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Gipfel: Saix de Miolène, 1250 m

AndréTT

Route: Via ferrata des Saix de Miolène (K4, K5)

Via ferrata des Saix de Miolène (K4, K5)
Klettersteig
220 m
Anfahrt von Thonon-les-Bains (französische Seite des Genfer Sees) über Trossy nach frühmorgendlicher Überschreitung des Dent d’Oche (Extra-Tourenbeschreibung), Rückfahrt nach Monthey (Schweiz) über den Pas du Morgins (1369 m).
Zustieg (accès):
Zwischen den Orten Abondance und Châtel, am westlichen Ortseingang von La Chapelle-d’Abondance (1021 m). Vom ausgesprochen für Sportklettersteigler eingerichteten Parkplatz (Holztisch-Bank-Garnituren, Wasserbrunnen, Infotafel mit Kletterrouten-Topo vorhanden) unverkennbar mit dem Holzmast und dem Kletterer aus Blech geformt dran, ca. 300 m westwärts entlang der Straße, bis der Abzweig rechts in das Waldstück hinauf kommt. In diesem über 3 Bäche hinweg. In der Lichtung sieht man am Fels über sich schon den Holzbalken (Le Pont du Galéron) im ersten Abschnitt des 900 m langen Sportklettersteigs entlang des Steilfels-Riegels, von dem man stets auf das idyllische Bergörtchen hinabschaut. Nach 15 Minuten ist man hinter dieser Lichtung am Wandfuß beim Einstieg (Infotafel) in 1030 m Höhe.
Der Steig besteht aus 3 Abschnitten. Nach den ersten beiden ist jeweils ein gesicherter Zwischenausstieg möglich.

Erster Tronçon (Abschnitt) du Cabri ist ca. 350 m lang und entspricht einer Schwierigkeit von K4 (AD+). Beginnend mit Eisenbügeln 10 m senkrecht hebt man gleich ab von der Horizontalen, dann beginnen erste Querungen bis zum Holzbalken, über den es zu balancieren gilt, hilfsweise mit Drahtseil als Handlauf. Wem das schon zu viel ist, steigt aus über sortie „Le pscheu de l’orgie“. Oder klettert weiter über:

den Tronçon du Chamois mit nächsten ca. 350 m Länge (K5, TD) und wachsendem Abstand zum Wandfuß mit steigender Ausgesetztheit. Über die Traversée du Coucou“ läuft man über luftige, schmale Bänder zum „Le Jardin de Miolène“, einem bewachsenen Band in luftiger Höhe. Weiter geht’s horizontal und vertikal zur „La Para Néra“. Wem das bis hierher gereicht hat, steigt aus über den sortie „le vionnet“. Ansonsten kommt ferratamäßige Herausfoderung:

Der Steinbock. Dieser abschließende 200 m lange „Tronçon du Bouquetin“ (K5, TD) führt anfangs hinab zur Querung „le Traversèe des Poupées“, durchaus exponiert. Dann klettert man gut 70 m senkrecht an Eisenbügeln die glatte Wand mit kleinem Überhang („Le mur de Saix Rouge“) durch bis zum Ausstieg in 1250 m Höhe. (sortie à l‘ An que vint).

Abstieg über den Wanderweg in 45 Minuten in westliche Richtung hinunter. Dabei sind zweimal die Abzweigungen nach links nicht zu benutzen, denn diese kommen von den Zwischenausstiegen her.
Durchstieg aller 3 Abschnitte in 2,5 Std.
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Nr. 1 vom 02.06.2012
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