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Verhältnisse vom 19.01.2010

Skitour
2 Personen
Hauptziel erreicht
Weite Wege in eine unberührte Bergwelt führen uns heute einsam spurend durchs Faludrigatal auf ein abgelegenes, wenig bekanntes Gipfelziel. Sicherer Schnee und nebelfreies Wetter, das sind die Zutaten dafür. Im eng eingeschnittenen Faludrigatal sind noch keinerlei Lawinen abgegangen, die den Anstieg zur Alpe mühsam machen, wie wir fast genau vor einem Jahr feststellten, als wir die Gamsfreiheit besuchten. In einem etwas unübersichtlichen Gelände mit vielen Rücken und Tälchen schlängeln wir uns zwischendurch. Die Kuppen sind meist abgeblasen oder hart und in den Mulden liegt eine Unmenge von Pulver. An der Schwarzen Furka angelangt, präsentiert sich der steile Gipfelhang vom Winde verweht. Vereistes Gras, haltloser Zuckerschnee und rauhe Felsen lassen Mitleid mit unseren Skiern aufkommen, zu Fuß steigen wir weiter zum Grind voller Läuse. Bei viel Schnee könnte man sehr steil in einer Flanke zum Gipfel steigen, Voraussetzungen dafür sind, absolut sichere Verhältnisse. Panorama pur und eine unberührte Winterlandschaft sind der Lohn für stundenlanges Spuren im Schatten.
Triebschnee beachten
Ab Faludrigaalpe harter Deckel unterm Pulver, trübt etwas den Fahrspass - war´s der Regen?
Verhältnis Bilder

Routeninformationen

Lusgrind (2286m)

Marul im Gr. Walsertal, Richtung Laguz (Parkmöglichkeit), Faludrigatal, Faludrigaalpe, Schwarze Furka, Lusgrind, Abfahrt wie Aufstieg;
Letzte Änderung: 19.01.2010, 22:20Aufrufe: 1494 mal angezeigt

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