TourenFührer - Route

Gipfel: Roggenstock, 1778 m

Günter Joos

Route: Umrundung und Besteigung

Umrundung und Besteigung
Schneeschuhtour
6.0 Stunden
Eine außergewöhnliche Art der Annäherung: den Berg zuerst umrunden und anschließend besteigen. Insgesamt ergibt dies eine abwechslungsreiche, für Schneeschuhe geradezu zugeschnittene Winterwanderung.

Wir brechen in Tschalun bei der Bushaltestelle auf und begeben uns ganz kurz in den Chäswaldtobel, den wir bei der Bruder Klaus Kapelle mittels einer Brücke gleich wieder verlassen. Nun wird, häufig in Tobelnähe, dem Sommerwanderweg bis Fuederegg durch den Wald gefolgt.Die vielen Holzstufen erscheinen uns im Winter allenfalls als Konturen. Besonders eindrucksvoll ist dieses Teilstück nach Neuschneefällen, wenn die Tannen Weiß tragen.

Am Fuederegg treffen wir auf einen gebahnten Winterwanderweg, dem wir über die Roggenhütten bis zum Roggenegg folgen. Nun ein Stück weit hinunter bis zur Alpe Tubenmoos. Exponiert auf einen Grat gesetzt, erscheint uns das Gasthaus Adlerhorst tatsächlich als ein solcher. Nachdem wir die Anhöhe mit dem Gasthaus erstiegen haben, folgen wir dem Sommerweg (Wanderschild "Roggenstock, Jäntli, Fuederegg"), welcher in einen breiten Fahrweg mündet, um unsere Runde um den Roggenstock zu vollenden. Der Fahrweg kann entweder bereits am nächsten Sommerwanderschild "Roggenstock 1 h", oder aber beim Jäntli verlassen werden, um nun in die Westflanke des Gipfelaufbaus einzusteigen. Ab hier treffen wir meist auch auf die Auf- und Abstiegsspuren der Skitourengeher. Durch die Flanke hinauf, bis knapp unterhalb des Südwestgrates, dem wir zunächst parallel unterhalb folgen. Kurz vor dem Gipfel steigen wir schließlich steil zur Grathöhe hinauf, die letzten Schritte zum Kreuz des wunderbar freistehenden Gipfels gehen wir direkt auf dem Grat.

Für den Abstieg benutzen wir die Roggenstock-Normalroute, d.h. selber Weg zurück bis Jäntli, dann über die Alpe "Im Chäswald", je nach Belieben, entweder wieder hinunter nach Tschalun, oder aber nach Oberiberg.
ÖV-Zeiten von www.arrlee.ch
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Nr. 1 vom 01.12.2012
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