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Gipfel: Rigi Kulm, 1798 m

ChristophGisler

Route: Seebodenalp - Ronenbodenhütte - Nordwestrippe - Rigi Kulm (Bändere)

Seebodenalp - Ronenbodenhütte - Nordwestrippe - Rigi Kulm (Bändere)
Alpine Wanderung
800 m
2.5 Stunden
Vom Parkplatz an der Seebodenalp den breiten Wanderweg links am Grodstübli vorbei in ausgeschilderter Richtung Rigi Kulm. Nach kurzem Stück durch einen Wald öffnet sich dieser für eine Bergwiese. Dort erreicht man nach 15 Minuten ab Parkplatz die Skihütte Holderen (1116 m). Von dort wandert man weiter auf breitem rot-weiß markierten Weg. Ab Waldbeginn steigt der Forstweg in Serpentinen aufwärts. Nach erster Rechtskurve verläßt man diesen jedoch nach links abzweigend über eine Wiese unmarkiert aber erkennbar auf eine alte Hütte zu. An dieser rechts vorbei erkennbaren Pfad über einen Bachlauf, der im Herbst trocken ist. Dort in linker Richtung an einer Wasserstelle vorbei zum Waldende hinauf. Dann erreicht man eine große Bergwiese. Geradeaus befindet sich ein Anwesen. Doch nicht dorthin, sondern rechts entlang des Stacheldrahtzauns an dessen linker Seite anfangs weglos, dann auf Pfad steil hangaufwärts bis zu einem hölzernen Zaundurchtritt. Bereits unten kann man die Forsthütte am Waldanfang erkennen, zu der auch eine Materialseilbahn führt. Nach der Zaunpassage beginnt der Wald. Dort gabelt sich unmarkierter Pfad. Geradeaus führt zur Bachschlucht. Auf linkem Weg durch den Wald erreicht man in 3/4 Stunde ab dem Parkplatz die 1978 gebaute Forsthütte Ronenboden (1280 m) mit Picknick-Platz und Wasserhahn.

Die Forsthütte erreicht man auch, in dem man normal auf dem Wanderweg Rtg. Rigi Kulm hochsteigt bis der Weg final rechts abbiegt, man sich dort aber links hält (nicht gekennzeichnet, aber Weg gut erkennbar). Auf diesem Weg kommt man direkt zur Forsthütte.

Von dort bietet sich schon ein direkter Blick auf die Felswand des Rigi. Nun weiter mitten durch dunklen Wald mit alten Markierungen (blauer Ring) an den Bäumen. Durch Forstarbeiten ist die Orientierung manchmal schwierig. Im Zweifelsfall direkt aufwärts, nicht zu weit rechts (Schlucht) und nicht zu weit links (Waldende) halten. Nach ca. 15 Minuten gelangt man aus dem Wald heraus und zum Nagelfluhband aus Konglomeratgestein. Dort rechts aufwärts durch eine sandige Rinne in diesem Fels. Dabei können Baumwurzeln und Äste willkommene Griffe bieten. An einer Pfad-Gabelung befinden sich 2 orangene Kunststoff-Stangen. Davor biegt man links ab und steigt auf leicht erkennbaren Wiesen-Tritt-Spuren aufwärts mit Blick auf nächsten Konglomeratfelsen. Hat man diesen erreicht, steigt man an dessen Wandfuß rechtshaltend auf. So gelangt man an die "Arschbacke", ein steil, abgerundetes Felsstück, über das mittels einer Seilkette mit Griffkugeln dran hoch zu hangeln ist. Weiter dann zum Vorder Tristboden (1590 m). Hier wird der Bänderweg gekreuzt. Das Bergbuch befindet sich auf einer Holzbank. Der Pfad führt aufwärts über die Nordwest-Rippe zu 2 weiteren Felsbarrieren. Eine kleine Metalltafel vom Delta-Club erinnert an einen am 19.7.2003 Verunglückten. Letzten Felsaufschwung überwindet man mit Hilfe einiger Steigbügel und mit einem Drahtseil zum Hochziehen. Abschließend hält man sich links durch eine Rinne und steigt den Pfadspuren erst links und die letzten Meter rechts haltend zur Plattform der Aussichtskanzel neben dem Sendemast. Kletter-und Steigzeit ab Forsthütte Ronenboden: 1 3/4 Std.

Das alles hört sich sehr kompliziert an. Ist man erst mal bei der Forsthütte, geht es eigentlich nur noch direkt hoch. Man hat verschiedene Möglichkeiten, Umwege etc., die führen schlussendlich aber alle zum Rigi Kulm.

Abstieg / Hinabfahrt:
Rot-weiß markierter Bergweg nach Blatten (50 Min.) und hinab nach Arth (2 3/4 Std.). Alternativ: mit der Rigi-Zahnradbahn nach Goldau (50 Minuten). Mit dem Zug von Goldau nach Immensee (7 Minuten).
Kein Klettersteigset, da keine Seilsicherung vorhanden. Evtl. Helm.
Nr. 4 vom 12.07.2016
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