 
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Nr. 2 vom 11.04.2008
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Michael Wyss

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